Klicken Sie auf „Biografie der Woche“ und entdecken Sie ihre persönlichen Lebensgeschichten.Digitales Biografisches Archiv des NS-Widerstandes in Tirol (DBANT)Jede Biografie zählt„Geschichte besteht nicht nur aus den Namen, die wir kennen. Sie besteht auch aus den Menschen, deren Mut beinahe vergessen wurde." Das Digitale Biografische Archiv des NS-Widerstandes in Tirol bewahrt und erforscht die Lebensgeschichten jener Menschen, die sich dem nationalsozialistischen Regime widersetzten. Mit wissenschaftlicher Quellenarbeit, historischen Dokumenten und persönlichen Erinnerungen macht das Archiv vergessene Lebenswege sichtbar und bewahrt sie für kommende Generationen. Jede erforschte Biografie erweitert unser historisches Gedächtnis. Zu den Biografien:BiografienLesen Sie mehr:DAS PROJEKTGedenkorte/Memorial SitesImpressum/ImprintSponsoren/SponsorsDatenschutzerklärung /DeutschDr. Ernst Verdross: KZ-Dachau Häftlingsnummer 14354Buchcover KZ Dachau – Häftlingsnummer 14354. Foto aus dem Privatarchiv Elisabeth Walder, Hall in Tirol. Das Buch KZ-Dachau – Häftlingsnummer 14354 bewahrt die persönlichen Aufzeichnungen des Haller Juristen und NS-Widerstandskämpfers Dr. Ernst Verdross (1892–1963). Nach seiner Verhaftung durch die Gestapo im Jahr 1938 wurde Verdross in das Konzentrationslager Dachau deportiert, wo er die Häftlingsnummer 14354 erhielt. Nach der Befreiung 1945 verfasste er seine Erinnerungen an die Haftzeit und dokumentierte darin eindringlich die Gewalt, Entrechtung und den Lageralltag im nationalsozialistischen Konzentrationslagersystem. Seine Aufzeichnungen sind ein bedeutendes zeitgeschichtliches Zeugnis und eine wichtige Quelle für die Erforschung des Widerstands und der Verfolgung in Hall in Tirol. Lesen Sie mehr:www.tyrolia.at/item/KZ-Dachau_Haeftlingsnummer_14354_Dr_Ern/Walder_Elisabeth/77961041www.tt.com/artikel/30920807/die-schrecken-des-lageralltags-kz-aufzeichnungen-von-ernst-verdross-aus-hall-veroeffentlichtVon North Carolina nach Hall in Tirol: Internationale Begegnung im Zeichen der Erinnerung Von links nach rechts: Mr. Chambless, Gayane Chambless, Elisabeth Walder und Dekan Dr. Jakob Patsch beim Besuch des Digitalen Biographischen Archivs des NS-Widerstandes in Tirol in Hall in Tirol (2026). Quelle: Privatarchiv Elisabeth Walder, Hall in Tirol. 8. Juli 2026 Internationale Begegnung der Erinnerungskultur: Am 8. Juli 2026 besuchten Gayane Chambless und ihr Ehemann aus North Carolina (USA), gemeinsam mit Elisabeth Walder und Dekan Dr. Jakob Patsch, die Erinnerungsorte des Tiroler Widerstandes in Hall in Tirol. Durch ihre Recherchen im Digitalen Biografischen Archiv des NS-Widerstandes in Tirol (DBANT) war Gayane Chambless auf die Geschichte ihres Großvaters, des Innsbrucker Widerstandskämpfers Dr. Gottfried Uffenheimer, aufmerksam geworden und reiste deshalb nach Tirol. Lesen Sie mehr:Uffenheimer-Dr. -GottfriedUffenheimer -Dr. -Gottfried -Teil 2Chambless Gayane in Hall in TyrolErinnern heißt Verantwortung übernehmen NS-Widerstand und Verfolgung in Hall in TirolGedenkort WIDER.STAND, Franz-Reinisch-Platz 1, 6060 Hall in Tirol, Österreich. Die Gedenkstätte erinnert mit 237 Namen an Opfer, Verfolgte und Menschen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Fotos aus dem Privatarchiv Elisabeth Walder, Hall in Tirol. WIDER.STAND, FRANZ-REINISCH PLATZ 1, 6060 HALL IN TIROL/AUSTRIAGedenktafel des Erinnerungsortes WIDER.STAND in Hall in Tirol mit den Namen von 237 Opfern, Verfolgten und Widerstandskämpfern des Nationalsozialismus. Foto: Elisabeth Walder, 2026. Privatarchiv Elisabeth Walder, Hall in Tirol. Gedenktafel „WIDER.STAND“ – 237 Namen gegen das VergessenDiese Gedenktafel am Franz-Reinisch-Platz in Hall in Tirol erinnert an 237 Frauen und Männer aus Hall in Tirol, Absam und Mils, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, verhaftet, inhaftiert oder ermordet wurden, weil sie Widerstand leisteten oder Opfer des NS-Regimes wurden. Jeder Name steht für ein individuelles Schicksal, für Mut, Menschlichkeit und die Verteidigung demokratischer Werte. Die Tafel versteht sich als lebendiger Erinnerungsort und als Mahnung, die Geschichte wachzuhalten und Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Der Forschungsprozess ist offen – weitere Namen können ergänzt werden. Quelle: Haller Blatt, Artikel: Die Kirche muss auch nein sagen, 2. Juli 2026, S. 48 In der ehemaligen Schneiderkapelle in Hall wurde ein kleines Kulturzentrum mit dem Namen „Wider.Stand“ eröffnet, das an Widerstandskämpfer erinnert und regelmäßig Vorträge, Ausstellungen und Filmvorführungen zu historischen und ethischen Themen anbietet. Pfarrer Jakob Patsch betont, dass die Kirche eine klare Position gegen menschenunwürdige Tendenzen und Demokratiegefährdung beziehen müsse. Das Programm stößt auf großes Interesse, auch wenn der Titel "WIDER.STAND" nicht allen gefällt. Die Kapelle und der neu gestaltete Franz-Reinisch-Platz mit der Statue „Geköpft“ laden zudem zum Gedenken und zur Reflexion ein. ChronikLesen Sie mehr:Gedenktafel_ WIDER.STANDEröffnung Schneiderkapellewww.erinnern.at/bundeslaender/tirol/artikel/homepage-erinnerung-an-ns-widerstand-und-opfer-des-ns-regimes-in-hall-in-tirolde.wikipedia.org/wiki/Anton_Walderhttps://gedenkort.at/en/persons/b2821b55-ecf6-4224-98eb-b911e9601286
0 Comments
|
Autorin
|
Proudly powered by Weebly
RSS Feed