Bischof Dr. Reinhold StecherMSGR. Michael WeisskopfDekan Bernhard Praxmarer read more:Clerical oppositionBishop Dr. Reinhold StecherMSGR. Michael WeisskopfReligious Orders in ResistancePriester und Ordensleute im WiderstandPriester und Ordensleute spielten im Widerstand gegen das NS-Regime eine besondere Rolle, da ihr Handeln häufig aus ihrem christlichen Glauben heraus motiviert war. In vielen Fällen handelte es sich dabei um individuellen und religiös begründeten Widerstand, etwa durch kritische Predigten, Hilfe für Verfolgte oder die Verweigerung nationalsozialistischer Ideologie. Gleichzeitig gab es vereinzelt auch Ansätze von institutionellem Widerstand, wenn kirchliche Gemeinschaften gemeinsam handelten. Ein Beispiel dafür sind die Franziskaner in Hall in Tirol, bei denen sich zeigt, dass Widerstand nicht nur von Einzelpersonen, sondern auch aus religiösen Gemeinschaften heraus entstehen konnte. Lesen Sie mehr:Ordens-Gemeinschaften im Widerstand Franziskaner Kloster Hall in Tirol Verfolgte Franziskaner Aufhebung Franziskaner Kloster Hall in Tirol Franziskaner Pater in Hall in Tirol FR Pater Honorius Hohlbrugger Frater Maxim - Johann Gredler (Franziskaner1) DDDr. Pater Johannes Kapistran Pieller Dr. Paskal (Fritz) Plaseller FR Dr. Rupert Dullnig FR Pater Dr. Florian Schachl FR Pater Walter Rücker FR Pater Otto Matthys Franziskaner Frater Massäus Stemeseder Franziskaner Pater Gabriel HaiderFranziskaner Pater Epiphan Redhammer Franziskaner Pater Gaudentius Conzi Franziskaner Pater Eligius DastlFranziskaner Bruder Konrad (Peter) WalcherKatholischer Widerstand in Solbad Hall/Hall in TirolDer katholische Widerstand in Hall in Tirol während der Zeit des Nationalsozialismus stellt ein bedeutendes Beispiel für mutiges Handeln aus religiöser Überzeugung dar. Einige Priester widersetzten sich offen oder im Verborgenen den Ideologien und Maßnahmen des NS-Regimes, indem sie ihren Glauben verteidigten, Verfolgten halfen oder Kritik äußerten. Trotz großer persönlicher Gefahr setzten sie sich für christliche Werte wie Nächstenliebe, Menschenwürde und Gewissensfreiheit ein und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum geistigen Widerstand in Tirol. Lesen Sie mehr:Dekanat Hall in Tirol im Widerstand Direktor Josef Sieberer Dr. N. Pfeifauf und Dr. H. Blassnig Dekan Bernhard PraxmarerDr. jur. can. Walter Waitz Dekan Bernhard Praxmarer Ernst Marberger Opraem. Adrian Höck OPraem. Josef Kaltschmid Dietrich OPraem Dominikus Plattner Anton OPAEM (1906-1958) Pfarrer Msgr. Dr. Franz Kolb Gewissensgehorsam statt Führereid: Der Widerstand des Pater Franz ReinischPater Franz Reinisch, Pallottiner und unbeirrbarer Verfechter christlicher Gewissensfreiheit, verweigerte als einziger katholischer Priester im Dritten Reich den Eid auf Adolf Hitler. Für ihn war ein Treueid auf einen Diktator unvereinbar mit seinem Glauben und seinem priesterlichen Gewissen. Seine Weigerung wurde vom NS-Regime als Wehrkraftzersetzung gewertet – ein "Verbrechen", das er mit dem Tod bezahlte. Am 21. August 1942 wurde Franz Reinisch in Brandenburg an der Havel durch das Fallbeil hingerichtet. Sein mutiger Entschluss, der Stimme des Gewissens über die Stimme der Macht zu folgen, macht ihn bis heute zu einer eindrucksvollen Gestalt des geistlichen Widerstands. Lesen Sie mehr:Pater Franz Reinisch 🕯️Gedenkporträt Pater Franz ReinischPater Jakob Gapp (1897-1943)Was bedeutet es, als Marianist im Angesicht eines totalitären Regimes zu leben? Das Leben von Pater Jakob Gapp gibt eine radikale Antwort. Geprägt vom Charisma Pater Chaminades – Glaube, Gemeinschaft, Sendung – war er Erzieher, Seelsorger und schließlich kompromissloser Gegner der NS-Ideologie. Sein marianistisches Fundament befähigte ihn, die Würde des Menschen auch dort zu verteidigen, wo es das eigene Leben kostete. 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet und 1996 seliggesprochen, verbindet sich in ihm die stille Kraft einer geistlichen Berufung mit dem dramatischen Ringen um Wahrheit im 20. Jahrhundert. Lesen Sie mehr:Marianisten Pater Jakob Gapp Schwester Angela Autsch (1900-1944)Schwester Angela Autsch wurde deportiert, nachdem sie gegen die Auflösung ihres Klosters protestiert hatte. Im Konzentrationslager angekommen, widmete sie sich unermüdlich der Hilfe für ihre Mitleidenden, besonders auf der Krankenstation. Ihre Fürsorge und Menschlichkeit brachten ihr den Titel „Engel von Auschwitz“ ein. Obwohl sie tragisch bei einem alliierten Luftangriff ums Leben kam, blieb sie für jene, die ihr Leid mit ihr teilten, ein bleibendes Symbol der Hoffnung und Menschlichkeit. Lesen Sie mehr:Schwester _Angela _Autsch _OSST
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