read more:Religious _Orders _in _Resistance Clerical _Resistance Widerstand aus dem KlosterAuch in katholischen Ordensgemeinschaften in Tirol gab es Widerstand gegen das NS-Regime. Männer- und Frauenorden wie die Franziskaner, Kreuzschwestern oder Salesianerinnen hielten trotz Druck an ihrem Glauben und ihrer Arbeit fest. Sie halfen Verfolgten, verweigerten Anpassung und setzten sich in Pflege, Bildung und Seelsorge für Menschlichkeit ein – meist still, aber wirkungsvoll. Franz Reinisch – Der Pallottinerpater, der den Eid auf Hitler verweigerte und dafür hingerichtet wurdePallottinerpater Franz Reinisch (1903–1942) war ein katholischer Priester aus Österreich, der als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus bekannt wurde . Geboren in Feldkirch und aufgewachsen in Tirol, studierte er zunächst Jura, bevor er sich für das Priesteramt entschied und 1928 geweiht wurde . Als Mitglied der Schönstattbewegung und leidenschaftlicher Prediger bezog er früh und offen Stellung gegen das NS-Regime, was ihm 1940 ein Rede- und Predigtverbot einbrachte . Seine entschiedene Weigerung, 1942 bei seiner Einberufung zur Wehrmacht den Fahneneid auf Adolf Hitler zu leisten, führte zu seiner Verhaftung, Verurteilung wegen Wehrkraftzersetzung und schließlich zu seiner Hinrichtung am 21. August 1942 in Brandenburg-Görden . Als einziger katholischer Priester, der aus Gewissensgründen den Eid verweigerte und dafür hingerichtet wurde, gilt er heute als „Märtyrer des Gewissens“ . Seit 2013 läuft sein Seligsprechungsprozess Lesen Sie mehr:Reinisch_Franz _Pallottiner🕯️Pater Franz Reinisch Gedenken www.youtube.com/watch?v=rtG_KMReWXspfarre-hall.at/at/glaube/Franz_Reinisch.php Das Kloster zum Hl. Franziskus in Hall in TirolDie Tiroler Franziskanerprovinz vom seligen Engelbert Kolland war eine Ordensprovinz der Franziskaner (OFM) für Tirol. Sie wurde 1580 gegründet und trug ab 2001 das Patrozinium des seligen Engelbert Kolland (1827–1860), eines Märtyrers von Damaskus. Seit dem Jahr 2007 ist sie Teil der Franziskanerprovinz Austria zum heiligen Leopold. Lesen Sie mehr:franziskaner.at/hall-in-tirol/ Franziskaner Kloster Hall in Tirol Verfolgte Franziskaner Franziskaner Pater in Hall in Tirol Frater Maxim - Johann Gredler (Franziskaner1) DDDr. Pater Johannes Kapistran Pieller Dr. Paskal (Fritz) Plaseller FR Dr. Rupert Dullnig FR Pater Dr. Florian Schachl FR Pater Walter Rücker FR Pater Otto Matthys Franziskaner Frater Massäus Stemeseder Franziskaner Pater Gabriel Haider Franziskaner Pater Gaudentius Conzi FR Pater Honorius Hohlbrugger Franziskaner Pater Eligius Dastl Franziskaner Bruder Konrad (Peter) Walcher Das Haus zum Guten Hirten in Hall in Tirol Das Haus zum Guten Hirten in Hall in Tirol war während der Zeit des Nationalsozialismus ein wichtiger Ort des Schutzes, der Fürsorge und der Menschlichkeit. In einer Epoche von Verfolgung, Ausgrenzung und Gewalt standen die Schwestern und Mitarbeitenden des Hauses vor großen Herausforderungen. Die Geschichte dieses Hauses erinnert daran, wie wichtig Mitgefühl, christliche Nächstenliebe und der Einsatz für die Würde des Menschen selbst unter schwierigsten Bedingungen waren. Diese Seite beleuchtet die Rolle des Hauses zum Guten Hirten im historischen Kontext der NS-Zeit und trägt dazu bei, die Erinnerung an die betroffenen Menschen lebendig zu halten. Lesen Sie mehr:Haus zum Guten Hirten Schwester Erharda Hendlmeier Schwester Ezechiela Endrass www.facebook.com/SE.HZGH/?locale=de_DE Die Salesianerinnen in Thurnfeld während der NS-Zeit Die Gemeinschaft der Salesianerinnen in Thurnfeld war während der Zeit des Nationalsozialismus tiefgreifenden Veränderungen und Einschränkungen ausgesetzt. Ihre Schule wurde geschlossen, und die Schwestern wurden zur Arbeit im Lazarett der Kreuzschwestern verpflichtet. In den letzten Kriegsjahren diente der Keller des Hauses als Schutzraum für die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Häuser während der Bombenangriffe. Zudem stand zeitweise eine Umwidmung des Gebäudes zum Bau von Wohnungen im Raum. Die Geschichte der Salesianerinnen in Thurnfeld zeigt, wie religiöse Gemeinschaften unter dem NS-Regime ihre Aufgaben unter schwierigen Bedingungen fortführten und gleichzeitig zu Orten der Hilfe und des Schutzes für die Bevölkerung wurden. Lesen Sie mehr:Salesienaerinnen in Thurnfeld www.tt.com/artikel/30882318/drei-salesianerinnen-bewahren-das-erbe-des-klosters-thurnfeld-in-hall www.dibk.at/meldungen/neue-perspektive-fuer-das-kloster-thurnfeld-in-hall Die Tertiarschwestern von Hall während der NS-Zeit Die Tertiarschwestern von Hall waren während der Zeit des Nationalsozialismus schweren Einschränkungen und tiefgreifenden Veränderungen ausgesetzt. Ihre Schule wurde geschlossen, und die Schwestern mussten in Fabriken arbeiten. Zudem wurden Soldaten in ihren Gebäuden einquartiert, wodurch das klösterliche Leben erheblich beeinträchtigt wurde. Ein besonders tragisches Ereignis ereignete sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, als drei Schwestern bei einem Bombenangriff auf das Haus zum Guten Hirten in Hall in Tirol ums Leben kamen. Die Geschichte der Tertiarschwestern von Hall erinnert an die großen Herausforderungen, denen religiöse Gemeinschaften unter dem NS-Regime ausgesetzt waren, sowie an ihren Einsatz, ihre Opferbereitschaft und ihre Standhaftigkeit in einer Zeit von Krieg, Gewalt und Unterdrückung. Lesen Sie mehr:Repressalien gegen Haller KloesterSchwester Alfonsa Brettauer tertiarschwestern.at/de/index.php Die Schwestern vom Heiligen Herzen Jesu in Hall in Tirol während der NS-ZeitDie Schwestern vom Heiligen Herzen Jesu in Hall in Tirol erlebten während der Zeit des Nationalsozialismus einschneidende Veränderungen und große Herausforderungen. Ein besonders wertvolles Zeugnis dieser Jahre ist das Tagebuch der Schwester Oberin Wilhelmine, das einen unmittelbaren Einblick in den Alltag, die Sorgen und die Erfahrungen der Ordensgemeinschaft unter der nationalsozialistischen Herrschaft vermittelt. Ihre Aufzeichnungen dokumentieren, wie die Schwestern mit den politischen Eingriffen, den Einschränkungen ihres religiösen Lebens und den Belastungen des Krieges umgingen. Das Tagebuch ist heute eine bedeutende historische Quelle, die dazu beiträgt, die Erinnerung an das Schicksal der Ordensgemeinschaft und ihre Standhaftigkeit in einer Zeit von Verfolgung, Unsicherheit und Krieg zu bewahren. Lesen Sie mehr:Repression gegen Klöster und Ordensgemeinschaften -Societe des Filles du Sacre Coeur www.herzjesukloster-hall.at Die Kreuzschwestern in Hall in Tirol während der NS-Zeit Die Kreuzschwestern in Hall in Tirol waren während der Zeit des Nationalsozialismus massiven Eingriffen, Enteignungen und Schikanen ausgesetzt. Trotz des Schweizer Eigentumsstatus ihres Klosters wurde das Haus von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Das Kloster und seine Grundstücke wurden enteignet, Offiziere einquartiert und die Gebäude zu einem Lazarett für schwer ansteckende Krankheiten umfunktioniert. Die Schwestern mussten unter schwierigen Bedingungen weiterarbeiten und waren wiederholt Schikanen und Demütigungen ausgesetzt. Besonders tragisch war das Schicksal einer Anbetungsschwester aus Innsbruck, die nach ihrer Unterbringung in Thurnfeld an den Folgen der schweren körperlichen Arbeit verstarb. Die Geschichte der Kreuzschwestern in Hall erinnert an das Leid, die Entbehrungen und die Standhaftigkeit religiöser Gemeinschaften, die trotz Verfolgung und staatlicher Willkür ihren Dienst an den Menschen fortsetzten. Lesen Sie mehr:Schwestern vom Heiligen Kreuz in Hall in Tirol Schwester Alena Thöny kreuzschwestern.tirol Schwester Angela Autsch (1900–1944) – Trinitarierin aus Tirol und Widerstandskämpferin gegen den NationalsozialismusSchwester Angela Autsch (1900–1944), auch als „Engel von Auschwitz“ bekannt, war eine Ordensfrau der Trinitarierinnen (OSST), die im Kloster Mötz in Tirol lebte. Geboren als Cäcilia Autsch in Westfalen, trat sie 1933 in den Orden ein und setzte sich während der NS-Zeit mutig gegen die Verfolgung der Kirche und die drohende Beschlagnahmung des Klosters ein. Wegen ihrer offenen Kritik am Nationalsozialismus wurde sie 1940 von der Gestapo verhaftet und ohne Gerichtsverfahren in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert. Ab 1942 war sie im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau inhaftiert, wo sie unter Lebensgefahr kranke und geschwächte Mithäftlinge unterstützte. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Menschlichkeit erhielt sie den Beinamen „Engel von Auschwitz“. Schwester Angela starb am 23. Dezember 1944 im Konzentrationslager Auschwitz; ihr Seligsprechungsverfahren wurde bereits eingeleitet und 2018 erkannte Papst Franziskus ihren heroischen Tugendgrad an. Lesen Sie mehr:Schwester _Angela _Autsch _OSST de.wikipedia.org/wiki/Trinitarierorden Orden der MarianistenDie Marianisten wurden 1817 von Pater Wilhelm Josef Chaminade gegründet. Ihr Auftrag: Bildung und Herzensbildung, besonders für junge Menschen, geprägt von einer tiefen Marienfrömmigkeit. Heute sind sie weltweit in der Schule und Seelsorge aktiv. Jakob Gapp war einer von ihnen – bis zu seinem gewaltsamen Tod. Mut, der aus dem Glauben kommt Pater Jakob Gapp war Marianist – und einer der wenigen Ordensleute, die sich öffentlich gegen den Nationalsozialismus stellten. Was ihn antrieb, wie er lebte und warum er 1943 in Berlin hingerichtet wurde: das erfahren Sie im folgenden Artikel über diesen beeindruckenden Glaubenszeugen. Lesen Sie mehr:Marianisten_ Pater_ Jakob _Gapp www.marianisten.at/gemeinschaft/wir-ueber-uns/ www.pfarre-wattens.at/glaube/gapp_biographie.html gams.uni-graz.at/o:derla.tir128 Widerstand aus dem Kloster – Die Prämonstratenser von Wilten gegen das NS-RegimeDas Stift Wilten in Innsbruck war nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein Zentrum des stillen, aber entschlossenen Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Nach dem "Anschluss" Österreichs 1938 gerieten die Ordensmänner des Klosters schnell ins Visier der neuen Machthaber . Sie wurden vertrieben, ihre Heimat wurde beschlagnahmt – doch sie gaben nicht auf. Einer der herausragendsten Widerständler aus diesem Kreis war Pater Dominikus Dietrich. Der gebürtige Haller, der 1889 in das Stift Wilten eintrat und später dessen Prior wurde, riskierte mehrfach sein Leben . Er verfasste einen mutigen Brief an Hitler, wurde verhaftet, erhielt ein Ortsverbot und wehrte sich noch 1944 gegen die Zerstörung des Stiftsturms . Sein unerschütterlicher Einsatz für Glaube und Heimat macht ihn zu einem beeindruckenden Zeugen des Widerstands in Tirol. Lesen Sie mehr:Dietrich OPraem Dominikus gedenkort.at/en/persons/04b366d8-634b-5971-8c72-b304a0f73b94 de.wikipedia.org/wiki/Dominikus_Dietrich_(Geistlicher) de.wikipedia.org/wiki/KÖHV_Leopoldina_Innsbruck Plattner Anton OPAEM (1906-1958) Ernst Marberger Opraem. Adrian Höck OPraem. stift-wilten.at Priester im Widerstand in Hall in Tirol – Katholischer Widerstand gegen das NS-Regime (1938–1945)Während der Zeit des Nationalsozialismus leisteten auch in Hall in Tirol mehrere Priester mutigen Widerstand gegen das Unrechtsregime. Sie setzten sich für die Freiheit des Glaubens, die Würde des Menschen und die Unabhängigkeit Österreichs ein. Trotz Überwachung, Schikanen und der ständigen Gefahr von Verfolgung und Verhaftung blieben sie ihren christlichen Überzeugungen treu und unterstützten Menschen, die unter dem Regime litten. Über das Dekanat Hall bestanden zudem Verbindungen zu überregionalen katholischen und monarchistischen Widerstandsnetzwerken. Ihr Engagement zeigt, dass auch die Kirche in Hall ein wichtiger Teil des Widerstands gegen die nationalsozialistische Diktatur war und einen bedeutenden Beitrag zur Bewahrung humanitärer und demokratischer Werte leistete. Lesen Sie mehr:Priester _im _Widerstand_in_Hall_in_Tirol Dr. _N. _Pfeifauf _und _Dr. _H. _Blassnig Dr. Reinhold Stecher Sieberer_Josef
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