Nationalsozialismus in Hall in Tirol und in Tirol: NS-Widerstand,Verfolgung und Schicksale
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Maria Mair und die Rettung der Madonna von Maria Waldrast
Eine Familiengeschichte über religiöse Selbstbehauptung in Tirol 1941



Maria Mair (1908-1990) und die Rettung der Madonna von Maria Waldrast: Eine Familiengeschichte über religiöse Selbstbehauptung in Tirol 1941

2/14/2026

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Sprache / Language: DE | EN

Maria und Josef Mair - Eine Familiengeschichte über religiöse Selbstbehauptung in Tirol 1941

Fotos Familie  Dr. Josef und Maria Mair geb. Ghedina. In Privatarchiv Mag. Thomas Mair Hall in Tirol.

Einleitung

In der Nacht vom 17. auf den 18. April 1941 holten Franz Mair und Hans Madersbacher das Gnadenbild aus der von den Nationalsozialisten geschlossenen Wallfahrtskirche Maria Waldrast. Auf dem Glasnhof in Schöfens wartete Maria Mair, geborene Ghedina (1908–1990), auf ihre Rückkehr. Die Mutter von fünf Kindern wusste um die Gefahr und half, die Madonna zunächst verborgen zu halten. Ihre späteren Erinnerungen machen sichtbar, welchen Anteil Frauen an einer Aktion hatten, die häufig vor allem mit den Männern verbunden wird.

„Maria und Josef Mair – die Menschen hinter der Geschichte“.

Siebenfeldrige Schwarz-Weiß-Collage mit Maria Mair als Erstkommunionkind, mit zwei Schwestern, als Braut neben Josef Mair und 1945 mit Josef und drei Kindern. Weitere Felder zeigen Josef Mair, Marias Sterbebild und eine Grabinschrift der Familie Ghedina.
Maria Mair, geb. Ghedina, und ihre Familie: Aufnahmen von der Erstkommunion, mit zwei Schwestern, bei der Hochzeit mit Josef Mair und mit den ersten drei Kindern (1945). Ergänzt durch ein Porträt Josef Mairs, Marias Sterbebild und die Grabinschrift der Familie Ghedina. Schwarz-weiße Collage nach Familienaufnahmen. DBANT.

Maria Mair, geb. Ghedina (1908–1990)

Maria Mair wurde am 12. Februar 1908 in Hall in Tirol geboren. Ihre Eltern waren Maria Ghedina, geb. Prantner, und der Kupferschmied Illuminato Ghedina. Gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Josef Mair lebte sie später in Pfons. Nach der Überlieferung ihres Sohnes Thomas bewahrte sie das aus der gesperrten Wallfahrtsstätte Maria Waldrast entfernte Gnadenbild im Haus der Familie auf. Während Josef Mair in Haft war, trug sie die Verantwortung für die Kinder. Ihr Anteil an der Bewahrung des Bildes zeigt, wie sehr die Geschichte auch von ihrem Handeln abhing. Maria Mair starb am 22. Dezember 1990.

Dr. Josef Mair (1909–1986)

Dr. Josef Mair war mit Maria Mair verheiratet und Vater ihrer Kinder. Nach den Angaben ihres Sohnes Thomas wurde er während der NS-Zeit mehrfach inhaftiert und später zum Kriegsdienst eingezogen. Thomas Mair berichtet außerdem, sein Vater habe in Landeck eine Widerstandsgruppe aufgebaut. Für den Beitrag über Maria Waldrast ist auch ein überliefertes Gespräch der Eheleute wichtig, in dem sie von den Ereignissen rund um das Gnadenbild erzählen. Josef Mair starb 1986.
Quellenhinweis für den Beitrag: Die Angaben zum Versteck des Gnadenbildes, zu Josefs Haft und zur Widerstandsgruppe beruhen hier auf Mitteilungen von Mag. Thomas Mair. Für genauere Aussagen zu Ablauf und Daten sollte das erwähnte Gespräch der Eheleute beziehungsweise weitere Quellen herangezogen werden.

Historischer Kontext: Maria Waldrast unter nationalsozialistischer Herrschaft

Blick von einem Hang auf die Wallfahrtskirche mit Turm und das angrenzende Kloster Maria Waldrast vor bewaldeten Bergen; Schwarz-Weiß-Fassung einer Aufnahme von 2006.
Wallfahrtskirche und Kloster Maria Waldrast, 2006. Foto: Leonhard Kurenz, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0; von der Originalaufnahme in Schwarz-Weiß umgewandelt. Wikimedia Commons
Das Servitenkloster Maria Waldrast bei Matrei am Brenner war ein bedeutender Tiroler Wallfahrtsort. Nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 schränkten die nationalsozialistischen Behörden das kirchliche Leben zunehmend ein. Am 8. April 1941 wurde das Kloster aufgelöst, sein Besitz beschlagnahmt und die Patres mussten den Ort verlassen. Die Kirche blieb verschlossen; das Gnadenbild durfte nicht nach Matrei gebracht werden. Für Gläubige in der Region war dies ein schwerer Eingriff in ihre religiöse Praxis.
Ein zeitnaher Rückblick des Servitenpaters Innozenz M. Krub in der Tiroler Tageszeitung vom 10. November 1945 berichtet von der Schließung, der heimlichen Wegnahme des Gnadenbildes sowie späteren Hausdurchsuchungen und Verhaftungen. Für die Abläufe auf dem Glasnhof sind außerdem die später aufgezeichneten Erzählungen von Maria und Josef Mair wichtig. Beide Quellenarten haben unterschiedlichen Charakter: Der Zeitungsbeitrag blickt aus der unmittelbaren Nachkriegszeit zurück; die Tonaufnahmen bewahren persönliche Erinnerungen Jahrzehnte nach dem Geschehen.
Foto: Maria Waldrast Mutter Gottes -  Mutter und Vater erzählen von der Waldrast. In: Privatarchiv Mag.  Mair Hall in Tirol.
Foto: Maria Waldrast Mutter Gottes -  Mutter und Vater erzählen von der Waldrast. In: Privatarchiv Mag.  Mair Hall in Tirol.

Der Plan und die Nacht der Rettung

Nach den Erinnerungen der Familie berieten Bischof Paulus Rusch, der Geistliche Michael Weisskopf und Josef Mair (1909–1986) über die Sicherung der spätgotischen Madonna. Josef Mair war wegen seines kirchlichen Engagements bereits in Konflikt mit den NS-Behörden geraten. Sein Bruder Franz Mair (1921–1944) und Hans Madersbacher (1920–1945) übernahmen die riskante Aufgabe, das Gnadenbild aus der verschlossenen Kirche zu holen.
Am 17. April traf man sich auf dem Glasnhof. In der folgenden Nacht machten sich die beiden jungen Männer auf den Weg nach Maria Waldrast. Maria Mair blieb mit ihrem Kind zu Hause. Erst wenige Wochen zuvor hatte sie ihren Sohn Michael geboren. In der Tonaufnahme beschreibt sie ihre körperliche Schwäche, die Angst um die beiden Männer und ihre Sorge, dass eine Durchsuchung das bereits vorbereitete Versteck im Haus offenlegen könnte.
Als Franz Mair und Hans Madersbacher erst gegen Morgen zurückkehrten, brachten sie die Madonna zum Glasnhof. Maria Mair erinnerte sich an den aus dem Rucksack ragenden Kopf der Figur und an Einzelheiten ihres Gewands. Statt die Statue in einer Grube nahe dem Herd zu verbergen, entschied Franz Mair laut ihrer Schilderung, sie zum Schutz vor Feuchtigkeit in einer Korntruhe auf der Tenne zu verstecken. Maria nahm die Männer in Empfang und half, das Geschehen geheim zu halten.
Maria Mair erzählte später auch, weshalb sich die Rückkehr verzögert habe: Wegen der Geburt eines Kalbes seien Menschen bei den Wirtschaftsgebäuden unterwegs gewesen, sodass Franz Mair und Hans Madersbacher im Wald warten mussten. Diese Einzelheiten stammen aus der familiären Erinnerung; für sie liegt im veröffentlichten Beitrag kein unabhängiger zeitgenössischer Beleg vor.
Foto Maria und Michael Mair (1941). In: Privatarchiv Mag. Mair Hall in Tirol.
Foto Maria und Michael Mair (1941). In: Privatarchiv Mag. Mair Hall in Tirol.

Wallfahrt, Verfolgung und Rückkehr des Gnadenbildes

Am 20. April 1941 zogen Gläubige trotz der Schließung zur Waldrast. Diese Wallfahrt war ein sichtbares Zeichen religiöser Selbstbehauptung. Die heimliche Rettung des Gnadenbildes und die öffentliche Wallfahrt waren miteinander verbunden, aber unterschiedliche Handlungen. Die nationalsozialistischen Behörden reagierten auf das Verschwinden der Madonna mit Ermittlungen, Hausdurchsuchungen und Verhaftungen. Welche einzelnen Maßnahmen unmittelbar gegen welche Beteiligten gerichtet waren, sollte jeweils anhand der betreffenden Akten oder Zeugnisse belegt werden.
Das Gnadenbild blieb nicht dauerhaft auf dem Glasnhof. Nach den im bisherigen Beitrag angeführten Berichten gelangte es später an den Niederrhein und wurde dort an wechselnden Orten verborgen. Nach Kriegsende kehrte es nach Tirol zurück; am 11. November 1945 wurde es in einer Prozession wieder nach Maria Waldrast gebracht. Franz Mair und Hans Madersbacher erlebten diese Rückkehr nicht mehr: Beide starben während des Krieges.

Maria Mairs Anteil und die Quellenlage

Collage aus fünf Familienfotos: Maria Mair hält 1941 den kleinen Michael im Arm; auf einem weiteren Bild steht sie mit zwei Kindern vor einem Haus. Drei Gruppenaufnahmen zeigen Maria und Josef Mair mit Angehörigen im Haus und im Freien.
Maria und Josef Mair im Kreis ihrer Familie, 1941 bis etwa 1980. Links oben Maria Mair mit ihrem Sohn Michael im April 1941; weitere Aufnahmen zeigen sie mit Kindern sowie die Familie bei Zusammenkünften in späteren Jahren. Fotografien: Familienarchiv Mair; Schwarz-Weiß-Collage: DBANT.
Maria Mair war keine bloße Zuschauerin. Sie kannte den Plan, hielt in einer für die Familie bedrohlichen Nacht den Glasnhof als Zufluchtsort bereit, nahm die Madonna und ihre Überbringer in Empfang und bewahrte das Geheimnis. Ihre Handlung lässt sich als religiöse Selbstbehauptung und Unterstützung einer verbotenen Rettungsaktion beschreiben. Ob jede Einzelheit der Planung und der behördlichen Reaktion so verlief, wie sie später erinnert wurde, bedarf einer Prüfung an weiteren zeitgenössischen Quellen.
Die zehn Tonaufnahmen „Mutter und Vater erzählen von der Waldrast“ aus den 1980er-Jahren und das Transkript von Elisabeth Walder sind für Marias Perspektive besonders wertvoll. Erinnerungen aus größerem zeitlichem Abstand enthalten persönliche Wahrnehmungen und können Daten, Wortlaut oder Reihenfolge von Ereignissen verdichten. Die Berichte sollten daher mit der Presse von 1945 und den im Quellenverzeichnis genannten archivalischen und historischen Darstellungen zusammen gelesen werden.
Schwarz-Weiß-Darstellung einer kleinen Pilgergruppe, die einen Weg hinab zur Wallfahrtskirche und zum Kloster Maria Waldrast geht. Im Hintergrund sind bewaldete Hänge und Berge zu sehen. KI-generierte Bearbeitung einer Fotografie.
Pilgerinnen und Pilger auf dem Weg zur Wallfahrtskirche Maria Waldrast in Tirol. KI-generierte Schwarz-Weiß-Darstellung auf Grundlage einer Fotografie des Wallfahrtsortes von 2006; die dargestellten Personen wurden hinzugefügt. Quelle der Vorlage: DBANT.

Fazit

Die Rettung der Madonna von Maria Waldrast entstand aus dem Zusammenwirken mehrerer Menschen. Franz Mair und Hans Madersbacher holten die Figur aus der geschlossenen Kirche; Maria und Josef Mair stellten mit dem Glasnhof einen Ort zur Verfügung, an dem sie zunächst verborgen werden konnte. Maria Mairs Stimme zeigt, dass die Gefahr auch diejenigen traf, die zu Hause warteten und das Versteck schützten. Ihre Geschichte erweitert den Blick auf den Widerstand gegen Eingriffe des NS-Regimes in das religiöse Leben Tirols.

Quelle: Tiroler Tageszeitung - 10. November 1945

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Tiroler Tageszeitung, Nr. 129/1. Jahrgang Samstag, 10. November 1945, S. 2. (Artikel Maria Waldrast. Ein Gang durch fünf Jahrhunderte. 1938! und entführten das Gnadenbild. ) Online unter, https://anno.onb.ac.at/, (Stand: 12.3.2026)
Der Abschnitt beschreibt die Ereignisse rund um das Kloster bzw. Heiligtum Maria Waldrast während der Zeit des nationalsozialistischen Regimes. Nach dem politischen Umbruch von 1938 geriet das religiöse Leben zunehmend unter Druck. Kirchliche Einrichtungen und Wallfahrtsorte wurden von den Behörden misstrauisch beobachtet und teilweise verfolgt.
Besonders einschneidend war ein Ereignis in der Karwoche 1941: Eine Gruppe von etwa zwanzig Gestapo-Beamten erschien in Maria Waldrast und führte eine gewaltsame Durchsuchung durch. Die Ordensgemeinschaft wurde aufgelöst, führende Geistliche – darunter der Prior – wurden festgenommen und abgeführt. Die Behörden erklärten die Gemeinschaft zu „staatsfeindlich“, woraufhin das gesamte Eigentum beschlagnahmt wurde.
Damit endete vorläufig das traditionelle religiöse Leben an diesem Wallfahrtsort. Die Maßnahmen spiegeln die allgemeine Politik des NS-Staates wider, kirchliche Institutionen zu kontrollieren, einzuschränken oder aufzulösen, wenn sie als ideologisch unerwünscht galten. Originaltext: 

"Da alle Einsprüche und Proteste des Wortführers des Konventes Dr. Pater Albuin M. Klingler ergebnislos blieben und die Gestapo bei ihrer „Proklamation“ beharrte, versammelte sich der Konvent zum Abschied in der Kirche, sang das „Salve Regina“ und betete ein „Te deum“. Pater Albuin M. Klingler übertrug das Allerheiligste in die Dekanatskirche Matrei. Alle Bitten, auch das Gnadenbild nach Matrei übertragen zu dürfen, wurden von der Gestapo barsch abgewiesen. So blieb das Gnadenbild  verwaist in der violett verhüllten, von der  Gestapo verschlossenen Kirche „als Gefangene“ zurück. Doch dessen Bleibens war nicht lange. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag nach dem Osterfest, 17. bis 18. April, brachen Unbekannte in die Kirche ein und entführten das Gnadenbild.
Dieser „Raub“ entfesselte die ganze Wut der Gestapo und löste viele Hausdurchsuchungen und Verhaftungen aus. Es steht dies wohl noch in zu guter Erinnerung, als dass es noch ausführlicher beschrieben werden müsste. 

Die Kirche wurde anscheinend nicht profaniert, aber geschlossen und ihres Inventars beraubt, soweit es für die Kirchenstürmer nicht wertlos war. So wurden alle Paramente und Metallsachen, sowie die ganze Kirchenwäsche geraubt, soweit nicht vor der Vertreibung der Serviten das mutige Zugreifen Pater Albuins die besten Kirchensachen „rettete“. – Da von Seiten der Gestapo dem „Räuber“ die schwersten Strafen angedroht wurden und anderseits das Gnadenbild selbst der unermüdlichen Nachforschung wegen zu sehr gefährdet war, wurde es heimlich nach Neuwied bei Köln gebracht. Nun ist es wieder aus der Verbannung und Fremde zurückgekehrt und will – nachdem Dr. Pater Albuin M. Klingler als bestellter Treuhänder im Namen der Serviten am 12. Juli 1945 von der Waldrast wieder Besitz ergriff – das letzte Stücklein Bergweg in seine Heim antreten, will Waldrast wieder zu Maria Waldrast machen, zu einem neuen Quellgrund des Segens für Volk und Heimat. " (Provinzial der Serviten P. Innozenz M. Krub)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer war Maria Mair?

Maria Mair, geborene Ghedina (1908–1990), lebte mit ihrem Mann Josef Mair und ihren Kindern auf dem Glasnhof in Schöfens. Ihre aufgezeichneten Erinnerungen schildern die Nacht, in der das Gnadenbild von Maria Waldrast dorthin gebracht wurde.

Wann wurde die Madonna von Maria Waldrast gerettet?

Franz Mair und Hans Madersbacher holten das Gnadenbild in der Nacht vom 17. auf den 18. April 1941 aus der verschlossenen Kirche.

Warum wurde das Gnadenbild versteckt?

Nach der Auflösung des Servitenklosters am 8. April 1941 blieb das Bild in der geschlossenen Kirche zurück. Die Beteiligten wollten es dem Zugriff der NS-Behörden entziehen und bewahren.

Welche Rolle spielte Maria Mair?

Sie wusste von der Aktion, wartete während der Nacht auf die Rückkehr der beiden Männer, nahm sie auf dem Glasnhof in Empfang und half, das Versteck geheim zu halten. Ihre Erzählung dokumentiert die Angst und Verantwortung, die sie dabei trug.

Ist Marias Schilderung eine zeitgenössische Aufzeichnung?

Nein. Die überlieferten Tonaufnahmen entstanden in den 1980er-Jahren. Sie geben ihre späteren Erinnerungen wieder und sind mit zeitgenössischen Quellen abzugleichen.

Wann kehrte die Madonna nach Maria Waldrast zurück?

Nach Kriegsende wurde das Gnadenbild zurückgebracht und am 10. November 1945 in einer Prozession nach Maria Waldrast getragen.

Quellen und weiterführende Beiträge

Maria und Josef Mair: „Mutter und Vater erzählen von der Waldrast“, zehn Tonaufnahmen aus den 1980er-Jahren; Transkript Elisabeth Walder, Hall in Tirol 2026, S. 1–24. Privatarchiv Mag. Thomas Mair, Hall in Tirol.
P. Innozenz M. Krub: „Maria Waldrast. Ein Gang durch fünf Jahrhunderte“, Tiroler Tageszeitung, 10. November 1945, S. 2 (über ANNO, Österreichische Nationalbibliothek).
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hg.): Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934–1945. Eine Dokumentation, Bd. 2, Wien/München 1984. 
Anton Walder: „Maria Waldrast – ein Wallfahrtskloster des Serviten-Ordens“, in: Polizei Tirol 2/2023, S. 99–103.
Elisabeth Walder · Digitales Biografisches Archiv des NS-Widerstandes in Tirol (DBANT) · Bearbeitungsstand: September 2026

Weiterführend auf DBANT:

Die Tiroler Wallfahrt 1941

Bischof Dr. Reinhold Stecher

Dr. Josef Mair

Msgr. Dr. Michael Weißkopf

Msgr. Dr. Franz Kolb

Maria Waldrast 1941

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    Autorin 
    Elisabeth Walder
    ​BA MA MA

    Historikerin-Ethnologin

    Archives
    Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands.
    DÖW (Hrsg.):Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934 - 1945. Eine Dokumentation (2). Wien/München 1984, S. 470 ff. , 480, 482, 502. Sowie S. Mair Josef S. 618; Mair Maria, S. 80, 279; Mair Maria, S. 470;  Mair Sepp, S. 279; S. 618, S. 541 ff. Sowie Mair Franz, S. 277, S. 279, S. 617 f. Mair Franz, S. 458 f. , 519, 573 f., 577 f., 584.



    DÖW (Hrsg.):Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934 - 1945. Eine Dokumentation (2). Wien/München 1984, S. 3, 272, 279, 281, 303, 618. (Bischof Reinhold Stecher)

    Archiv - Matrei am Brenner 

    Audiodateien: Maria Mair geb. Ghedina und Dr. Josef Mair

    Privatarchiv Mag. Thomas Mair 
    Audiodateien:Maria Mair geb. Ghedina und Dr. Josef Mair. Fotos Grabsteine Mair, Ghedina 
    ​E-mail an Elisabeth Walder Februar 2026.

    ​
    Elisabeth Walder. Transkript. 10 Audiodateien: Mutter und Vater erzählen von der Waldrast (1980er Jahre), Hall in Tirol 2026, S. 1–24. In: Privatarchiv Mair Hall in Tirol.

    ​
    Quelle: Dr. Josef Mair, Bund der Opfer des Nationalsozialismus und Inhaber des päpstlichen Silvester-Ordens; von den Nationalsozialisten mehrfach in Haft, Transport nach Dachau, von dort wieder zurück und eingezogen. Aufbau einer Widerstandsgruppe in Landeck.

    Archiv Landespolizeidirektion Fachzirkel Exekutivgeschichte und Traditionspflege:

    Anton Walder, Chefinspektor in R., Maria Waldrast-ein Wallfahrtskloster des Serviten-Ordens {Diener Mariens} in Matrei am Brenner. In: Polizei Tirol (2, 2023), Innsbruck, S. 99 - 103.



    ​Historischer Hintergrund:

    Maria Waldrast und die Entwendung des Gnadenbildes (1940)
    Foto Maria Waldrast
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/19/MariaWaldrast.jpg
    http://www.serviten.de/oesterreich/KLOESTER/K_WALDRAST/HAUPTTEIL_K_WALDRAST.HTML
    https://www.stubai.at/skigebiete/serlesbahnen/sommer/wallfahrt-maria-waldrast/


    400 Jahre Waldraster Wallfahrt 08.09. 2024. Online, https://www.dererker.it/de/news/30587-400-jahre-waldraster-wallfahrt.html, (Stand: 15.2.2026)
    ​
    Online unter,
    https://www.sagen.at/doku/Wallfahrt/Wallfahrt_IL_Matrei_am_Brenner_Maria_Waldrast.html (Stand 7.3.2026)

     
    Literatur: 

    Inge Dollinger: Tiroler Wallfahrtsbuch. Die Wallfahrtsorte Nord-, Ost- und Südtirols. Tyrolia / Athesia, Innsbruck / Bozen 1982, ISBN 3-7022-1442-9, S. 32–35.

    Franz Caramelle, Richard Frischauf: Die Stifte und Klöster Tirols. Tyrolia / Athesia, Innsbruck / Bozen 1985, ISBN 3-7022-1549-2, S. 173–174.

    Oskar Dünser: Wallfahrtsort Maria Waldrast – Ursprung und Schicksal des Marianischen Gnadenortes und Servitenklosters; 600 Jahre Maria Waldrast; erste urkundliche Erwähnung 1392 (= Christliche Kunststätten Österreichs. Nr. 214). 3. Auflage. Verlag St. Peter, Salzburg 2003.

    Mark Mersiowsky: Spätmittelalterliche Laienfrömmigkeit in Tirol: Die Evidenz des Mirakelbuchs von Maria Waldrast, in: notae. Historische Notizen zur Diözese Innsbruck 6 (2023), S. 17-38.

    Aurelia Benedikt u. Peter Emberger (Hrsg.), 400 Jahre Maria Waldrast. Servitenkloster – Wallfahrt – Kraftort. Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2024.


    Digitales biografisches Archiv des NS-Widerstands in Tirol von Elisabeth Walder

    Aktualisiert: September 2026

    February 2026

    Kategorie 
    ​Zeitgeschichte
    ​Biografie

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