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Dieses Portal hält die Erinnerung an Martin Herzenberger wach – einen Jungen aus Hall, dessen Leben und Zukunft vom nationalsozialistischen Terrorsystem brutal ausgelöscht wurden. Seine Geschichte: Martin Herzenberger wurde am 26. April 1930 geboren. Er war 12 Jahre alt, als die nationalsozialistische Verfolgung seine Welt für immer veränderte. Als Teil einer verfolgten Minderheit wurde ihm seine Freiheit und seine Kindheit geraubt.
Gemeinsam mit Barbara Winter und ihren drei kleinen Kindern wurde der 13-jährige Martin am 3. April 1943 in einem Deportationszug vom Polizeigefängnis Innsbruck in die Hölle von Auschwitz verschleppt. Martin überlebte das Konzentrationslager nicht. Das genaue Datum seines Todes ist nicht bekannt. Sein kurzes Leben endete irgendwann im Jahr 1943 in der anonymen Grausamkeit des Lagers. Er wurde nur 13 Jahre alt. Sein Schicksal ist ein stummer Zeuge der systematischen Brutalität eines Regimes, das nicht davor zurückschreckte, auch die Leben von Kindern auszulöschen. Wir gedenken Martins nicht mit einer Nummer, sondern mit seinem Namen. Sein Name steht für all diejenigen, die keine Stimme mehr haben. “Die Erinnerung an die Unschuldigen ist eine Verpflichtung für die Lebenden.” — Ihre Heimat war Hall. Sein Gefängnis war Auschwitz. Unser Auftrag ist Erinnerung. --
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