Nationalsozialismus in Hall in Tirol: NS-Widerstand, Verfolgung und Schicksale
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​Dr. Matthias Pahle:
Widerstand in Hall und Innsbruck



Dr. Matthias Pahle (1905–1953) – Widerstand in Hall und Innsbruck

5/7/2023

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read more:

🇬🇧 Blog (EN) Dr. Matthias Pahle

🇬🇧 (EN) Young Catholics against the Nazis

Schwarz-Weiß-Porträt von Dr. Matthias Pahle im Anzug mit Hemd und Krawatte.
Porträt von Dr. Matthias Pahle. Foto: Privatarchiv der K.Ö.St.V. Nibelungia Hall im MKV, Hall in Tirol.

Einleitung

Dr. Matthias Pahle gehörte zu jenen Tirolern, deren Ablehnung des Nationalsozialismus unmittelbar nach dem „Anschluss“ Österreichs im März 1938 Verfolgungsmaßnahmen auslöste: Verhaftung, „Schutzhaft“ und die Entfernung aus dem Staatsdienst. Trotz dieser einschneidenden Erfahrung zog er sich nicht zurück, sondern beteiligte sich in den folgenden Jahren an Widerstandsnetzwerken in Hall, Landeck und Innsbruck.
Seine Biografie verbindet mehrere Formen des Widerstands miteinander: die katholisch geprägte Gegnerschaft zum NS-Regime, den frühen zivilen Widerstand in Hall, oppositionelle Kontakte innerhalb der Wehrmacht und schließlich die aktive Beteiligung an der Sicherung des Innsbrucker Rathauses am 3. Mai 1945. Nach der Befreiung wirkte Pahle maßgeblich am Wiederaufbau der österreichischen Finanzverwaltung mit und übernahm später auch kommunalpolitische Verantwortung.

Lesen Sie mehr:

14. März 1938

Historischer Kontext

Katholische Verbindungen und Nationalsozialismus

Katholische Schüler- und Studentenverbindungen bildeten in Tirol ein bedeutendes gesellschaftliches Netzwerk. Sie waren keine Widerstandsorganisationen im engeren Sinn, standen jedoch mit ihrer katholischen, österreichisch-patriotischen und korporativen Tradition in offenem Gegensatz zur nationalsozialistischen Weltanschauung. Nach dem „Anschluss“ wurden ihre Strukturen aufgelöst oder verboten; bekannte Funktionäre und politisch exponierte Mitglieder gerieten unter besondere Beobachtung.
Matthias Pahle war seit seiner Schulzeit im katholischen Verbindungswesen engagiert: Er gehörte der Sternkorona Hall, der Nibelungia Hall und später der Austria Innsbruck an und übte vor 1938 zudem eine führende Funktion im Tiroler Mittelschülerverband aus. Diese Tätigkeiten sowie seine bekannte antinationalsozialistische Haltung machten ihn nach der Machtübernahme rasch zu einem Ziel der neuen Machthaber.

Lesen Sie mehr:

K.ö.St.V. Nibelungia MKV Hall in Tirol

Junge Katholiken im Widerstand

Sternkorona I

oecv.at/Biolex/Detail/10401787

Verhaftung und berufliche Verfolgung

Unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde Pahle im März 1938 festgenommen und bis April desselben Jahres im Innsbrucker Polizeigefängnis in sogenannter „Schutzhaft“ festgehalten. Der Begriff verschleierte eine willkürliche Freiheitsentziehung ohne reguläres Gerichtsverfahren – ein Instrument, mit dem politische Gegner eingeschüchtert, gesellschaftliche Netzwerke zerschlagen und Widerstand frühzeitig unterbunden werden sollten.
Nach seiner Freilassung verlor Pahle seine berufliche Stellung in der Finanzverwaltung. Die Verfolgung beschränkte sich damit nicht auf die Haft: Mit der Entfernung aus dem Staatsdienst sollte ihm zugleich seine wirtschaftliche und gesellschaftliche Existenzgrundlage entzogen werden.

Lesen Sie mehr: 

www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung/schutzhaft

de.wikipedia.org/wiki/Schutzhaft

Widerstand in Hall in Tirol

Trotz Verhaftung und beruflicher Entrechtung beteiligte sich Pahle an einem frühen Widerstandskreis in Hall. Zu diesem Umfeld zählten unter anderem Dr. Walter Krajnc, Martin Berger sowie Michael und Peter Zwetkoff. Überlieferten Berichten zufolge fanden konspirative Zusammenkünfte in der oberen Sakristei der Haller Pfarrkirche statt.
Diese frühen Gruppen verfügten weder über eine einheitliche Organisation noch über umfangreiche Handlungsmöglichkeiten. Ihre Bedeutung lag vor allem darin, persönliche Verbindungen aufrechtzuerhalten, Informationen auszutauschen und ein späteres gemeinsames Vorgehen gegen das NS-Regime vorzubereiten.

Lesen Sie mehr: 

Krajnc-Dr. -Walter

Michael und Peter Zwetkoff

Berger-Martin

Junge Katholiken im Widerstand

Die obere Sakristei der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hall in Tirol

Schwarz-Weiß-Rekonstruktion von vier jungen Katholiken, die sich in der oberen Sakristei der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hall in Tirol heimlich beraten. Die Personen sind ausschließlich von hinten und im Schatten dargestellt.
Historische KI-Rekonstruktion: Junge Katholiken bei einem geheimen Treffen in der oberen Sakristei der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hall in Tirol. Der Raum diente ihnen seit März 1938 als geschützter Treffpunkt. Die dargestellten Personen sind nicht identifizierbar.

Kommentar zur Quelle:

Bei diesem Bild handelt es sich nicht um eine zeitgenössische Fotografie, sondern um eine KI-generierte historische Rekonstruktion. Grundlage war eine aktuelle Aufnahme der oberen Sakristei der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hall in Tirol. Die Darstellung veranschaulicht die überlieferte Nutzung des Raumes als geheimer Treffpunkt junger Katholiken seit der nationalsozialistischen Machtübernahme im März 1938. Anzahl, Aussehen und konkrete Anordnung der dargestellten Personen sind nicht historisch belegt. Das Bild besitzt daher keinen eigenständigen Quellenwert, sondern dient ausschließlich der behutsamen Visualisierung des historischen Geschehens.

Widerstand innerhalb der Wehrmacht

Nach seiner Einberufung zu den Gebirgsjägern setzte Pahle seine oppositionellen Kontakte fort. In Landeck wirkte er an der Bildung eines Widerstandskreises mit; später gehörte er in Innsbruck dem militärischen Widerstandsumfeld um Oberstleutnant Eiter an.
Der militärische Widerstand in Tirol gewann in der letzten Kriegsphase erheblich an Bedeutung. Seine Träger versuchten, die Zerstörung wichtiger Einrichtungen zu verhindern, bewaffnete Auseinandersetzungen möglichst zu begrenzen und die Machtübernahme durch österreichische Kräfte noch vor dem Eintreffen der Alliierten vorzubereiten. Dabei verschmolzen militärische zunehmend mit zivilen Widerstandsnetzwerken.

Lesen Sie mehr: 

Dr. Josef Mair

Dr. Karl Gruber

Walder -Anton -Teil 2

Die _Würthle _Gruppe

Das Innsbrucker Rathaus am 3. Mai 1945

KI-generierte Schwarz-Weiß-Rekonstruktion von Widerstandskämpfern, die am 3. Mai 1945 den Eingang des Innsbrucker Rathauses sichern. Die Personen sind nur von hinten oder unscharf dargestellt.
Widerstandskämpfer bei der Besetzung und Sicherung des Innsbrucker Rathauses am 3. Mai 1945. Matthias Pahle war an dieser Aktion beteiligt. KI-generierte historische Rekonstruktion; die dargestellten Personen sind nicht identifizierbar.
In den letzten Kriegstagen war Matthias Pahle an der Besetzung und Sicherung des Innsbrucker Rathauses beteiligt. Widerstandskämpfer übernahmen dort am 3. Mai 1945 die Kontrolle und behaupteten das Gebäude gegen nationalsozialistische Kräfte – ein zentraler Schritt, um Innsbruck ohne größere Kampfhandlungen an die heranrückenden amerikanischen Truppen zu übergeben.
Pahles Beteiligung zeigt, dass sein Widerstand nicht auf eine einzelne Phase beschränkt blieb: Sie reichte von der frühen Verfolgung im März 1938 über geheime zivile und militärische Kontakte bis zum aktiven Eingreifen beim Zusammenbruch der NS-Herrschaft.

Biografie ​

Ausbildung, Beruf und Promotion

Nach der Matura am Franziskanergymnasium Hall im Jahr 1925 studierte Pahle Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck und trat nach Abschluss seiner Ausbildung in den österreichischen Finanzdienst ein. Zum Doktor der Rechtswissenschaften promovierte er erst später: Während eines Urlaubs vom Wehrmachtsdienst schloss er 1942 an der Universität Innsbruck sein Promotionsverfahren ab. Der Abschluss der berufsqualifizierenden juristischen Ausbildung und die Promotion zum Dr. iuris fielen bei Pahle somit deutlich auseinander.

Lesen Sie mehr: 

Aufhebung_ Franziskaner_ Kloster Hall in Tirol

Mitwirkung am demokratischen Wiederaufbau

Nach Kriegsende kehrte Pahle in die Finanzverwaltung zurück und wurde mit dem Aufbau und der Leitung der Zollabteilung beziehungsweise des Zollwachkorps bei der Finanzlandesdirektion Innsbruck betraut – angesichts der Grenzlage Tirols zu Italien und zur amerikanischen Besatzungszone in Deutschland eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe in wirtschaftlich schwieriger Zeit.
Daneben engagierte er sich erneut im katholischen Verbindungswesen: 1947 übernahm er führende Funktionen im ÖCV, 1949 wurde er zum Vorsitzenden des Altherrenländerrates gewählt. Auch politisch beteiligte er sich am demokratischen Neubeginn: 1950 zog er in den Innsbrucker Gemeinderat ein und wurde anschließend zum Stadtrat berufen – ein Amt, das er bis zu seinem frühen Tod ausübte. (ÖCV-Biolex)
Damit gehörte Pahle zu jenen ehemaligen Verfolgten und Widerstandskämpfern, die nach 1945 Verantwortung beim institutionellen und demokratischen Wiederaufbau Österreichs übernahmen.

Lesen Sie mehr: 

gedenkort.at/personen/df6a8d1c-bded-5567-b855-58ef0a916981

gedenkort.at/orte/0b1ee648-b98a-469f-b1e3-ad5d7414997a

Früher Tod und letzte Ruhestätte

Dr. Matthias Pahle starb am 10. Mai 1953 in Innsbruck nach längerer Krankheit im Alter von nur 47 Jahren, mitten in seiner aktiven beruflichen und politischen Tätigkeit. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Friedhof in seinem Geburtsort Brixlegg, wie auch das Gedenkprojekt gedenkort.at bestätigt. (gedenkort.at)
Anmerkung zu den Quellen: Zu einzelnen biografischen Details liegen widersprüchliche Angaben vor. Das ÖCV-Biolex nennt als Grabstätte den „Friedhof St. Nikolaus in Hall in Tirol“; einen Friedhof dieser Bezeichnung gibt es in Hall in Tirol jedoch nicht. Für die vorliegende Biografie wurde daher die Angabe von gedenkort.at (Brixlegg) übernommen. Ebenso ist die in älteren Darstellungen kursierende Jahreszahl 1922 für die Gründung der Nibelungia Hall zu präzisieren: 1922 trat Pahle der Sternkorona Hall bei, an der Gründung der Nibelungia Hall war er erst 1926 beteiligt. Auch das Promotionsjahr 1933 ist überholt; nach derzeitigem Kenntnisstand promovierte Pahle 1942.

Historische Bedeutung

Die Biografie von Matthias Pahle verdeutlicht, wie sich unterschiedliche Widerstandsmilieus in Tirol überschneiden konnten. Persönliche Kontakte aus katholischen Schüler- und Studentenverbindungen bildeten eine Grundlage für Vertrauen, Informationsaustausch und konspirative Zusammenarbeit; später wurden diese zivilen Netzwerke durch Verbindungen innerhalb der Wehrmacht ergänzt.
Zugleich steht Pahles Lebensweg für die Kontinuität zwischen Widerstand und demokratischem Neubeginn: Ein Mann, der 1938 verhaftet und aus dem Staatsdienst entfernt worden war, wirkte nach 1945 maßgeblich am Wiederaufbau staatlicher Institutionen mit.

Zusammenfassung

Dr. Matthias Pahle wurde am 12. Oktober 1905 in Brixlegg geboren und wuchs seit 1910 in Hall in Tirol auf. Bereits während seiner Schul- und Studienzeit engagierte er sich im katholischen Verbindungswesen: 1922 trat er der Sternkorona Hall bei, 1926 gehörte er zu den Gründern der Nibelungia Hall, ab 1928 war er Mitglied der Austria Innsbruck.
Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde er im März 1938 verhaftet, im Innsbrucker Polizeigefängnis in „Schutzhaft“ festgehalten und aus dem Staatsdienst entfernt. Trotz dieser Verfolgung schloss er sich dem Widerstand an: Er unterhielt Kontakte zu einem frühen Haller Widerstandskreis und beteiligte sich später, während seines Wehrmachtsdienstes, an oppositionellen Netzwerken in Landeck und Innsbruck. 1942 promovierte er zum Dr. iuris. Am 3. Mai 1945 gehörte er zu den Widerstandskämpfern, die das Innsbrucker Rathaus sicherten.
Nach der Befreiung wurde Pahle mit dem Wiederaufbau der Zollverwaltung in Tirol betraut und engagierte sich später in der Innsbrucker Kommunalpolitik als Gemeinderat und Stadtrat. Er starb am 10. Mai 1953 in Innsbruck und wurde in Brixlegg bestattet. Seine Biografie dokumentiert Verfolgung, Widerstand und die Übernahme öffentlicher Verantwortung nach dem Ende der NS-Herrschaft.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer war Dr. Matthias Pahle?

Dr. Matthias Pahle war ein österreichischer Jurist und Finanzbeamter aus Tirol. Er wurde 1938 aus politischen Gründen verfolgt und beteiligte sich später an zivilen und militärischen Widerstandsnetzwerken in Hall, Landeck und Innsbruck.

Wann und wo wurde Matthias Pahle geboren?

Matthias Pahle wurde am 12. Oktober 1905 in Brixlegg geboren. Seit 1910 lebte seine Familie in Hall in Tirol, wo er das Franziskanergymnasium besuchte.

Warum wurde Matthias Pahle 1938 verhaftet?

Seine führende Tätigkeit im katholischen Verbindungswesen und seine antinationalsozialistische Haltung waren den nationalsozialistischen Behörden bekannt. Nach dem „Anschluss“ wurde er deshalb verhaftet und in sogenannte „Schutzhaft“ genommen.

Was bedeutete „Schutzhaft“ im Nationalsozialismus?

„Schutzhaft“ war keine Schutzmaßnahme, sondern ein Instrument politischer Verfolgung. Menschen konnten ohne reguläres Gerichtsverfahren von Polizei oder Gestapo festgehalten und auf unbestimmte Zeit in Gefängnisse oder Konzentrationslager gebracht werden.

Welchem Widerstandskreis gehörte Pahle in Hall an?

Pahle stand mit einem frühen Haller Widerstandskreis in Verbindung, dem unter anderem Dr. Walter Krajnc, Martin Berger sowie die Brüder Michael und Peter Zwetkoff zugerechnet werden. Die Beteiligten trafen sich konspirativ, unter anderem in der oberen Sakristei der Haller Pfarrkirche.

Leistete Matthias Pahle auch innerhalb der Wehrmacht Widerstand?

Ja. Nach seiner Einberufung unterhielt Pahle oppositionelle Kontakte bei den Gebirgsjägern. In Landeck war er an einem Widerstandskreis beteiligt; später wirkte er im militärischen Widerstandsumfeld um Oberstleutnant Eiter in Innsbruck.

Welche Rolle spielte Pahle am 3. Mai 1945?

Pahle gehörte zu einer Gruppe von Widerstandskämpfern, die in den letzten Kriegstagen das Innsbrucker Rathaus besetzte und gegen nationalsozialistische Kräfte sicherte. Dadurch sollte die Machtübernahme vorbereitet und eine möglichst kampflose Übergabe Innsbrucks an die amerikanischen Truppen ermöglicht werden.

Wann promovierte Matthias Pahle zum Doktor der Rechtswissenschaften?

Pahle schloss zunächst seine rechtswissenschaftliche Ausbildung ab und trat anschließend in die Finanzverwaltung ein. Während eines Urlaubs vom Wehrmachtsdienst promovierte er 1942 an der Universität Innsbruck zum Dr. iuris.

Welche Rolle spielte Matthias Pahle bei der Nibelungia Hall?

Pahle wurde 1922 Mitglied der Sternkorona Hall. 1926 gehörte er zu den Gründern der Nibelungia Hall. Die beiden Jahreszahlen beziehen sich also auf unterschiedliche Verbindungen.

Welche Aufgaben übernahm Pahle nach 1945?

Nach der Befreiung wurde er mit dem Aufbau und der Leitung der Zollabteilung beziehungsweise des Zollwachkorps bei der Finanzlandesdirektion Innsbruck betraut. Ab 1950 gehörte er außerdem dem Innsbrucker Gemeinderat an und wurde zum Stadtrat berufen.

Wo wurde Dr. Matthias Pahle bestattet?

Dr. Matthias Pahle fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in seinem Geburtsort Brixlegg. Die im ÖCV-Biolex genannte Angabe „Friedhof St. Nikolaus in Hall in Tirol“ ist nicht zutreffend, da es in Hall in Tirol keinen Friedhof dieser Bezeichnung gibt.

Wann starb Dr. Matthias Pahle?

Matthias Pahle starb am 10. Mai 1953 in Innsbruck. Er wurde nur 47 Jahre alt.

Warum ist seine Biografie historisch bedeutsam?

Seine Lebensgeschichte verbindet katholisch geprägten, zivilen und militärischen Widerstand. Sie zeigt außerdem, wie ein 1938 verfolgter Staatsbeamter nach 1945 Verantwortung für den Wiederaufbau demokratischer Institutionen übernahm.
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    Autorin
    ​Elisabeth Walder
    BA ​MA MA

    Historikerin-Ethnologin

    Archive

    Stadtarchiv Hall in Tirol
    Tiroler Landesarchiv: 
    (ATLR Va.+Vf.-Opferfürsorge 763)

    Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes 
    (DÖW 7803; DÖW 1385)
    Maislinger, Andreas : Das katholisch-konservative Lager. 6. Organisierter Widerstand. Die Gruppe um Anton Haller. In: Dokumentationsarchiv des Österreichischen
    Widerstandes (Hrsg.): Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934 - 1945. Eine Dokumentation (2). Wien/München 1984, S. 448 - 451, hier S. 449-450.


    Verdross-Drossberg, Dr. Ernst: Die Gruppe um Anton Haller. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934 – 1945. Eine Dokumentation (2). Wien/München 1984, S. 448-451. ​


    Privatarchiv der K.ö.ST.V. Nibelungia-MKV Hall in Tirol

    ​Publikationen:

    ​

    Kuhl, Manfred : Farben tragen, Farbe bekennen 1938 - 1945. In: Krause,Peter /Reinelt,Herbert /Schmitt,Helmut  (Hrsg.): Katholische Korporierte in Widerstand und Verfolgung.   Ergänzungsband- Biografien (Teil 2). Wien 2020. 

    ​Larcher, Agnes, (Hrsg.): Untersuchungen zur Haller Widerstandsbewegung zwischen 1938 – 1945. Gemeinschaftsarbeit der Schüler des III. Jahrgangs der Haller Bundes-Handelsakademie Hall in Tirol im Rahmen der Aktion „Schüler forschen Zeitgeschichte.“ Hall in Tirol 1978.

    Mackowitz, ​Rudolf: Kampf um Tirol. Entscheidende Taten zur Befreiung Innsbrucks im Frühjahr 1945.  Innsbruck 1945.

    Digitales biografisches Archiv des NS-Widerstandes in Tirol: Elisabeth Walder

    Aktualisiert: August 2026

    May 2023

    Kategorie
    ​Biografie

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