Sprache / Language: DE | ENDr. Josef Mair (1909-1986) und der Widerstand gegen den NationalsozialismusEinleitungDr. Josef Mair (1909–1986) wirkte als Diözesanjugendführer in Tirol und geriet wegen seiner kirchlichen Arbeit mehrfach in Konflikt mit der Gestapo. Nach drei Verhaftungen 1940 und 1941 drohte ihm die Einweisung in das Konzentrationslager Dachau. Seine Frau Maria Mair, geborene Ghedina, und mehrere Helfer setzten sich für seine Freilassung ein. Später beteiligte er sich am Aufbau einer Widerstandsgruppe in Landeck. Die Geschichte der Familie verbindet religiöse Selbstbehauptung, persönliche Hilfe und organisierten Widerstand in den letzten Kriegsjahren. Foto: Dr. Josef Mair (1933). In: Privatarchiv Mag. Mair Hall in Tirol. Kindheit, Ausbildung und FamilieJosef Mair wurde am 21. Juni 1909 in Matrei am Brenner geboren und wuchs am Glasnhof in Schöfens auf. Er besuchte das Franziskanergymnasium in Hall in Tirol und maturierte 1933. Nach einem begonnenen Theologiestudium in Brixen wechselte er zur Rechtswissenschaft in Innsbruck und promovierte. Anschließend arbeitete er bei der Innsbrucker Handelskammer. In Hall lernte er Maria Ghedina kennen. Sie hatte sich in Wien zur Säuglingsschwester ausbilden lassen und arbeitete auch in Italien. Am 20. September 1939 heirateten die beiden in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hall; Bischof Paulus Rusch vollzog die Trauung. Das Paar lebte später mit seinen Kindern am Glasnhof. Maria Mairs berufliche Erfahrungen und ihr eigenes Handeln gehören wesentlich zu dieser Familiengeschichte. Foto Matura 4. Juli 1933 am Franziskaner Gymnasium in Hall in Tirol. In: Archiv der Tiroler Franziskaner Provinz in Hall in Tirol. Historischer Kontext Nach dem „Anschluss“ Österreichs im März 1938 beseitigte das NS Regime eigenständige Jugendverbände und schränkte kirchliche Bildungsarbeit ein. Geistliche und Laien, die Jugendliche weiterhin außerhalb nationalsozialistischer Organisationen ansprachen, mussten mit Überwachung, Denunziation und Haft rechnen. Das Spektrum katholischen Verhaltens reichte von Anpassung bis zu offenem Widerspruch. Josef Mairs Handeln war Widerstand eines katholischen Einzelnen und seiner Kontakte; daraus lässt sich kein geschlossener institutioneller Widerstand der Kirche ableiten. Auch Wallfahrten konnten unter diesen Bedingungen politisch aufgeladen werden. Die gesperrte Wallfahrtsstätte Maria Waldrast wurde 1941 zum Schauplatz einer Auseinandersetzung um religiöse Praxis und die Macht der Behörden. In den letzten Kriegsmonaten gewannen örtliche Widerstandsgruppen eine weitere Aufgabe: Sie wollten Gewalt verhindern und die Übergabe ihrer Orte vorbereiten. Konflikt mit der GestapoMair verlor nach 1938 seine Stellung bei der Handelskammer und übernahm auf Wunsch von Bischof Rusch die Aufgabe des Diözesanjugendführers. Ein Osterbrief an katholische Jugendliche führte 1940 zu seiner ersten Verhaftung. Eine zweite Festnahme folgte Anfang 1941 nach einem Vortrag in Jerzens, den ein Zuhörer denunzierte. Nach der Familienüberlieferung drohte während dieser Haft bereits die Einweisung nach Dachau; Maria Mair wandte sich deshalb an die Gestapo. Josef kam frei, stand jedoch weiterhin unter erheblichem Druck. Am 20. April 1941 unternahmen junge Katholiken eine Wallfahrt nach Maria Waldrast. Besprechungen hatten auch im Haus der Familie Mair stattgefunden. Josef Mair wurde am 22. April erneut verhaftet. Sein Bruder Franz Mair und Hans Madersbacher hatten zuvor das Gnadenbild aus der Kirche in Sicherheit gebracht; Josef wusste nach der Darstellung des bisherigen DBANT Beitrags von der Aktion. Seine konkrete Rolle bei Planung und Durchführung der Wallfahrt sollte von der Tätigkeit der jungen Teilnehmer unterschieden werden. Hochzeitsfoto von Maria Ghedina und Dr. Josef Mair. Die beiden heirateten am 20. September 1939 in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hall in Tirol; die Trauung vollzog Bischof DDr. Paulus Rusch. Familienaufnahme in Privatarchiv Mag. Thomas Mair Hall in Tirol. DBANT. Foto: Maria und Michael Mair (1941). In Privatarchiv Mag. Mair Hall in Tirol. Erste Verhaftung: Der Osterbrief 1940 Schon bald nach der Hochzeit geriet Josef Mair ins Visier der Gestapo. Als Diözesanjugendführer verfasste er einen Osterbrief an die katholische Jugend. Darin fand sich ein Zitat aus der Offenbarung des Johannes: "Weil du lau bist, will ich dich ausspeien aus meinem Mund." Msgr. Michael Weisskopf riet ihm, drei Exemplare des Briefes der Gestapo vorzulegen. Josef Mair weigerte sich – zu Recht, wie sich zeigen sollte. Weisskopf sandte die Exemplare dennoch an die Behörden, die den Brief umgehend beschlagnahmten. Doch die Post mit den Osterbriefen war bereits unterwegs. Die Gestapo fühlte sich getroffen – man deutete die Passage als direkte Anspielung auf die Nationalsozialisten. Die erste Verhaftung erfolgte 1940, ein halbes Jahr nach der Hochzeit. Drei Wochen verbrachte Josef Mair im Polizeigefängnis. Mit ihm in Haft saß Dr. Pfeifauf, den man unter dem Vorwand festgenommen hatte, er habe in der Haller Kirche Gesangsproben abgehalten – eine offenkundige Schutzbehauptung, denn Pfeifauf konnte gar nicht singen. Die Gestapo ließ ihn dennoch nicht frei: "Wenn Sie schon da sind, bleiben Sie." Zweite Verhaftung: Ein unbedachter Vortrag Symbolische Darstellung eines Verhörs durch die Gestapo während der NS-Zeit. KI-generierte Schwarz-Weiß-Rekonstruktion; die dargestellten Personen sind nicht historisch identifiziert. Quelle: DBANT. Die zweite Verhaftung folgte im Februar oder März 1941, nur fünf Wochen vor der Geburt des ersten Kindes. Auslöser war ein Vortrag, den Josef Mair auf Einladung des Pfarrers von Jerzens in der örtlichen Kirche gehalten hatte. Er schilderte darin den Unterschied zwischen der politischen und der katholischen Gemeinschaft. Bei der politischen Gemeinschaft, so Mair, gehöre "alles dazu, auch Tiere, Bäume, Kühe und Kälber". Ein Kleinbauer fühlte sich durch diese Worte provoziert und denunzierte Mair beim Kreisleiter: Er habe die Nationalsozialisten lächerlich gemacht. Die Folge war die zweite Verhaftung. Ein Gendarm brachte Josef Mair zunächst nach Ried ins Gerichtsgefängnis. Auf dem Weg dorthin durfte Mair belastende Papiere unter einer Brücke verbrennen. Die Zelle in Ried war in einem erbärmlichen Zustand – der Abfalleimer war übergelaufen und musste von Mair selbst geleert werden. Am nächsten Morgen erfolgte der Transport ins Gestapo-Gefängnis "Innsbrucker Sonne", wo er neuerlich drei Wochen inhaftiert blieb. Die drohende Einweisung ins KZ Dachau Symbolische Darstellung eines Gefangenentransports in das Konzentrationslager Dachau. KI-generiertes Schwarz-Weiß-Bild, keine historische Fotografie. Quelle: DBANT. Während dieser Haft spitzte sich die Lage dramatisch zu. Josef Mair vertraute dem mitgefangenen Dekan Staud von Navis an: "Wenn ich nicht mehr vom Verhör zurückkomme, dann verständigt meine Frau. Denn dann schicken sie mich ins KZ." Tatsächlich erging der Befehl zur Einweisung in das Konzentrationslager Dachau. Maria Mair, hochschwanger, wandte sich persönlich an den Gestapo-Chef Hilliges und erreichte das Unmögliche: Der KZ-Befehl wurde zurückgenommen. Ein Beamter namens Anders teilte ihr später mit, dass der Chef mittags persönlich die Anordnung widerrufen habe. Dennoch musste Josef Mair bei seiner Entlassung die gefürchtete Erklärung unterschreiben: Bei einer dritten Verhaftung drohte ihm nun tatsächlich das KZ. Fünf Wochen später, am 22. April 1941, erfolgte die dritte Verhaftung – und damit begann ein neues, noch gefährlicheres Kapitel. Die dritte Verhaftung – 22. April 1941 Pilgerinnen und Pilger auf dem Weg zur Wallfahrtskirche Maria Waldrast in Tirol. KI-generierte Schwarz-Weiß-Darstellung auf Grundlage einer Fotografie des Wallfahrtsortes von 2006; die dargestellten Personen wurden hinzugefügt. Quelle der Vorlage: DBANT. Fünf Wochen nach seiner zweiten Entlassung holte die Gestapo Dr. Josef Mair zum dritten und letzten Mal. Diesmal ging es um die Wallfahrt zur gesperrten Maria Waldrast am „Weißen Sonntag“ (20. April 1941) – dem Geburtstag Hitlers. Was in der Stube des Glasnhofs als spontane Idee begann, war für das NS-Regime eine gezielte Provokation. Josef Mair hatte sich diesmal nicht aktiv an der Organisation beteiligt, doch sein Haus war der Treffpunkt gewesen. Junge Theologiestudenten – darunter Reinhold Stecher – hatten dort die Wallfahrt besprochen. Mair warnte sie eindringlich: „Wer jetzt nichts tut, ist kein Feigling. Aber wer etwas tut und dann Namen nennt, der ist einer.“ In der Nacht von Donnerstag, dem 17. auf den 18. April 1941, wagten sein Bruder Franz und Hans Madersbacher ein riskantes Unternehmen: Sie holten heimlich die Madonnenstatue aus der Kirche und entzogen sie so dem Zugriff der Nationalsozialisten – eine Aktion, von der Josef wusste. Bemerkenswert ist, dass die Gestapo diesen Diebstahl bis zum Ende des Regimes nicht aufklären konnte. Die beiden jungen Männer blieben unbehelligt. Am Dienstag, dem 22. April 1941, war es so weit. Maria Mair sah die Männer der Gestapo auf das Haus zukommen. Sie schickte ihre Schwägerin Paula, um Josef zu warnen – doch vergeblich. Vom Feld aus entdeckten ihn die Beamten. Im Verhör im Matreier Rathaus konfrontierte ihn die Gestapo mit den Aussagen des Theologiestudenten Anton Hilber. Unter Druck gebrochen, hatte Hilber Details preisgegeben – auch dass Josef Mair ihn gebeten hatte, in Steinach keine Geistlichen einzuweihen. Mair leugnete nicht, wusste aber: Diesmal gab es kein Zurück. Er hatte bereits zweimal eine „Verpflichtung“ unterschrieben, dass ihn eine neuerliche Verhaftung ins KZ bringen würde. Noch am selben Abend brachte man ihn zum Brenner in ein Gefängnis. Maria blieb mit dem kleinen Michael am Arm und der Gewissheit zurück, ihren Mann wohl zum letzten Mal gesehen zu haben. Maria Mair und die drohende Deportation Maria Mair, geb. Ghedina, und ihre Familie: Aufnahmen von der Erstkommunion, mit zwei Schwestern, bei der Hochzeit mit Josef Mair und mit den ersten drei Kindern (1945). Ergänzt durch ein Porträt Josef Mairs, Marias Sterbebild und die Grabinschrift der Familie Ghedina. Schwarz-weiße Collage nach Familienaufnahmen in Privatarchiv Mag. Thomas Mair Hall in Tirol. Während der dritten Haft bemühte sich Maria Mair um die Rettung ihres Mannes. Die überlieferte Schilderung nennt Hinweise aus dem Polizeiumfeld, medizinische Untersuchungen und Helferinnen und Helfer, die auf eine Einstufung als „lagerunfähig“ hinwirkten. Der Bericht über die Manipulation eines EKG Befunds stammt aus der Familienüberlieferung und sollte als solcher kenntlich bleiben, solange kein zeitgenössischer Untersuchungsakt dafür vorliegt. Josef Mair entging der Einweisung nach Dachau und wurde im Oktober 1941 aus der Haft entlassen. Marias Initiative war dafür nach der überlieferten Darstellung entscheidend. Widerstand in Landeck Nach seiner Haft kam Josef Mair zunächst beim Grenzschutz, später im Bereich des Wehrmeldeamtes in Landeck zum Einsatz. Der bestehende DBANT Beitrag nennt für den 22. August 1942 ein erstes Treffen mit Ambros Mayr zum Aufbau einer Widerstandsgruppe. Für Februar und April 1945 berichtet er von Kontakten zu weiteren Beteiligten und von Maßnahmen zum Schutz des Krankenhauses sowie der Entschärfung von Maschinengewehren am Bahnhof Landeck. Die Wirkung dieser einzelnen Handlungen lässt sich ohne zusätzliche Belege nicht genau beziffern. Sie zeigen jedoch, dass Mairs Gegnerschaft zum Regime über die Verteidigung kirchlicher Freiräume hinausging. Maria und Dr. Josef Mair in fünf Familienaufnahmen: das Hochzeitsfoto vom 20. September 1939, Maria mit Sohn Michael und ein Porträt Josefs von 1941 sowie zwei Familienbilder von 1945 und um 1945/46. Die Trauung in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hall in Tirol vollzog Bischof DDr. Paulus Rusch. Quelle: Privatarchiv Mag. Thomas Mair, Hall in Tirol / DBANT. Erfolgreiche Aktionen in den letzten Kriegstagen Die Widerstandsgruppe um Josef Mair handelte entschlossen. Am 17. Februar 1945 konnten Dr. Mair und Dr. Brugger dem Kurier Kirchmair (von Dr. Carl Gruber aus Innsbruck) erste Erfolge melden: Es war gelungen, Waffen für die Bewachung des Krankenhauses zu beschaffen. Am 25. Februar verschärfte sich die Lage. Mair, Dellemann und Bucher berichteten von zunehmenden Repressalien gegen Kriegsgefangene. Weitere Lagebesprechungen folgten am 8. April mit Bucher und Dr. Brugger. Die entscheidenden Tage kamen Ende April 1945:
Leben nach 1945 Nach Kriegsende arbeitete Josef Mair im diözesanen Bildungsbereich und leitete das Bildungshaus St. Michael in Matrei am Brenner. Josef und Maria Mair zogen sieben Kinder groß. Die Erinnerungen der Familie und ihre Fotos halten sowohl die Jahre der Verfolgung als auch den späteren Neubeginn fest. Maria und Josef Mair im Kreis ihrer Familie, 1941 bis etwa 1980. Links oben Maria Mair mit ihrem Sohn Michael im April 1941; weitere Aufnahmen zeigen sie mit Kindern sowie die Familie bei Zusammenkünften in späteren Jahren. Fotografien: Familienarchiv Mair; Schwarz-Weiß-Collage: DBANT. Sieben Kinder in zehn Jahren Zwischen März 1941 und Oktober 1952 kamen sieben Kinder zur Welt:
FazitWas bedeutet "Widerstand" in dieser Familiengeschichte? Es war kein Widerstand mit der Waffe, kein offener politischer Kampf. Es war ein Widerstand der Haltung: die Treue zur katholischen Kirche in einer Zeit, die diese bekämpfte; die Weigerung, sich dem NS-Regime anzudienen; das Festhalten an menschlichen Werten und beruflicher Integrität. Dr. Josef Mair konnte nach Kriegsende dort weitermachen, wo er 1938 unterbrochen worden war. Dass er so rasch wieder im kirchlichen Dienst Fuß fasste, zeigt: Die katholische Netzwerke in Tirol hielten. Bischof Paul Rusch, der das Paar getraut hatte, blieb eine zentrale Figur dieses Milieus. Maria Mair wiederum verkörperte den Typus der modernen Frau: ausgebildet, berufstätig, sprachkundig und international erfahren – und doch fest verwurzelt in der traditionellen katholischen Großfamilie. Der Glasnhof in Matrei wurde so zum Schauplatz einer doppelten Geschichte: Hier lebte man traditionell, aber die Lebenswege der Eltern wiesen weit über das Tal hinaus – nach Wien, nach Italien, in die geistigen und kirchlichen Zentren des Landes. Diese Familie steht exemplarisch für jene vielen stillen Lebensgeschichten, die den Neubeginn nach 1945 möglich machten: im Vertrauen auf Gott, im Zusammenhalt der Großfamilie und in der Entschlossenheit, aus den Trümmern der Vergangenheit eine lebenswerte Zukunft zu bauen. Häufig gestellte Fragen (FAQ)Wer war Dr. Josef Mair? Josef Mair (1909–1986) war Jurist, Diözesanjugendführer und Beteiligter am Widerstand in Landeck. Warum verhaftete ihn die Gestapo? Der bestehende DBANT Beitrag nennt einen Osterbrief an katholische Jugendliche, einen Vortrag in Jerzens und die Wallfahrt nach Maria Waldrast als Anlässe der drei Verhaftungen. Welche Rolle spielte Maria Mair? Maria Mair setzte sich während seiner Haft bei Behörden ein und organisierte nach der Familienüberlieferung Hilfe, als eine Einweisung in das KZ Dachau drohte. War Josef Mair im Konzentrationslager Dachau? Nein. Nach der überlieferten Darstellung drohte ihm die Einweisung; er wurde jedoch als „lagerunfähig“ eingestuft und später aus der Haft entlassen. Was tat Josef Mair 1945 in Landeck? Er war Teil eines örtlichen Widerstandsnetzwerks. Der DBANT Beitrag schildert Kontakte und konkrete Maßnahmen in den letzten Kriegsmonaten. Ihre letzte Ruhestätte fanden Dr. Josef und Maria Mair geb. Ghedina am Städtischen Friedhof von Hall in TirolGrabstätte Familie Dr. Josef Mair und Maria Mair geb. Ghedina am Städtischen Friedhof in Hall in Tirol. Foto in Privatarchiv Mag. Mair Hall in Tirol. Bezirksblatt August 1986. In Archiv der Marktgemeinde Matrei am Brenner. Weiterführend auf DBANT:Bischof Dr. Reinhold StecherMsgr. Dr. Michael WeisskopfMsgr. Dr. Franz KolbMaria Waldrast 1941Tiroler WallfahrtMaria MairPfeifauf -Dr.-N.ikolaus -und-Dr.-H.ermann-BlassnigGestapobeamter Heinrich Andergassen Teil 1Gestapobeamter Heinrich Andergassen Teil 2
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