Nationalsozialismus in Hall in Tirol und in Tirol: NS-Widerstand,Verfolgung und Schicksale
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Bernhard Graf Stolberg-Stolberg (1881–1952)  
Monarchistischer Widerstand und geheime Netzwerke in Hall in Tirol



Bernhard Graf Stolberg-Stolberg (1881–1952) – Monarchistischer Widerstand und geheime Netzwerke in Hall in Tirol

10/31/2025

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 Bernhard Graf Stolberg-Stolberg – Monarchistischer Widerstand in Tirol gegen den Nationalsozialismus

Zusammenfassung

Bernhard Graf Stolberg-Stolberg gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten des katholisch-konservativen und monarchistischen Widerstands in Hall in Tirol. Seine frühe Ablehnung des Nationalsozialismus führte nach 1938 zu Verhaftung, wiederholter Überwachung und Gestapo-Verhören. Sein Haus in der Bruckergasse entwickelte sich zu einem Treffpunkt von Regimegegnern und zu einem wichtigen Knotenpunkt persönlicher Widerstandsnetzwerke.
Neue familiengeschichtliche Quellen erweitern das bisherige Bild. Die Erinnerungen seiner Tochter Gräfin Magdalena von Kripp zeigen, dass auch Erzherzogin Hedwig und die Ehefrauen mehrerer Widerstandskämpfer an der diskreten Weitergabe von Informationen beteiligt waren. Zugleich weisen die späteren persönlichen Kontakte zu Anton Walder darauf hin, dass die während der NS-Zeit entstandenen oder vertieften Beziehungen zwischen Tiroler Widerstandskämpfern auch nach 1945 fortbestanden.
Die Geschichte der Familie Stolberg verdeutlicht damit, dass Widerstand nicht nur durch politische Organisationen oder spektakuläre Aktionen getragen wurde. Ebenso entscheidend waren Vertrauen, persönliche Beziehungen, familiäre Netzwerke und geheime Formen der Kommunikation.

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🇬🇧 /count-bernhard-stolberg-stolberg-resistance-tyrol

Historisches Wappen des Adelsgeschlechts Stolberg mit einem schwarzen schreitenden Hirsch auf goldenem Grund und heraldischem Helm mit Pfauen- und Straußenfedern.
Wappen des Adelsgeschlechts Stolberg, dem auch Bernhard Graf Stolberg-Stolberg (1881–1952) angehörte. Quelle: Wikipedia, Stolberg (Adelsgeschlecht), online (Zugriff: 18. Juli 2026).

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www.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid08wKq2pz34QA5UhwMLMC7VGpTwtXWngrnxPNH4sVhTWtRjwEivDqiaC3gLnEgqG7Wl&id=100064312286508&_rdr

Historischer Kontext

Monarchistischer und katholisch-konservativer Widerstand in Tirol

Der Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime in Österreich setzte sich aus sehr unterschiedlichen politischen, religiösen und gesellschaftlichen Milieus zusammen. Neben sozialistischen, kommunistischen, kirchlichen, militärischen und bürgerlichen Widerstandsgruppen bestanden auch monarchistische und legitimistische Netzwerke.
Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 verband viele dieser Kreise die Ablehnung der nationalsozialistischen Diktatur und das Ziel, die österreichische Eigenstaatlichkeit wiederherzustellen. Für katholisch-konservative und legitimistische Gegner des Regimes kam hinzu, dass sie den Nationalsozialismus als unvereinbar mit ihrem christlichen Weltbild betrachteten.
Bernhard Graf Stolberg-Stolberg gehörte in Tirol zu diesem Milieu. Sein Widerstand lässt sich jedoch nicht ausschließlich als monarchistische politische Tätigkeit verstehen. Sein Haus wurde zugleich zu einem sozialen und persönlichen Knotenpunkt, an dem Angehörige unterschiedlicher oppositioneller Kreise zusammentrafen. Gerade diese Verbindungen zwischen Familie, Freundschaft, gesellschaftlichem Vertrauen und politischer Opposition sind für das Verständnis des regionalen Widerstands von besonderer Bedeutung. Der bestehende Beitrag dokumentiert bereits zahlreiche Personen dieses Kreises, darunter Viktor Schumacher, Ernst Verdross, Paul Kathrein, Wilhelm Reinthaler, August Haffner, Walter Waitz, Gottfried Pfeifauf und Anton Dosch. 

Einleitung

Bernhard Graf Stolberg-Stolberg (1881–1952) gehörte zu den bedeutenden Vertretern des konservativ-katholischen und monarchistischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus in Hall in Tirol. Bereits vor dem „Anschluss“ Österreichs distanzierte er sich entschieden vom Nationalsozialismus. Nach seiner Verhaftung 1938 entwickelte sich sein Haus in der Bruckergasse 15 zu einem konspirativen Treffpunkt von Regimegegnern.
Neue familiengeschichtliche Quellen erweitern dieses Bild. Sie zeigen, dass der Widerstand um die Familie Stolberg nicht allein aus den Zusammenkünften der Männer bestand. Auch Erzherzogin Hedwig von Österreich-Toskana und die Ehefrauen mehrerer Widerstandskämpfer waren Teil eines diskreten Kommunikationsnetzes. Persönliche Beziehungen zu Menschen wie Dr. Viktor Schumacher, Dr. Ernst Verdross und Dr. Paul Kathrein verbanden unterschiedliche Kreise des Haller und Tiroler Widerstands miteinander.
Porträt von Bernhard Graf zu Stolberg-Stolberg (1881-1952), Mitglied des katholisch-konservativen und monarchistischen Widerstands gegen das NS-Regime in Tirol.
Porträt von Bernhard Graf zu Stolberg-Stolberg (1881–1952), einem Vertreter des katholisch-konservativen und monarchistischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus in Tirol. Quelle: Archive, Ancient Order of St. George, via Wikimedia Commons/Wikipedia, CC BY-SA 4.0 (Zugriff: 31. Oktober 2025).

Herkunft und Ablehnung des Nationalsozialismus

Bernhard Graf Stolberg-Stolberg gehörte zu einem Netzwerk konservativer Persönlichkeiten in Tirol, das Verbindungen zu monarchistischen Kreisen sowie zum politischen Widerstand unterhielt. Sein Umfeld umfasste unter anderem Mitglieder des österreichischen Hochadels, katholische Persönlichkeiten sowie Vertreter des zivilen Widerstandes.
Innerhalb dieses Netzwerkes spielte auch Anton Walder aus Hall in Tirol eine Rolle. Walder stand mit Graf Stolberg in Verbindung und gehörte zu denjenigen Widerstandskämpfern, die Kontakte zwischen verschiedenen oppositionellen Gruppen aufrechterhielten. Gerade diese überregionalen Verbindungen waren für den Tiroler Widerstand von besonderer Bedeutung, da sie den Informationsaustausch erleichterten und eine spätere politische Neuordnung Österreichs vorbereiteten.

Lesen Sie mehr:

www.geni.com/people/Bernhard-Graf-zu-Stolberg-Stolberg/6000000008440458364

de.wikipedia.org/wiki/Stolberg_(Adelsgeschlecht)

"Wer ein Katholik ist, kann kein Nationalsozialist werden"

Bereits 1933, nach der Lektüre von Hitlers "Mein Kampf", erkannte Bernhard Stolberg zu Stolberg den fundamentalen Widerspruch zwischen seinem Glauben und der NS-Ideologie. Seinem Ausspruch "Wer ein Katholik ist, kann kein Nationalsozialist werden" folgten Taten. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme in Österreich und einer einmonatigen Haft im Jahr 1938 begann er, aktiv Widerstand zu organisieren.

Der monarchistische Widerstandskreis um Graf Stolberg

Bernhard Graf Stolberg-Stolberg wurde zu einer zentralen Persönlichkeit eines monarchistisch und katholisch-konservativ geprägten Widerstandskreises in Hall in Tirol. Die Mitglieder und Vertrauenspersonen trafen sich konspirativ im Haus der Familie Stolberg in der Bruckergasse 15. Zum Umfeld dieses Widerstandskreises gehörten unter anderem:
  • Dr. med. Viktor von Schumacher (1913–1984)
  • Dr. Ernst von Verdross-Drossberg (1892–1963)
  • Dr. jur. Paul Freiherr von Kathrein (1878–1962)
  • Dekan Wilhelm Reinthaler (1876–1941), Dekan der Pfarre Hall in Tirol
  • Dr. August Haffner (1869–1941)
  • Dr. jur. can. Walter Waitz (1902–1979), der sich in seinen Predigten gegen den Nationalsozialismus wandte
  • Gymnasialprofessor Dr. Gottfried Pfeifauf (1913–1964), der sich im März 1945 auch der Widerstandsgruppe um Anton Haller anschloss
  • Prof. Anton Dosch (1914–1979), der ebenfalls der Widerstandsgruppe um Anton Haller angehörte und sich in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 1945 an den bewaffneten Aktionen im Osten von Hall beteiligte
  • weitere Geistliche, Akademiker und Beamte
Der Kreis um Graf Stolberg war dabei keine isolierte Widerstandsgruppe. Mehrere seiner Angehörigen standen zugleich mit anderen oppositionellen Kreisen in Verbindung. Diese personellen Überschneidungen verdeutlichen, wie eng der monarchistisch-katholische Widerstand mit weiteren Netzwerken des Haller und Tiroler Widerstands verbunden war.

Lesen Sie mehr:

Schumacher-Dr. -Viktor

dr-ernst-verdross-widerstand-kz-dachau

Kathrein-Dr. jur.- Paul

Joseph_Freiherr_ von_ Franckenstein

Josef Conte Veith

Dekanat Hall in Tirol im Widerstand

Dr. August Haffner und Dr. Gertrud Theiner-Haffner

Dr. jur. can. Walter Waitz

Dosch-Anton

Verfolgung der Familie Stolberg

Die Gestapo im Haus Stolberg

​Die Widerstandstätigkeit blieb den nationalsozialistischen Behörden nicht verborgen. Gräfin Magdalena von Kripp, geborene Gräfin zu Stolberg-Stolberg (1930–2024), erinnerte sich im Gespräch 2023 an die wiederholten Gestapo-Verhöre ihres Vaters. Nach ihrer Überlieferung wurde Bernhard Graf Stolberg-Stolberg während der NS-Zeit insgesamt zwölfmal verhört.
Besonders eindrücklich blieben ihr die Hausbesuche der Gestapo in Erinnerung. Während der Verhöre mussten sich die Kinder in einem Zimmer aufhalten, durften nicht sprechen und dieses nicht verlassen. Ihre Erinnerungen vermitteln damit auch die Perspektive einer Familie, die über Jahre hinweg mit Überwachung, Einschüchterung und der ständigen Gefahr einer neuerlichen Verhaftung leben musste. 

Otto von Habsburg als Symbol des monarchistischen Widerstandes

Porträt von Otto von Habsburg (1912-2011), letztem Kronprinzen Österreich-Ungarns und Gegner des Nationalsozialismus, der für österreichische Monarchisten und Legitimisten eine wichtige Symbolfigur darstellte.
Otto von Habsburg (1912–2011), letzter Kronprinz Österreich-Ungarns und entschiedener Gegner des Nationalsozialismus. Für monarchistische und legitimistische Widerstandskreise galt er als Symbolfigur für die Wiederherstellung eines unabhängigen Österreichs. Foto: Wikipedia, Otto von Habsburg, online (Zugriff: 18. Juli 2026).
Otto von Habsburg (1912–2011) verkörperte während des Zweiten Weltkriegs für viele österreichische Monarchisten die Hoffnung auf ein freies Österreich.
Von seinem Exil aus bemühte er sich um internationale Unterstützung für die Wiederherstellung der österreichischen Unabhängigkeit. Gleichzeitig warnte er frühzeitig vor den Expansionsplänen Hitlers und setzte sich gegenüber den Alliierten für die Wiedererrichtung Österreichs ein.
Aus diesem Grund betrachtete ihn das NS-Regime als politischen Staatsfeind. Zahlreiche Monarchisten wurden von der Gestapo überwacht, verfolgt oder verhaftet.

Lesen Sie mehr: 

habsburgottoalapitvany.hu/de/biografie/

www.habsburger.net/de/kapitel/otto-der-letzte-kronprinz

de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Habsburg

Wer war Otto von Habsburg?

Otto von Habsburg (1912–2011) war der älteste Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl I. und Kaiserin Zita sowie der letzte Kronprinz von Österreich-Ungarn. Nach dem Ende der Monarchie 1918 lebte die Familie im Exil. Otto von Habsburg entwickelte sich zu einem überzeugten Gegner des Nationalsozialismus und setzte sich bereits in den 1930er-Jahren für die Unabhängigkeit Österreichs ein.
Während des Zweiten Weltkriegs unterstützte er von den USA aus die Wiederherstellung eines freien und demokratischen Österreichs und stand mit zahlreichen Exilpolitikern sowie Vertretern des österreichischen Widerstands in Verbindung. Aufgrund seiner klaren Ablehnung Adolf Hitlers galt Otto von Habsburg als politischer Gegner des NS-Regimes; die Nationalsozialisten betrachteten ihn als potenzielle Symbolfigur eines unabhängigen Österreichs.
Nach 1945 engagierte sich Otto von Habsburg für die europäische Einigung. Von 1979 bis 1999 war er Mitglied des Europäischen Parlaments und setzte sich für Demokratie, Menschenrechte und die Überwindung der Teilung Europas ein. Internationale Bekanntheit erlangte er auch durch seine Mitwirkung am Paneuropäischen Picknick im Jahr 1989, das als ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Fall des Eisernen Vorhangs gilt.

Lesen Sie mehr: 

www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/europa-aktuell/2024/08/35-jahre-paneuropaeisches-picknick-als-der-eiserne-vorhang-durchlaessig-wurde.html

www.visitsopron.com/de/details/gedenkstatte-paneuropaisches-picknick-und-gedenkwald-der-akademie

de.wikipedia.org/wiki/Paneuropäisches_Picknick

Bernhard Graf Stolberg-Stolberg und Erzherzogin Hedwig von Österreich-Toskana

Erzherzogin Hedwig – eine bislang wenig beachtete Akteurin

Porträt der jungen Erzherzogin Hedwig von Österreich-Toskana im Jahr 1913, der späteren Ehefrau von Bernhard Graf zu Stolberg-Stolberg. Sie lebte später in Tirol und starb 1970 in Hall in Tirol.
Erzherzogin Hedwig von Österreich-Toskana (1896–1970) im Jahr 1913. Die Enkelin Kaiser Franz Josephs I. und Kaiserin Elisabeth heiratete 1918 Bernhard Graf zu Stolberg-Stolberg und lebte später mit ihrer Familie in Tirol. Foto: Carl Pietzner, 1913. Quelle: Österreichische Nationalbibliothek, via Wikimedia Commons/Wikipedia (Zugriff: 17. Juli 2026). ​

Erzherzogin Hedwig von Österreich-Toskana und die verborgenen Kommunikationswege des Widerstands

Erzherzogin Hedwig von Österreich-Toskana (1896–1970), eine Enkelin Kaiser Franz Josephs I. und Kaiserin Elisabeth, heiratete 1918 Bernhard Graf Stolberg-Stolberg. Das Jagdschloss Kühtai, das sie als Hochzeitsgeschenk von ihrer Mutter Marie Valerie erhielt, wurde zu einem wichtigen Aufenthaltsort der Familie.
Ein Hinweis aus einem Familienarchiv in den USA machte im Rahmen der Recherchen zum Digitalen Biographischen Archiv des NS-Widerstandes in Tirol auf die Verbindung Erzherzogin Hedwigs mit dem Jagdschloss Kühtai aufmerksam und führte zu einer erneuten Betrachtung bereits bekannter familiengeschichtlicher Überlieferungen.
Nach den Erinnerungen von Gräfin Magdalena von Kripp, einer Tochter von Bernhard Graf Stolberg-Stolberg und Erzherzogin Hedwig, spielte ihre Mutter während der NS-Zeit eine diskrete Rolle innerhalb des Widerstandsnetzwerks. Die Ehefrauen von Dr. Ernst Verdross, Dr. Paul Kathrein und Dr. Viktor Schumacher sowie weitere Frauen wurden von Erzherzogin Hedwig zum Tee empfangen. Nach außen erschienen diese Zusammenkünfte als gesellschaftliche Besuche. Tatsächlich dienten sie nach der Überlieferung Gräfin Magdalenas dem vertraulichen Austausch von Nachrichten und Informationen, die ihre von der Gestapo beobachteten Ehemänner nicht gefahrlos selbst übermitteln konnten.
Diese Erinnerungen eröffnen einen selten dokumentierten Blick auf die informellen Kommunikationswege des Tiroler Widerstands. Sie zeigen zugleich, dass Frauen durch persönliche Kontakte, Vertrauensverhältnisse und diskrete Nachrichtenübermittlung eine wichtige unterstützende Funktion innerhalb der Widerstandsnetzwerke übernehmen konnten.

Lesen Sie mehr: 

royal-magazin.de/austria/austria-marie-valerie-koechert-tiara-diadem-erzherzogin-hedwig-stolberg.htm

de.wikipedia.org/wiki/Hedwig_von_Österreich-Toskana

geneee.org/bernhard/zu+stolberg+stolberg?lang=de

austria-forum.org/af/AustriaWiki/Schloss_Wallsee

Wirkung und Vermächtnis des Widerstandskreises

Der Widerstandskreis um Bernhard Graf Stolberg-Stolberg unterstützte Gegner des NS-Regimes sowie Familien von Verfolgten und Inhaftierten. Zugleich war er in ein größeres Geflecht persönlicher und politischer Kontakte eingebunden, das verschiedene Widerstandskreise in Hall in Tirol und Innsbruck miteinander verband.
Mehrere Angehörige dieses Umfelds leisteten auf unterschiedliche Weise Widerstand. Dr. Walter Waitz wandte sich in seinen Predigten offen gegen den Nationalsozialismus und wurde deshalb verfolgt. Prof. Anton Dosch schloss sich auch der Widerstandsgruppe um Anton Haller an und beteiligte sich in den letzten Tagen der NS-Herrschaft aktiv an den Ereignissen, die zur Befreiung Halls beitrugen. Damit wird deutlich, dass sich die einzelnen Widerstandskreise nicht streng voneinander abgrenzen lassen, sondern durch persönliche Beziehungen und gemeinsame Zielsetzungen miteinander verbunden waren.
Bernhard Graf Stolberg-Stolberg starb am 22. September 1952 in Hall in Tirol. Sein Grab befindet sich auf dem städtischen Friedhof. Sein Wirken steht beispielhaft für den katholisch-konservativen und monarchistischen Widerstand in Tirol und zugleich für jene persönlichen Netzwerke, auf denen oppositionelles Handeln während der nationalsozialistischen Herrschaft beruhte.
Grabstein von Bernhard Graf zu Stolberg-Stolberg (1881-1952) auf dem städtischen Friedhof in Hall in Tirol.
Grabstätte von Bernhard Graf zu Stolberg-Stolberg (1881–1952) auf dem städtischen Friedhof in Hall in Tirol. Der katholisch-konservative und monarchistisch orientierte Gegner des Nationalsozialismus starb am 22. September 1952 in Hall in Tirol. Foto: Elisabeth Walder / Digitales Biographisches Archiv des NS-Widerstandes in Tirol.

Lesen Sie mehr:

Monarchisten und Legitimsten in Solbad Hall

Haller _Anton _Widerstandsgruppe

Hradetzky Widerstandsgruppe

Hradetzky _Gruppe _Teil 2

Kühtai und die persönlichen Netzwerke des Tiroler Widerstands

Ein weiterer Hinweis auf das weitreichende persönliche Umfeld Bernhard Graf Stolberg-Stolbergs ergibt sich aus den Erinnerungen des Haller Widerstandskämpfers Anton Walder. Walder berichtete mehrfach, dass ihn Graf Stolberg nach 1945 in das Jagdschloss Kühtai eingeladen habe. Die persönlichen Begegnungen sprechen für ein Vertrauensverhältnis zwischen beiden ehemaligen Widerstandskämpfern. 
Eine formale Zugehörigkeit Walders zur Widerstandsgruppe um Graf Stolberg während der NS-Zeit lässt sich daraus bislang nicht ableiten. Bemerkenswert ist die Verbindung dennoch, da Walder auch mit anderen wichtigen Akteuren des Tiroler Widerstands persönlich verbunden war. Seine Kontakte zu Dr. Viktor Schumacher, Oswald Graf Trapp und Dr. Karl Gruber verdeutlichen, wie stark sich berufliche, gesellschaftliche und persönliche Beziehungen innerhalb der verschiedenen Tiroler Widerstandskreise überschnitten.

Lesen Sie mehr:

/anton-walder-widerstandsgruppe-post-innsbruck

/anton-walder-widerstand-wehrmeldeamt-innsbruck

de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Trapp

Dr. Karl Gruber

www.tiroler-landesmuseen.at/blog-200-jahre-1/

Fazit

Bernhard Graf Stolberg-Stolberg steht exemplarisch für den katholisch-konservativen und monarchistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Tirol. Seine Biografie zeigt, dass Opposition gegen die NS-Diktatur aus unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Milieus hervorging.
Besonders bedeutsam ist das persönliche Netzwerk, das sich um die Familie Stolberg erkennen lässt. Neben den bekannten männlichen Widerstandskämpfern trugen auch Frauen durch vertrauliche Begegnungen und Nachrichtenübermittlung zur Kommunikation innerhalb des Widerstands bei. Die Erinnerungen Gräfin Magdalena von Kripps ermöglichen damit einen seltenen Einblick in jene informellen Strukturen, die in amtlichen Quellen häufig unsichtbar bleiben.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer war Bernhard Graf Stolberg-Stolberg?

Bernhard Graf Stolberg-Stolberg (1881–1952) war ein katholisch-konservativer und monarchistisch orientierter Gegner des Nationalsozialismus in Hall in Tirol. Nach seiner Verhaftung 1938 beteiligte er sich am Widerstand und unterhielt Kontakte zu zahlreichen Regimegegnern.

Welche Widerstandsgruppe leitete Graf Stolberg?

In seinem Haus in der Bruckergasse in Hall traf sich ein Kreis katholischer, konservativer und monarchistisch orientierter Gegner des NS-Regimes. Zu seinem Umfeld gehörten unter anderem Viktor Schumacher, Ernst Verdross und Paul Kathrein.

Welche Rolle spielte Erzherzogin Hedwig von Österreich-Toskana?

Nach der mündlichen Überlieferung ihrer Tochter Gräfin Magdalena von Kripp empfing Hedwig die Ehefrauen mehrerer Widerstandskämpfer in ihrem Haus. Bei diesen nach außen gesellschaftlich wirkenden Treffen wurden vertrauliche Nachrichten weitergegeben. 

Warum war die mündliche Nachrichtenübermittlung wichtig?

Mehrere Widerstandskämpfer standen unter Beobachtung der Gestapo. Persönliche Treffen oder schriftliche Nachrichten konnten deshalb gefährlich sein. Die Weitergabe von Informationen durch vertraute Familienangehörige bot eine alternative Kommunikationsmöglichkeit.

Was hatte die Familie Stolberg mit dem Jagdschloss Kühtai zu tun?

Marie Valerie übertrug ihrer Tochter Hedwig das Jagdschloss Kühtai 1917 als Hochzeitsgeschenk. Später blieb das Schloss eng mit der Familie Stolberg verbunden. ​

Welche Verbindung bestand zwischen Anton Walder und Graf Stolberg?

Anton Walder erinnerte sich an persönliche Einladungen Graf Stolbergs in das Jagdschloss Kühtai nach 1945. Dies spricht für ein persönliches Vertrauensverhältnis zwischen den beiden ehemaligen Widerstandskämpfern. Eine formale Zugehörigkeit Walders zur Widerstandsgruppe Stolbergs während der NS-Zeit ist bislang jedoch nicht nachgewiesen. 

Warum ist die Familie Stolberg für die Widerstandsforschung bedeutsam?

Ihre Geschichte verdeutlicht, dass Widerstand nicht allein über formelle Gruppen organisiert wurde. Familie, Freundschaft, gesellschaftliche Kontakte und gegenseitiges Vertrauen konnten ebenso wichtige Voraussetzungen für geheime Kommunikation und Zusammenarbeit sein.

Welche Bedeutung hat die Aussage von Gräfin Magdalena von Kripp?

Als Tochter von Bernhard Graf Stolberg-Stolberg konnte sie eigene Kindheitserinnerungen an Gestapo-Besuche mit familieninternen Überlieferungen über den Widerstand verbinden. Das lebensgeschichtliche Gespräch wurde 2023 in Absam geführt. ​

Das Haus der Familie Stolberg als Erinnerungsort

Das bis heute erhaltene Wohnhaus der Familie Stolberg in Hall in Tirol war während der NS-Zeit nicht nur privater Lebensraum der Familie, sondern zugleich ein wichtiger Treffpunkt des katholisch-konservativen und monarchistischen Widerstandskreises um Bernhard Graf Stolberg-Stolberg. Hier fanden vertrauliche Zusammenkünfte statt; nach der Überlieferung von Gräfin Magdalena von Kripp wurden im Haus auch Nachrichten über die Ehefrauen beobachteter Widerstandskämpfer weitergegeben. Das erhaltene Gebäude ist damit ein konkreter Erinnerungsort an die informellen Netzwerke des Haller Widerstands.
Luftaufnahme der Schneeburg, Bruckergasse 15 in Hall in Tirol, einem ehemaligen barocken Ansitz und Wohnhaus der Familie von Bernhard Graf Stolberg-Stolberg während der NS-Zeit.
Die Schneeburg, Bruckergasse 15 in Hall in Tirol. Der ehemalige barocke Ansitz war während der NS-Zeit Wohnhaus der Familie von Bernhard Graf Stolberg-Stolberg. Das Gebäude diente zugleich als vertraulicher Treffpunkt des katholisch-konservativen und monarchistischen Widerstandskreises um Graf Stolberg. Nach der Überlieferung seiner Tochter Gräfin Magdalena von Kripp fanden hier auch jene als gesellschaftliche Teebesuche getarnten Zusammenkünfte statt, bei denen die Ehefrauen von Widerstandskämpfern Nachrichten und Informationen austauschten. Das denkmalgeschützte Gebäude ist bis heute erhalten.​Quelle: Aufnahme der Schneeburg, Bruckergasse 15, Hall in Tirol. Zur Denkmaldokumentation siehe Wikipedia, Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hall in Tirol. 
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    Autorin
    Elisabeth Walder
    ​BA MA MA

    Historikerin-Ethnologin

    Archive
    Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)

    Maislinger, Andreas: 6. Organisierter Widerstand. f) Die Gruppe um Anton Haller. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934 - 1945. Eine Dokumentation (2). Wien/ München 1984, S. 448-451, hier S. 450.

    Tschol,Helmut/Reiter,Johann:  Liste der verhafteten Priester und Ordensleute. Dr. Walter Waitz. In: Dokumentationsarchiv des österr. Widerstands (Hrsg.): Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934 – 1945. Eine Dokumentation (2). Wien/München 1984, S. 348.

     Tschol, Helmut: Die katholische Kirche. 2. Verfolgung und Widerstand des Klerus. c.) Ordensleute. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (Hrsg.): Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934 – 1945. Eine Dokumentation (2). Wien/München 1984, S. 230-251, hier S. 231. 

    Quelle: DÖW 493. Aus Schreiben der Gauleitung der NSDAP Tirol an Reichskommissar Bürckel in Wien betreffend Schutzhaft des Pfarrers Adrian Höck OPraem. von Hötting bei Innsbruck wegen Ansetzung einer Bittmesse für Schuschnigg, 5. 7. 1938 (120) AVA, Bürckel-Akten 2511; DÖW 9660. 


    Mascher, Hubert : Der legitimistische Widerstand. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (Hrsg.): Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934 – 1945. Eine Dokumentation (2). Wien/München 1984, S. 462-504, hier S. 472-473.

    Weiß, Sabine :Widerstand von Einzelnen. Wehrkraftzersetzung und ähnliche Delikte.  In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934-1945. Eine Dokumentation (1). Wien/München 1984, S. 212-356, hier S. 312.

    Rot-Weiß-Rot Buch. Gerechtigkeit für Österreich! Darstellungen, Dokumente und Nachweises zur Vorgeschichte und Geschichte der Okkupation Österreichs (nach amtlichen Quellen), Wien 1946, S. 86.

    Maislinger, ​Andreas: Lagebericht an den SD-Führer des SS-Oberabschnittes Donau in Wien.  In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.):  Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934-1945. Eine Dokumentation (1). Wien/München 1984, S. 472-473.

    Brief von G. Franckenstein an Dr. Ernst v. Verdross-Drossberg, vom 8. 9. 1945. DÖW 7447, S. 524f. DÖW 7203. 


    Tiroler Landesarchiv Innsbruck


    Stadtarchiv Hall in Tirol

    StAH, Karton Dr. Ernst v. Verdross-Drossberg. Die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Hall 13.3.1938 bis 3. Mai 1945, S. 1-2. In: Stadtarchiv Hall in Tirol.

    StAH, Karton Dr. Ernst Verdross, Lebenslauf und Erlebnisse des tapferen Österreichers und Widerstandskämpfers Joseph Freiherr zu Franckenstein. In: 
    Stadtarchiv Hall in Tirol.


    StAH, GR-Protokoll vom 18.12.1936 Bürgermeister Wagner als Nachfolger. Vbgm. Dr. Schumacher,. Beilage Brief von Otto von Habsburg an den Bürgermeister von Hall am Weihnachtstag 1936. Hall in Tirol, S. 2-3. In: 
    Stadtarchiv Hall in Tirol.


    StAH, Niederschrift, Sitzung des Gemeindetages, vom 21. Juni 1935, Kapitel II. Anträge des Stadtrates: 1.) Verleihung des Heimatsrechtes an die Familie Sr. M. des Kaisers K a r l, Hall in Tirol 1935, S.23-25.In: 
    Stadtarchiv Hall in Tirol.


    StAH, Gemeinderatsprotokoll vom 21.6.1935, II. Antrag, Otto von Habsburg Heimatrecht am 21.6.1935 erteilt.In: 
    Stadtarchiv Hall in Tirol.


    StAH, Karton Dr. Ernst Verdross, Handschriftlicher Lebenslauf Joseph Freiherr von und zu Franckenstein, Heiligkreuz 1946, S. 1-6. In: 
    Stadtarchiv Hall in Tirol.



    StAH, Karton Dr. Ernst Verdross. Akt Materialsammlung. Dr. Ernst Verdross. Geschichte Halls 1921. In: Dr. Ernst Verdross (Hrsg.): Die Geschichte Halls von 1918 - 1960 (unpubliziert),  Solbad Hall o. D. , S. 13. In: 
    Stadtarchiv Hall in Tirol.


    ​Pfarrarchiv Hall in Tirol

     Das Jahr 1939 in: Haller Pfarrchronik 1893-1945.

    Privatarchiv Dr. Kripp 6067 Absam

    Lebensgeschichtliches Gespräch der Autorin Elisabeth Walder mit Dr. Jakob v. Kripp am 29.3.2023 in Absam.


    Privatarchiv Dr. Edith Kaufmann Innsbruck


    Privatarchiv Dr. Andreas Schumacher Hall in Tirol

    Foto: Dr. Viktor Schumacher. In: Privatarchiv Dr. Andreas Schumacher Hall in Tirol.

    Digitales Biografisches Archiv des NS-
    Widerstandes in Tirol (DBANT)

    von Elisabeth Walder

    Lebensgeschichtliche Gespräche

    Quelle: Lebensgeschichtliches Gespräch der Autorin Elisabeth Walder mit Dr. Jakob von Kripp, 29. März 2023, Ansitz Kripp, Absam.

    Quelle: Lebensgeschichtliches Gespräch der Autorin Elisabeth Walder mit Gräfin Magdalena von Kripp, geb. Gräfin zu Stolberg-Stolberg (1930–2024), 29. März 2023, Ansitz Kripp, Absam.

    Schriftliche Mitteilung aus den USA Quelle: Schriftliche Mitteilung aus einem Familienarchiv in den USA an Elisabeth Walder, 2026. Name der Auskunftsperson auf Wunsch der Familie nicht veröffentlicht.

    Publikationen

    Luza,​​Radomir : Der Widerstand in Nord- und Osttirol 1938-1945. In: Reinalter,Helmut/Pelinka, Anton /Maislinger ,Andreas (Hrsg.): Handbuch zur Neueren Geschichte Tirols. Zeitgeschichte- Politische Geschichte (2). Innsbruck 1993, S.319.

     Kuhl, Manfred: Josef Pöschl. In: Manfred Kuhl (Hrsg.): Farbe tragen Farbe bekennen. Katholisch-Koporierte im Widerstand. Ergänzungsband-Biografien (2). Wien 2020, S. 261.

    Stauber, Reinhard: Der europäische Adel am Übergang von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft. Familienpolitik. In: Ammerer,Gerhard/Lobenwein,Elisabeth / Scheutz , Martin (Hrsg.): Adel im 18. Jahrhundert Umrisse einer sozialen Gruppe in der Krise.  Innsbruck/Wien/Bozen 2015, S. 20-41.
    ​

    Wopfner,Helmut  (Hrsg.): Unsere Sternkorona. Mitgliederverzeichnis 1888-1998. Thaur 1998.

    Buch Otto von Habsburg. Online unter: https://www.thalia.at/suche?sq=otto+von+Habsburg+Unsere+Welt+ist+klein+geworden (Stand 10.8.2024)

    Otto von Habsburg: Unsere Welt ist klein geworden. Die Europäische Idee. München (verschiedene Auflagen).

    Stephan Baier: Otto von Habsburg. Die Biographie. Freiburg i. Br. 2019.


    Mitglieder der österreichischen Widerstandsbewegung O5. Wikipedia. Die freie Enzyklopädie . Online unter: https://de.wikipedia.org/wiki/O5 (Stand: 10.8.2024).

    Foto Wappen Stammwappen Stolberg. Online unter: Von Autor/-in unbekannt - Ursprung unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15711364 (Stand 10.8.2024).

    Ursprungswappen. Online unter: Von Stephan Brechtel, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=89965495 (Stand 10.8.2024).
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    Ludwig Totzenbergers (Leutnant Novacek) Name steht auf dem Befreiungsdenkmal für die Verstorbenen des Befreiungskampfes um Tirol in Innsbruck. Wikipedia. Die freie Enzyklopädie . Online unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Befreiungsdenkmal_(Innsbruck) (Stand: 10.8.2024).

    Das Adelsaufhebungsgesetz. Link online unter: http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=spe&datum=0002&page=198&size=45 (Stand 10.8.2024)

    Foto: Graf Bernhard Stolbergerg zu Stolberg. Wikipedia. Die freie Enzyklopädie. Online unter: {https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bernhard_Stolberg.jpg (Stand: 10.8.2024). Online unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Stolberg_(Adelsgeschlecht) (Stand: 10.8.2024)
    ​


    Fotos: Bericht von Dr. Ernst Verdross über die Tätigkeit der Widerstandsgruppe Haller.  In: Dokumentationsarchiv des österr. Widerstands (Hrsg.):  Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934 - 1945. Eine Dokumentation (2). Wien/München 1984, S. 450-451.

    Das Haus von Graf Stolberg-Stolberg. Die freie Enzyklopädie.
    Wikipedia online: https://en.wikipedia.org/wiki/House_of_Stolberg (Access: 31.10.2025)


    Graf Bernhard Stolberg-Stolberg. Geni online: https://www.geni.com/people/Bernhard-Graf-zu-Stolberg-Stolberg/6000000008440458364 (Access: 31.10.2025)

    Aktualisiert: August 2026

    October 2025

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