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<channel><title><![CDATA["Nationalsozialismus in Hall in Tirol: NS-Widerstand, Verfolgung und Schicksale" - Schwester _Angela _Autsch _OSST]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/schwester-_angela-_autsch-_osst]]></link><description><![CDATA[Schwester _Angela _Autsch _OSST]]></description><pubDate>Sun, 14 Jun 2026 19:15:12 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Schwester Angela Autsch OSST (1900 - 1944)]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/schwester-_angela-_autsch-_osst/schwester-angela-autsch-osst-1900-1944]]></link><comments><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/schwester-_angela-_autsch-_osst/schwester-angela-autsch-osst-1900-1944#comments]]></comments><pubDate>Sun, 23 Feb 2025 11:02:11 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/schwester-_angela-_autsch-_osst/schwester-angela-autsch-osst-1900-1944</guid><description><![CDATA[Lesen Sie mehr:  wwv.yadvashem.org/yv/de/exhibitions/album_auschwitz/index.asp  segu-geschichte.de/auschwitz-birkenau/  www.yadvashem.org/de/stories-from-our-collections/auschwitz-aerial-photos.html  wwv.yadvashem.org/yv/de/exhibitions/album_auschwitz/multimedia.asp    Schwester Angela Autsch &nbsp;OSST (1900-1944)  Der &bdquo;Engel von Auschwitz&ldquo; und ihr Widerstand gegen den Nationalsozialismus         &nbsp;Schwester Angela Autsch im KZ Auschwitz, Polizeifoto vom 26. M&auml;rz 1942.&nbsp [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://wwv.yadvashem.org/yv/de/exhibitions/album_auschwitz/index.asp" target="_blank">wwv.yadvashem.org/yv/de/exhibitions/album_auschwitz/index.asp</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://segu-geschichte.de/auschwitz-birkenau/" target="_blank">segu-geschichte.de/auschwitz-birkenau/</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.yadvashem.org/de/stories-from-our-collections/auschwitz-aerial-photos.html" target="_blank">www.yadvashem.org/de/stories-from-our-collections/auschwitz-aerial-photos.html</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://wwv.yadvashem.org/yv/de/exhibitions/album_auschwitz/multimedia.asp" target="_blank">wwv.yadvashem.org/yv/de/exhibitions/album_auschwitz/multimedia.asp</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Schwester Angela Autsch &nbsp;OSST (1900-1944)</strong></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Der &bdquo;Engel von Auschwitz&ldquo; und ihr Widerstand gegen den Nationalsozialismus</strong><br /></h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/uploads/1/4/4/3/144346304/published/angela-autsch-foto.jpg?1740328576" alt="Picture" style="width:196;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><font color="#2a2a2a" size="1">&nbsp;</font><span style="color:rgb(0, 0, 0)">Schwester Angela Autsch im KZ Auschwitz, Polizeifoto vom 26. M&auml;rz 1942.</span>&nbsp;<span style="color:rgb(0, 0, 0)">Quelle: Wikimedia Commons / Wikipedia.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title">read more:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/blog-en-sister_amgela_autsch_osst.html">Blog (EN) Sister_Amgela_Autsch_OSST</a></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Die H&auml;ftlingsfotos von Auschwitz</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Die H&auml;ftlingsfotos in<span>&nbsp;</span><span>KZ Auschwitz</span><span>&nbsp;</span>wurden von der SS unmittelbar nach der Ankunft der Gefangenen angefertigt. Die neu eingelieferten H&auml;ftlinge mussten sich fotografieren lassen, damit die Lagerverwaltung sie registrieren und &uuml;berwachen konnte.<br /><span></span>Dabei entstanden meist drei Aufnahmen: eine Frontalansicht sowie zwei seitliche Profilbilder. Zus&auml;tzlich erhielten die Gefangenen eine H&auml;ftlingsnummer, die anstelle ihres Namens verwendet wurde. Die Fotos dienten ausschlie&szlig;lich der Kontrolle und Entmenschlichung der Inhaftierten.<br /><span></span>Viele dieser sogenannten Erkennungsfotos blieben erhalten und z&auml;hlen heute zu den wichtigsten historischen Dokumenten aus Auschwitz. Sie erinnern an die einzelnen Menschen hinter den Nummern und machen die Opfer des NS-Terrors sichtbar.<br /><span></span>Das Foto von<span>&nbsp;</span><span>Angela Autsch</span><span>&nbsp;</span>entstand vermutlich nach ihrer Deportation nach Auschwitz im Jahr 1942.<br /><span></span></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Herkunft und Eintritt in den Orden</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Angela Autsch&nbsp;wurde am 26. M&auml;rz 1900 als C&auml;cilia Autsch in R&ouml;llecken in Westfalen geboren. Sie wuchs in einfachen und bescheidenen Verh&auml;ltnissen auf, konnte jedoch eine Ausbildung zur Modeverk&auml;uferin absolvieren.<br />Im Jahr 1933 entschloss sich die damals 33-j&auml;hrige C&auml;cilia Autsch zu einem geistlichen Leben und trat in den Orden der Trinitarierinnen in&nbsp;M&ouml;tz&nbsp;ein. Ein Jahr sp&auml;ter erhielt sie den Ordensnamen &bdquo;Schwester Angela vom Heiligsten Herzen Jesu&ldquo;.<br />Warum sie sich gerade f&uuml;r das Kloster der Trinitarierinnen im Tiroler Oberland entschied, ist bis heute nicht eindeutig gekl&auml;rt. Im September 1938 legte sie ihre ewigen Gel&uuml;bde ab.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Der Orden der Trinitarierinnen</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Orden der Trinitarierinnen&nbsp;geh&ouml;rt zur Ordensgemeinschaft der Trinitarier, die bereits im Jahr 1198 von Johannes von Matha gegr&uuml;ndet wurde. Der Orden entstand urspr&uuml;nglich mit dem Ziel, christliche Gefangene freizukaufen und Menschen in Not beizustehen.<br />Die Trinitarierinnen orientieren sich an den Grundwerten der N&auml;chstenliebe, Barmherzigkeit und Hilfe f&uuml;r Verfolgte und Bed&uuml;rftige. Besonders wichtig sind das soziale Engagement, die Pflege von Kranken sowie die Unterst&uuml;tzung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen.<br />Das Kloster der Trinitarierinnen in&nbsp;M&ouml;tz&nbsp;entwickelte sich in den 1930er-Jahren zu einem Ort des religi&ouml;sen Lebens und der sozialen F&uuml;rsorge. Schwester Angela Autsch lebte dort nach den Idealen ihres Ordens und setzte diese Werte sp&auml;ter selbst unter den unmenschlichen Bedingungen der Konzentrationslager konsequent um. Ihr Einsatz f&uuml;r Mitgefangene in Auschwitz entsprach dem zentralen Gedanken der Trinitarier: Menschen in Leid und Gefangenschaft beizustehen.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ordensgemeinschaften.at/portal/news/article/2135.html&amp;&amp;ts=1779889541043" target="_blank">www.ordensgemeinschaften.at/portal/news/article/2135.html&amp;&amp;ts=1779889541043</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://gedenkort.at/personen/79fd5fe5-1b83-478b-84de-26897ba18e64" target="_blank">gedenkort.at/personen/79fd5fe5-1b83-478b-84de-26897ba18e64</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Widerstand gegen das NS-Regime</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Als Kloster&ouml;konomin und Stellvertreterin der erkrankten Oberin setzte sich Schwester Angela entschlossen gegen die drohende Aufl&ouml;sung des Klosters durch die Nationalsozialisten zur Wehr.<br />Sie argumentierte gegen&uuml;ber den Beh&ouml;rden, dass sich das Mutterhaus des Ordens in Valencia befinde und das Kloster daher spanischer Besitz sei. Schlie&szlig;lich wandte sie sich sogar an den spanischen Konsul in Wien. Tats&auml;chlich wurde das Kloster nicht enteignet.<br />Doch Schwester Angela ging mit ihrem Verhalten weit &uuml;ber die von den Nationalsozialisten geduldete passive Haltung hinaus. Ihr offener Widerstand machte sie zunehmend zur Zielscheibe der Gestapo.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Verhaftung und Deportation</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Am 12. August 1940 wurde Schwester Angela aufgrund einer anonymen Denunziation wegen angeblicher &bdquo;F&uuml;hrerbeleidigung&ldquo; und &bdquo;Wehrkraftzersetzung&ldquo; von der Gestapo verhaftet. Zeitzeugen berichten von &auml;u&szlig;erster Brutalit&auml;t bei ihrer Festnahme.<br />Zun&auml;chst wurde sie vom 12. bis 29. August 1940 im Polizeigef&auml;ngnis Innsbruck festgehalten und anschlie&szlig;end nach Rosenheim &uuml;berstellt. Ende August 1940 deportierte man sie ohne Gerichtsverfahren als politische Gefangene in das Frauenkonzentrationslager&nbsp;KZ Ravensbr&uuml;ck. Dort erhielt sie die H&auml;ftlingsnummer 4651 sowie den roten Winkel f&uuml;r politische Gefangene.<br />Am 25. M&auml;rz 1942 wurde Schwester Angela gemeinsam mit fast tausend Frauen in das Konzentrationslager&nbsp;KZ Auschwitz&nbsp;deportiert. Dort erhielt sie die H&auml;ftlingsnummer 512. Im August desselben Jahres wurde sie in das Vernichtungslager Birkenau verlegt.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/heinrich-andergassen-teil-i.html">Heinrich Andergassen (Teil I)</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Der &bdquo;Engel von Auschwitz&ldquo;</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">In Auschwitz arbeitete Schwester Angela zun&auml;chst im Krankenrevier, sp&auml;ter im SS-Lazarett sowie in der W&auml;schekammer und bei der Essensausgabe. Diese T&auml;tigkeiten nutzte sie mutig, um Mith&auml;ftlingen heimlich zus&auml;tzliche Lebensmittel, warmes Wasser und Seife zukommen zu lassen.<br />Immer wieder versteckte sie kranke Gefangene in der W&auml;schekammer, um sie vor Selektionen und der Ermordung zu bewahren. Damit riskierte sie t&auml;glich ihr eigenes Leben.<br />Durch ihre au&szlig;ergew&ouml;hnliche Hilfsbereitschaft, ihren tiefen Glauben und ihren selbstlosen Einsatz wurde Schwester Angela unter den H&auml;ftlingen als &bdquo;Engel von Auschwitz&ldquo; bekannt. Zahlreiche &Uuml;berlebende berichteten sp&auml;ter &uuml;ber ihre Menschlichkeit und ihren Mut. Auch die &ouml;sterreichische Sozialistin&nbsp;Rosa Jochmann&nbsp;w&uuml;rdigte ihre aufopfernde F&uuml;rsorge f&uuml;r Mitgefangene.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Jochmann" target="_blank">de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Jochmann</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.parlament.gv.at/person/735?selectedtab=BIO" target="_blank">www.parlament.gv.at/person/735?selectedtab=BIO</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Tod im Konzentrationslager</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Bei einem Luftangriff auf das SS-Lazarett erlitt Schwester Angela vermutlich einen Herzinfarkt. Sie starb am 23. Dezember 1944 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.<br />Ihr Leben steht bis heute beispielhaft f&uuml;r christlich motivierten Widerstand, Zivilcourage und Menschlichkeit unter den unmenschlichen Bedingungen des nationalsozialistischen Terrorsystems.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:&nbsp;</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Maria_Autsch" target="_blank">de.wikipedia.org/wiki/Angela_Maria_Autsch</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz</strong><br /></h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/uploads/1/4/4/3/144346304/published/arbeit-macht-frei.png?1779890770" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Ausschwitz-Brikenau. Online unter,&nbsp;&#8203;CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=212357, (Stand: 26.5.2026)</div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.auschwitz.org/en/german/" target="_blank">www.auschwitz.org/en/german/</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>KZ-Ausschwitz</strong></h2>  <div class="paragraph">KZ Auschwitz&nbsp;war das gr&ouml;&szlig;te Konzentrations- und Vernichtungslager des nationalsozialistischen Deutschlands und wurde zum Symbol f&uuml;r den Holocaust sowie die nationalsozialistischen Massenverbrechen. Das Lager entstand 1940 im von Deutschland besetzten Polen nahe der Stadt O&#347;wi&#281;cim, die von den Deutschen &bdquo;Auschwitz&ldquo; genannt wurde.<br />Der Lagerkomplex bestand aus mehreren Teilen: dem Stammlager Auschwitz I, dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (Auschwitz II) sowie dem Arbeitslager Auschwitz-Monowitz (Auschwitz III) und zahlreichen Nebenlagern. Besonders Auschwitz-Birkenau entwickelte sich zu einem Ort industriell organisierter Massenvernichtung.<br />Millionen Menschen wurden nach Auschwitz deportiert, darunter vor allem J&uuml;dinnen und Juden aus ganz Europa. Ebenso wurden politische Gefangene, Widerstandsk&auml;mpfer, Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene, Homosexuelle, Geistliche und andere vom NS-Regime verfolgte Menschen inhaftiert. Viele wurden unmittelbar nach ihrer Ankunft in Gaskammern ermordet. Andere starben an Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit, medizinischen Experimenten oder Misshandlungen.<br />Die Lebensbedingungen im Lager waren unmenschlich. Die H&auml;ftlinge litten unter extremer Unterern&auml;hrung, Gewalt, &Uuml;berbelegung und fehlender medizinischer Versorgung. Die SS f&uuml;hrte regelm&auml;&szlig;ig sogenannte &bdquo;Selektionen&ldquo; durch, bei denen kranke oder geschw&auml;chte Menschen zur Ermordung bestimmt wurden.<br />Auch&nbsp;Angela Autsch&nbsp;wurde 1942 nach Auschwitz deportiert. Dort setzte sie ihr Leben aufs Spiel, um Mitgefangenen zu helfen. Durch ihren mutigen Einsatz erhielt sie den Beinamen &bdquo;Engel von Auschwitz&ldquo;.<br />Heute ist die Gedenkst&auml;tte Auschwitz ein internationaler Erinnerungsort gegen das Vergessen und mahnt an die Verbrechen des Nationalsozialismus sowie an die Bedeutung von Menschenw&uuml;rde, Demokratie und Zivilcourage.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Auschwitz-Birkenau (Auschwitz II)</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Auschwitz-Birkenau, auch Auschwitz II genannt, wurde ab 1941 als gr&ouml;&szlig;ter Teil des Lagerkomplexes Auschwitz errichtet. Das Lager diente vor allem der systematischen Massenvernichtung von Menschen durch das nationalsozialistische Regime.<br />In Birkenau befanden sich die gro&szlig;en Gaskammern und Krematorien, in denen Hunderttausende Menschen ermordet wurden. Die meisten Opfer waren J&uuml;dinnen und Juden aus ganz Europa. Dar&uuml;ber hinaus wurden dort auch politische Gefangene, Sinti und Roma sowie andere verfolgte Gruppen inhaftiert und get&ouml;tet.<br />Die Deportationsz&uuml;ge fuhren h&auml;ufig direkt bis in das Lager hinein. Nach der Ankunft entschieden SS-&Auml;rzte bei sogenannten &bdquo;Selektionen&ldquo; &uuml;ber Leben und Tod der Menschen. Viele wurden unmittelbar nach ihrer Ankunft in die Gaskammern geschickt. Andere mussten Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen leisten.<br />Die hygienischen Zust&auml;nde, der Hunger, Krankheiten und die Gewalt der SS f&uuml;hrten t&auml;glich zu unz&auml;hligen Todesf&auml;llen. Auschwitz-Birkenau wurde damit zum zentralen Symbol f&uuml;r den Holocaust und die nationalsozialistische Vernichtungspolitik.<br />Auch&nbsp;Angela Autsch&nbsp;war zeitweise in Birkenau eingesetzt. Dort setzte sie trotz Lebensgefahr ihren selbstlosen Einsatz f&uuml;r kranke und geschw&auml;chte Mith&auml;ftlinge fort.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/gd-portal-winter-kinder.html">GD Portal  Winter Kinder</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/jenische-gemeinschaft-in-hall.html">Jenische Gemeinschaft in Hall</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Das Konzentrationslager Ravensbr&uuml;ck</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">KZ Ravensbr&uuml;ck&nbsp;war das gr&ouml;&szlig;te Frauenkonzentrationslager des nationalsozialistischen Deutschlands. Es wurde 1939 nahe der Stadt F&uuml;rstenberg an der Havel errichtet und diente der Inhaftierung von Frauen aus zahlreichen europ&auml;ischen L&auml;ndern.<br />Im Lager waren politische Gefangene, Widerstandsk&auml;mpferinnen, Ordensfrauen, J&uuml;dinnen, Sinti und Roma sowie viele weitere vom NS-Regime verfolgte Menschen interniert. Die H&auml;ftlinge litten unter Hunger, Zwangsarbeit, medizinischen Experimenten, Misshandlungen und unmenschlichen hygienischen Bedingungen. Tausende Frauen wurden ermordet oder starben an den Folgen der Haft.<br />Auch Schwester Angela Autsch wurde 1940 ohne Gerichtsverfahren nach Ravensbr&uuml;ck deportiert. Dort erhielt sie die H&auml;ftlingsnummer 4651 und den roten Winkel, der politische Gefangene kennzeichnete. Bereits in Ravensbr&uuml;ck setzte sie sich f&uuml;r Mitgefangene ein und teilte Lebensmittel sowie Trost mit anderen Frauen.<br />Das Konzentrationslager Ravensbr&uuml;ck gilt heute als zentraler Erinnerungsort f&uuml;r die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus und f&uuml;r den weiblichen Widerstand gegen das NS-Regime.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ravensbrueck-sbg.de" target="_blank">www.ravensbrueck-sbg.de</a><br /></h2>]]></content:encoded></item></channel></rss>