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<channel><title><![CDATA[Nationalsozialismus in Hall in Tirol und in Tirol: NS-Widerstand,Verfolgung und Schicksale - Die tapferen Stimmen der Frauen von Solbad Hall]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/die-tapferen-stimmen-der-frauen-von-solbad-hall]]></link><description><![CDATA[Die tapferen Stimmen der Frauen von Solbad Hall]]></description><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:09:54 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Die tapferen Stimmen der Frauen von Solbad Hall]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/die-tapferen-stimmen-der-frauen-von-solbad-hall/die-tapferen-stimmen-der-frauen-von-solbad-hall]]></link><comments><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/die-tapferen-stimmen-der-frauen-von-solbad-hall/die-tapferen-stimmen-der-frauen-von-solbad-hall#comments]]></comments><pubDate>Sun, 10 Sep 2023 12:17:03 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/die-tapferen-stimmen-der-frauen-von-solbad-hall/die-tapferen-stimmen-der-frauen-von-solbad-hall</guid><description><![CDATA[read more:&nbsp;  Blog (EN) Defiant Voices: The Women of Hall  Silent Rebellion: Unconventional Resistance by Women in Absam             Foto: Rathaus in Hall in Tirol am Oberen Stadtplatz. In Privatarchiv E. Walder Hall in Tirol.    Einleitung  Der Widerstand in Hall in Tirol war vielf&auml;ltig. Neben organisierten Gruppen leisteten auch mutige Einzelpersonen, die keiner Partei angeh&ouml;rten, entschiedenen Widerstand. Sie forderten das Regime durch nonkonformes Verhalten heraus und wurden da [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title">read more:&nbsp;</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/blog-en-defiant-voices-the-women-of-hall.html">Blog (EN) Defiant Voices: The Women of Hall</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/silent-rebellion-unconventional-resistance-by-women-in-absam.html">Silent Rebellion: Unconventional Resistance by Women in Absam</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/uploads/1/4/4/3/144346304/bild-19-07-25-um-18-21_orig.jpg" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong><font size="2">Foto: Rathaus in Hall in Tirol am Oberen Stadtplatz. In Privatarchiv E. Walder Hall in Tirol.</font></strong></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Einleitung</strong></h2>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Der Widerstand in Hall in Tirol war vielf&auml;ltig. Neben organisierten Gruppen leisteten auch mutige Einzelpersonen, die keiner Partei angeh&ouml;rten, entschiedenen Widerstand. Sie forderten das Regime durch nonkonformes Verhalten heraus und wurden daf&uuml;r mit Verfolgung nach dem &bdquo;Heimt&uuml;cke&ldquo;-Gesetz bedroht.</span><br /><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Besonders beachtlich war der &ouml;ffentliche Protest von Frauen, die trotz der st&auml;ndigen Gefahr von Denunziation ihre regimekritische Haltung offen zeigten. Die historische Evidenz macht Solbad Hall so zu einem Beispiel f&uuml;r einen Widerstand, der von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern aller Hintergr&uuml;nde getragen wurde.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:&nbsp;</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/die-tapferen-stimmen-der-frauen-von-absam.html">Die tapferen Stimmen der Frauen von Absam</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:26px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Anna Braunegger</strong></h2>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Bereits das Weitererz&auml;hlen eines Ger&uuml;chts konnte unter der NS-Diktatur schwerwiegende Folgen haben, wie der Fall der Haller Schneiderin Anna Braunegger zeigt. Im Fr&uuml;hjahr 1943 berichtete sie in der Lager-Schneiderei von Eichat/Absam, 40 Nachrichtenhelferinnen seien in Frankreich zu den Engl&auml;ndern &uuml;bergelaufen.</span><br /><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Diese &Auml;u&szlig;erung gen&uuml;gte, um sie nach dem Heimt&uuml;cke-Gesetz anzuklagen. Am 28. Juli 1943 wurde sie rechtskr&auml;ftig zu einer vierw&ouml;chigen Haftstrafe verurteilt &ndash; ein exemplarisches Beispiel f&uuml;r die Verfolgung selbst kleinster Vergehen gegen die NS-Ordnung.</span></div>  <div class="wsite-map"><iframe allowtransparency="true" frameborder="0" scrolling="no" style="width: 100%; height: 250px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="//www.weebly.com/weebly/apps/generateMap.php?map=google&elementid=543788137589325865&ineditor=0&control=3&width=auto&height=250px&overviewmap=0&scalecontrol=0&typecontrol=0&zoom=15&long=11.5084302&lat=47.2823067&domain=www&point=1&align=1&reseller=false"></iframe></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Anna Tausch (1891-?)</strong></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:22px;"></div>  <div class="paragraph">Am 27. April 1942 wurde die unverheiratete Kinderpflegerin&nbsp;<strong>Anna Tausch</strong>&nbsp;aus Hall in Tirol zu einer Zuchthausstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die Anklage: Versto&szlig; gegen das sogenannte Heimt&uuml;cke-Gesetz.<br /><span></span>Der Grund f&uuml;r dieses harte Urteil war ein privater Brief, den sie am 19. Dezember 1941 an ihre in St. Gallen (Schweiz) lebende Schwester Fanny geschrieben hatte. Darin kritisierte Anna Tausch mutig das NS-Regime und erinnerte an eine prophetische Begebenheit vom Tag des Einmarsches der deutschen Truppen in Innsbruck, dem 13. M&auml;rz 1938:<br /><span></span><strong>Auszug aus dem Brief:</strong><br /><span></span>*&bdquo;Ich denke oft an meine in Vorausblickung gegebenen Worte am 13.3.1938 zu Karl, wie in Innsbruck das deutsche Milit&auml;r einr&uuml;ckte, Samstag &uuml;ber Sonntag. Wir haben uns keine Minute dieses Schauspiel angesehen, gingen deshalb &uuml;ber Sonntag den 13. au&szlig;er Stadt in H&ouml;he Rechenhof zu, auf dem Wege dem Wald entlang sagte /ich/ zu Karl, indirekt hat jetzt der Hitler die Kriegsfackel angesch&uuml;rt. Und tats&auml;chlich kam es so, Schlag auf Schlag, eine Nation und ein Volk nach dem anderen kam gut oder b&ouml;se ber&uuml;hrt von der wehenden Kriegsfackel davon. Ich ahnte gleich, da&szlig; [dass] dieses Eindringen und Besitzergreifen von &Ouml;sterreich, dem sch&ouml;nsten mittleren Herzst&uuml;ck von Europa, weittragende Folgen nach sich zieht. [...] Den Gauleiter mag in Tirol eh kein Mensch, der Teufel hol ihn. [...]&ldquo;*<br /><span></span>Mit diesen Worten bezahlte Anna Tausch einen hohen Preis: Ihre hellsichtige politische Analyse und ihre offene Verachtung f&uuml;r den NS-Gauleiter wurden ihr als "heimt&uuml;ckische" Angriffe auf den Staat ausgelegt und brachten ihr eine lange Haftstrafe ein.<br /><span></span></div>  <div class="wsite-map"><iframe allowtransparency="true" frameborder="0" scrolling="no" style="width: 100%; height: 250px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="//www.weebly.com/weebly/apps/generateMap.php?map=google&elementid=934731477408134995&ineditor=0&control=3&width=auto&height=250px&overviewmap=0&scalecontrol=0&typecontrol=0&zoom=15&long=11.5090413&lat=47.282206&domain=www&point=1&align=1&reseller=false"></iframe></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Maria Ebner (1881-1955)</strong></h2>  <div class="paragraph">Am 10. J&auml;nner 1941 verurteilte das Landesgericht Innsbruck die Haller Witwe&nbsp;<strong>Maria Ebner</strong>&nbsp;zu einer achtmonatigen Haftstrafe. Der Grund: ein Vergehen nach dem Heimt&uuml;cke-Gesetz.<br /><span></span>Der Fall gegen sie war gepr&auml;gt von den Zw&auml;ngen der NS-Politik: In ihrem Haus in der Zufluchtshausgasse 3 waren&nbsp;<strong>umgesiedelte S&uuml;dtiroler</strong>&nbsp;einquartiert &ndash; nationalsozialistisch gesinnte Neusiedler, die aufgrund des sogenannten &bdquo;Optionsabkommens&ldquo; ins Deutsche Reich gekommen waren. Die erzwungene Koexistenz unter einem Dach f&uuml;hrte unweigerlich zu Spannungen. F&uuml;r Maria Ebner bedeutete dies, dass sie in ihren eigenen vier W&auml;nden von politischen Gegnern umgeben war, die ein offenes Ohr f&uuml;r regimekritische &Auml;u&szlig;erungen hatten und diese auch meldeten.<br /><span></span>Im April 1940, als die Mieterin Frieda M. ihren heimkehrenden Ehemann mit dem "Deutschen Gru&szlig;" willkommen hie&szlig;, war Maria Ebners Verachtung f&uuml;r das NS-Regime nicht mehr zu &uuml;bersehen oder zu &uuml;berh&ouml;ren.<br /><span></span><strong>Die gerichtliche Beweisaufnahme hielt fest:</strong><br /><span></span><em>Sie &auml;u&szlig;erte gegen&uuml;ber Frieda M.:&nbsp;<strong>&bdquo;Ihr k&ouml;nnts mich am Arsche lecken mitsamt dem Hitler!&ldquo;</strong>&nbsp;Dabei machte sie eine ver&auml;chtliche Handbewegung in Richtung ihres Ges&auml;&szlig;es.</em><br /><span></span>Diese eine, unmissverst&auml;ndliche Geste und die grobe Beleidigung des &bdquo;F&uuml;hrers&ldquo; gen&uuml;gten dem NS-Regime, um Maria Ebner f&uuml;r acht Monate ihrer Freiheit zu berauben. Ihr Fall zeigt in aller Deutlichkeit, wie die gezielte Denunziation durch regimetreue Mitbewohner und die NS-Justiz zusammenwirkten, um selbst privatesten Widerstand zu brechen.<br /><span></span></div>  <div class="wsite-map"><iframe allowtransparency="true" frameborder="0" scrolling="no" style="width: 100%; height: 250px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="//www.weebly.com/weebly/apps/generateMap.php?map=google&elementid=999645620857389018&ineditor=0&control=3&width=auto&height=250px&overviewmap=0&scalecontrol=0&typecontrol=0&zoom=15&long=11.5003946&lat=47.2813622&domain=www&point=1&align=1&reseller=false"></iframe></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:37px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong><font size="5"><em><font color="#2a2a2a">Theresia Grosch (1904-?)</font></em><font color="#2a2a2a">&nbsp;</font></font></strong></h2>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Die H&auml;ndlerin Theresia Grosch, geborene Kapferer (*11. November 1904) aus Hall in Tirol, wurde am 4. April 1941 vom Landesgericht Innsbruck wegen eines Versto&szlig;es gegen das Heimt&uuml;cke-Gesetz zu drei Monaten Gef&auml;ngnis verurteilt. Der Grund f&uuml;r das Urteil lag in &Auml;u&szlig;erungen, die sie Anfang Juli bei einer Verkaufsfahrt in Mieders gemacht hatte. Als sie dort von T&uuml;r zu T&uuml;r Obst und Gem&uuml;se verkaufte, beklagte sie sich gegen&uuml;ber der Zeugin Zenzi Ruech &uuml;ber die wirtschaftliche Situation.</span><br /><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Dabei erkl&auml;rte sie:</span><br /><br /><span style="color:rgb(15, 17, 21)">&bdquo;<strong>Sie bek&auml;me zum Verkaufen zu wenig Gem&uuml;se, und in der Stadt m&uuml;ssten die Leute fast verhungern &ndash; was die Menschen auf dem Lande ja nicht w&uuml;ssten. Au&szlig;erdem w&uuml;rden die Soldaten in der Kaserne so schikaniert, dass sie oft zusammenbr&auml;chen. F&uuml;r ihr Auto erhalte sie viel zu wenig Benzin, w&auml;hrend die Herren von der Kreisleitung genug bek&auml;men, um Vergn&uuml;gungsfahrten zu unternehmen.&ldquo;</strong></span><strong>&#8203;</strong><br /></div>  <div class="wsite-map"><iframe allowtransparency="true" frameborder="0" scrolling="no" style="width: 100%; height: 250px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="//www.weebly.com/weebly/apps/generateMap.php?map=google&elementid=545161779638822287&ineditor=0&control=3&width=auto&height=250px&overviewmap=0&scalecontrol=0&typecontrol=0&zoom=15&long=11.5246345&lat=47.2863273&domain=www&point=1&align=1&reseller=false"></iframe></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Katharina Strauss (1910-1949)</strong></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:30px;"></div>  <div class="paragraph"><font color="#2a2a2a">Am 20. April 1944 erging ein weiteres Urteil des Obersten Gerichtshofs in Wien, das die strenge Bestrafung von Wehrkraftzersetzung verdeutlichte. Katharina Strauss, geborene Koidl, zuletzt wohnhaft in Hall in Tirol und Alois Villgrattner aus Ampass wurden in diesem Zusammenhang verurteilt. Katharina Strauss, Hausfrau und verheiratet, wurde aufgrund nachfolgenden Berichts zu einer Strafe von zwei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus sowie zu einem dreij&auml;hrigen Ehrverlust verurteilt.<br />&nbsp;<br />&#8203;Am 18. April 1944 begab sich Katharina Strauss auf eine Einkaufsfahrt nach Oberradkersburg in der Untersteiermark.W&auml;hrend ihres Aufenthalts im Gasthaus Wratschko ereignete sich folgendes Geschehen:<br /><br /><em>Als G&auml;ste das Lokal betraten und mit einem "Heil Hitler"-Gru&szlig; gr&uuml;&szlig;ten, zeigte sich Katharina Strauss &uuml;berrascht dar&uuml;ber, dass dieser Gru&szlig; hier noch verwendet wurde. In einem Gespr&auml;ch &auml;u&szlig;erte sie sich kritisch &uuml;ber die aktuellen Aussichten f&uuml;r Hitler und den Ausgang des Krieges. Sie &auml;u&szlig;erte die Meinung, dass der Weltkrieg durch die Situation in Italien entschieden werde und zweifelte daran, dass Hitler die Kontrolle &uuml;ber das Deutsche Reich behalten w&uuml;rde, ab Mai oder Juni.<br />In einem bemerkenswerten Schritt schloss Katharina Strauss eine schriftliche Wette vor Zeugen mit dem Gastwirt Wratschko ab, bei der es um 1000 RM ging. Diese Wette bezog sich darauf, dass Hitler ab Mai oder Juni nicht mehr regieren w&uuml;rde. Es ist wichtig anzumerken, dass sie im Zuge dieser Diskussion die Anwesenden darum bat, sie nicht anzuzeigen, da sie bef&uuml;rchtete, ihr Leben zu verlieren, sollte ihre Meinungs&auml;u&szlig;erung Konsequenzen nach sich ziehen.</em><br />Dieser Bericht dokumentiert die Vorkommnisse im Gasthaus Wratschko am 18. April 1944 und die &Auml;u&szlig;erungen von Katharina Strauss w&auml;hrend dieses Vorfalls.</font></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/katharina-strauss.html">Katharina Strauss</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:32px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Anna Hutter (1883-1962)</strong></h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/uploads/1/4/4/3/144346304/published/da6119bf-eaba-490c-b4b8-69a60da421bb.png?1784227198" alt="Picture" style="width:550;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"></div>  <div class="paragraph"><font color="#2a2a2a" size="3">Anna Hutter, geboren am 29. September 1883 in G&ouml;tzens, ledig und Armenrentnerin, ehemaliges Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und wohnhaft in Hall in Tirol, Mustergasse 6, erwarb im September 1939 einen gebrauchten Rundfunkempf&auml;nger auf Raten. Von M&auml;rz 1940 bis zu ihrer Verhaftung im September 1940 nutzte sie dieses Ger&auml;t, um regelm&auml;&szlig;ig Auslandssender wie Stra&szlig;burg, Berom&uuml;nster, London und Mailand zu empfangen. Anna Hutter erkl&auml;rte, dass ihr Interesse insbesondere den Nachrichten galt.<br />Zwischen dem 24. M&auml;rz 1940 und dem 14. Juni 1940 teilte sie ihre Wohnung mit dem Ehepaar L.<br />&#8203;In deren Anwesenheit lie&szlig; Anna Hutter das Radio laufen und erz&auml;hlte von einem Bittgottesdienst, den Otto von Habsburg (1912&ndash;2011) in Frankreich besucht hatte.<br />&bdquo;<em>Es wurde vom Gericht als erwiesen betrachtet und von mehreren Zeugen best&auml;tigt, dass sie sich def&auml;tistisch &uuml;ber das Regime &auml;u&szlig;erte und ausl&auml;ndische Sender h&ouml;rte.&ldquo;&nbsp;</em><br />&nbsp;<br />Deswegen wurde sie am Landesgericht in Innsbruck wegen Rundfunkverbrechens zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.</font></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:&nbsp;</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/hutter-anna.html">Hutter-Anna</a><br /></h2>  <div class="wsite-map"><iframe allowtransparency="true" frameborder="0" scrolling="no" style="width: 100%; height: 250px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="//www.weebly.com/weebly/apps/generateMap.php?map=google&elementid=583041811856804580&ineditor=0&control=3&width=auto&height=250px&overviewmap=0&scalecontrol=0&typecontrol=0&zoom=15&long=11.5083358&lat=47.2814066&domain=www&point=1&align=1&reseller=false"></iframe></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>