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<channel><title><![CDATA["Nationalsozialismus in Hall in Tirol: NS-Widerstand, Verfolgung und Schicksale" - Erwin Lahousen Generalmajor]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/erwin-lahousen-generalmajor]]></link><description><![CDATA[Erwin Lahousen Generalmajor]]></description><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 12:44:55 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Generalmajor Erwin Lahousen(1897 – 1955)]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/erwin-lahousen-generalmajor/generalmajor-erwin-lahousen1897-1955]]></link><comments><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/erwin-lahousen-generalmajor/generalmajor-erwin-lahousen1897-1955#comments]]></comments><pubDate>Sun, 28 Sep 2025 18:49:09 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/erwin-lahousen-generalmajor/generalmajor-erwin-lahousen1897-1955</guid><description><![CDATA[read more:  Major General Erwin Lahousen           Foto: Erwin Lahousen. Im Zeugenstand beim N&uuml;rnberger Prozess. Erwin Lahousen.&nbsp;Wikipedia.&nbsp;Die freie Enzyklop&auml;die. Online unter, (23. Mai 2005), &nbsp;Gemeinfrei,&nbsp;https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=163175&nbsp;(Stand: 29.9.2025).  Einleitung  Generalmajor Erwin Lahousen, Edler von Vivremont, z&auml;hlt zu den bedeutenden, doch in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung lange vernachl&auml;ssigten Pers&ouml;nlichkeit [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><strong>read more:</strong></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><strong><font size="6"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/blog-en-erwin-lahousen.html">Major General Erwin Lahousen</a></font></strong></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/uploads/1/4/4/3/144346304/published/bild-28-09-25-um-17-46.png?1759086599" alt="Picture" style="width:364;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><font color="#2a2a2a">Foto: Erwin Lahousen. Im Zeugenstand beim N&uuml;rnberger Prozess. Erwin Lahousen.&nbsp;</font><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Wikipedia.&nbsp;</span><font color="#2a2a2a">Die freie Enzyklop&auml;die. Online unter, (23. Mai 2005), &nbsp;Gemeinfrei,&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=163175">https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=163175</a>&nbsp;(Stand: 29.9.2025).</font></div>  <h2 class="wsite-content-title">Einleitung</h2>  <div class="paragraph">Generalmajor Erwin Lahousen, Edler von Vivremont, z&auml;hlt zu den bedeutenden, doch in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung lange vernachl&auml;ssigten Pers&ouml;nlichkeiten des milit&auml;rischen Widerstands gegen das NS-Regime. Wie der Historiker Karl Glaubauf betont, erfuhren &ouml;sterreichische Offiziere der Wehrmacht, die aktiv an den Umsturzversuchen beteiligt waren, nur selten Anerkennung als Widerstandsk&auml;mpfer. Lahousen, der gemeinsam mit M&auml;nnern wie Robert Bernardis und Heinrich Kodre aus &Uuml;berzeugung handelte, steht exemplarisch f&uuml;r diese Gruppe von Patrioten, die nicht Verrat &uuml;ben, sondern ihr Vaterland vor dem endg&uuml;ltigen Untergang bewahren wollten. Ausgestattet mit detaillierten Kenntnissen &uuml;ber die Verbrechen des Regimes und getrieben von schweren Gewissenskonflikten, entschloss sich dieser Linzer Abwehroffizier, dem Terror ein Ende zu setzen. Seine hinterlassenen Aufzeichnungen und Aussagen in N&uuml;rnberg geh&ouml;ren zu den wichtigsten &ouml;sterreichischen Quellen zum Widerstand, blieben aber weitgehend unbeachtet. Die folgende Biografie zeichnet sein Leben und Wirken nach.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Herkunft und Familie</strong></h2>  <div class="paragraph">Erwin Heinrich Ren&eacute; Lahousen, Edler von Vivremont, wurde am 25. Oktober 1897 in Wien geboren. Er entstammte einer traditionsreichen Offiziersfamilie, deren Adelswappen aus dem Jahr 1590 datierte und deren Urspr&uuml;nge in der Hansestadt Osnabr&uuml;ck lagen. Sein Vater, Wilhelm Carl Lahousen (1853&ndash;1921), diente als k.u.k. Feldmarschallleutnant. &Uuml;ber acht Generationen hinweg ergriffen die Nachkommen den Soldatenberuf; ein Vorfahre, Friedrich Christian von Lahousen, war bereits 1789 an der Wiedereroberung Belgrads beteiligt. Dieser hatte Linz als Wohnsitz gew&auml;hlt, wo die Familie fortan heimatberechtigt war und 1880 nobilitiert wurde.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Milit&auml;rische Ausbildung und Erster Weltkrieg</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Seine milit&auml;rische Laufbahn begann Lahousen mit dem Besuch des Milit&auml;rgymnasiums in M&auml;hrisch-Wei&szlig;kirchen (1907&ndash;1913), gefolgt von einer Ausbildung an der Theresianischen Milit&auml;rakademie in Wiener Neustadt (1913&ndash;1915). Im Ersten Weltkrieg diente er von 1915 bis 1918 sowohl an der Ost- als auch an der Alpenfront. Nach zwei schweren Verwundungen im Jahr 1916 wurde er 1917 als Oberleutnant im Kanzleidienst des k.u.k. Infanterie-Regiments Nr. 14 eingesetzt. In der Nachkriegszeit diente er von 1919 bis 1920 bei der Volkswehr in Korneuburg.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Lahousen im &Ouml;sterreichischen Bundesheer</strong></h2>  <div class="paragraph">1921 trat Lahousen in das &ouml;sterreichische Bundesheer ein und wurde dem III. Gebirgsj&auml;gerregiment Nr. 7 in Linz zugeteilt. Nach einer Stationierung in Freistadt (1922) absolvierte er von 1930 bis 1931 den Generalstabslehrgang an der Wiener Kriegsschule. 1933 wurde er als Major in der 2. Brigade als Nachrichtendienstoffizier eingesetzt. Bis 1938 stieg er zum Oberstleutnant des Generalstabes auf und war in Wien als Mitarbeiter der Nachrichtenabteilung t&auml;tig. Ab 1937 amtierte er als Stellvertreter des Vorstandes Franz B&ouml;hme im &ouml;sterreichischen Verteidigungsministerium.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Fr&uuml;he Warnsignale und Lahousens Karriere im &Ouml;sterreichischen Bundesheer</strong></h2>  <div class="paragraph">Bereits in der Ersten Republik &Ouml;sterreich bekleidete Lahousen bedeutende Positionen im Bundesheer. Die Ermordung von Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfu&szlig; im Juli 1934 best&auml;rkte ihn in der Erkenntnis der putschistischen Gefahr durch die Nationalsozialisten. Unter Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg wurde das Verteidigungsministerium von Staatssekret&auml;r Wilhelm Zehner (1883&ndash;1938) geleitet, der Lahousen noch aus gemeinsamen Linzer Dienstzeiten kannte und ihm fortan mit besonderem Vertrauen begegnete. Zehner &uuml;bertrug ihm hochsensible Aufgaben, darunter die Position des Sachbearbeiters f&uuml;r &bdquo;angrenzende Staaten, vor allem f&uuml;r die Tschechoslowakei&ldquo;, was Lahousen eine f&uuml;hrende Rolle im &ouml;sterreichischen milit&auml;rischen Nachrichtendienst verschaffte. In dieser Zeit, Anfang 1936, wurde er zum Major und kurz darauf zum Oberstleutnant des Generalstabes bef&ouml;rdert. Parallel entwickelte sich eine enge Beziehung zu Madeleine Bihet-Richou, einer franz&ouml;sischen Agentin.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Geheime Kooperation und der &bdquo;Anschluss&ldquo; 1938</strong></h2>  <div class="paragraph">Das Juli-Abkommen von 1936 zwischen &Ouml;sterreich und dem Deutschen Reich sah in geheimen Zusatzklauseln eine erzwungene Zusammenarbeit der milit&auml;rischen Nachrichtendienste vor. Im Zuge dieser Vereinbarung kam es 1937 zu einem folgenreichen Treffen: Admiral Wilhelm Canaris, Leiter der deutschen Abwehr, besuchte den Chef des &ouml;sterreichischen Nachrichtendienstes, Oberst Franz Boehme. Bei diesem Treffen wurde Boehmes Mitarbeiter, Oberstleutnant Erwin Lahousen, mit Canaris und dessen Stellvertreter, Oberst i.G. Hans Piekenbrock, bekannt gemacht.<br />In der Nacht des 11. M&auml;rz 1938, nach der Radioansprache von Bundeskanzler Kurt Schuschnigg, in der dieser seinen R&uuml;cktritt bekannt gab, begannen der ehemalige Geheimdienstchef Oberst Maximilian Ronge und Lahousen damit, sensible Akten des Evidenzb&uuml;ros zu vernichten. Am fr&uuml;hen Morgen des 12. M&auml;rz erschien Admiral Canaris pers&ouml;nlich im Verteidigungsministerium und beschlagnahmte die noch nicht zerst&ouml;rten Geheimdokumente. Nur zwei Stunden sp&auml;ter konfiszierte der SS-F&uuml;hrer Walter Schellenberg pers&ouml;nliche Akten f&uuml;hrender NS-Funktion&auml;re.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Der &Uuml;bertritt zur Abwehr und die Haltung des Widerstands</strong></h2>  <div class="paragraph">Bereits am 12. M&auml;rz 1938 wurde Oberst Rudolf Graf von Marogna-Redwitz, der sp&auml;ter als Widerstandsk&auml;mpfer des 20. Juli 1944 hingerichtet wurde, als neuer Leiter des Nachrichtendienstes in Wien eingesetzt.<br />Im April 1938 trat Lahousen selbst in den Dienst der Abwehr unter Admiral Canaris in Berlin. Die Instruktion von Canaris an Lahousen war dabei unmissverst&auml;ndlich:&nbsp;<em>&bdquo;Bringen Sie, besonders in die Zentrale nach Berlin, keine Nazis mit, bringen Sie &Ouml;sterreicher, keine Ostm&auml;rkler.&ldquo;</em>&nbsp;Diese Anweisung verdeutlichte die distanzierte Haltung Canaris' zum NS-Regime. Bei Lahousens Antrittsbesuch in Berlin bekr&auml;ftigte sein unmittelbarer Vorgesetzter, Oberst Hans Oster, diese Einstellung mit den Worten,&nbsp;<em>&bdquo;dass an der Spitze des Reiches ein Verbrecher stehe."</em></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Im Amt Ausland/Abwehr und der Widerstand</strong></h2>  <div class="paragraph">Nach dem &bdquo;Anschluss&ldquo; &Ouml;sterreichs 1938 wurde Lahousen in die deutsche Wehrmacht &uuml;bernommen und von Juni 1938 bis 1943 in der Abwehr unter Admiral Wilhelm Canaris in Berlin eingesetzt. Von 1939 bis 1943 befehligte er als leitender Geheimdienstoffizier die Abteilung II (Sabotage und Zersetzung) im Amt Ausland/Abwehr des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW). In dieser Schl&uuml;sselposition war er zugleich ein aktives Mitglied des milit&auml;rischen Widerstands gegen das NS-Regime.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Lahousens Rolle im Widerstand und an der Front</strong>.</h2>  <div class="paragraph">Anfang 1939 &uuml;bernahm Lahousen die Leitung der Abteilung II (Sabotage und Zersetzung) der Abwehr. Er war, wie er sp&auml;ter vor dem N&uuml;rnberger Tribunal aussagte, durch die klare Haltung von Admiral Canaris&nbsp;<em>&bdquo;verbunden und gebunden&ldquo;</em>. In dieser Position hegte er keine Bedenken, milit&auml;rische Geheimnisse an den franz&ouml;sischen Nachrichtendienst weiterzugeben. Der Kontakt lief weiterhin &uuml;ber seine Vertraute, Madeleine Bihet-Richou, und fand nach dem &Uuml;berfall auf Polen in Budapest statt.<br />Als die milit&auml;rische Lage immer aussichtsloser wurde, begab sich Lahousen an die Front. Am 17. Juli 1944, einen Tag vor dem Attentat auf Hitler, wurde sein Gefechtsstand an der Ostfront unter schweren Beschuss genommen. Lahousen wurde schwer verwundet, &uuml;berlebte jedoch. Am 19. Juli 1944 wurde ihm das Eiserne Kreuz I. Klasse verliehen und am 1. Januar 1945 erfolgte seine Bef&ouml;rderung zum Generalmajor.<br /><span>Nach Kriegsende trat er als einer der wichtigsten Zeugen der Anklage in den N&uuml;rnberger Prozessen auf.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Die N&uuml;rnberger Prozesse und Lahousens Rolle</strong></h2>  <div class="paragraph">Die N&uuml;rnberger Prozesse, die vom 20. November 1945 bis zum 14. April 1949 stattfanden, bildeten das zentrale Element des alliierten Programms zur strafrechtlichen Verfolgung von NS-Kriegsverbrechen. In diesem historischen Rahmen kam Generalmajor Erwin Lahousen eine besondere Bedeutung zu. Als rangh&ouml;chster &uuml;berlebender Offizier der Abwehr trat er am 30. November 1945 als erster Zeuge der Anklage im Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher auf.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Aussage in N&uuml;rnberg: Das Verm&auml;chtnis des Widerstands</strong></h2>  <div class="paragraph">Vor dem Internationalen Milit&auml;rgerichtshof in N&uuml;rnberg am 30. November 1945 formulierte Lahousen als erster Zeuge der Anklage das politische Verm&auml;chtnis des Kreises um Canaris. Er zitierte die &Uuml;berzeugung, dass der Krieg das Ende Deutschlands bedeute, und betonte:&nbsp;<em>&bdquo;Ein Ungl&uuml;ck, das aber noch viel gr&ouml;&szlig;er w&auml;re als diese Katastrophe, w&auml;re ein Triumph dieses Systems, den mit allen nur irgendwie m&ouml;glichen Mitteln zu verhindern der letzte Sinn und Zweck unseres Kampfes sein muss.&ldquo;</em>&nbsp;Mit diesen Worten unterstrich er den ethischen Imperativ, der die Handlungen des milit&auml;rischen Widerstands leitete.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Kriegsgefangenschaft und Zeugenschaft in N&uuml;rnberg</strong></h2>  <div class="paragraph">Von Mai 1945 bis 1947 befand sich Erwin Lahousen in US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft in N&uuml;rnberg. Seine zentrale Rolle als Kronzeuge der Anklage beim Internationalen Milit&auml;rgerichtshof nahm er ab November 1945 wahr. Im Anschluss daran, von August bis Dezember 1946, wurde er von den britischen Besatzungsbeh&ouml;rden in Bad Nenndorf bei Hannover interniert.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Leben im Schatten des Kalten Krieges: Tiroler Jahre</strong></h2>  <div class="paragraph">Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft im Jahr 1947 siedelte Lahousen in das franz&ouml;sische Milit&auml;rprotektorat Tirol &uuml;ber. Dieser Schritt war vermutlich auch eine Vorsichtsma&szlig;nahme im beginnenden Kalten Krieg, in dem ehemalige Nachrichtendienstoffiziere ein gefundenes Fressen f&uuml;r Verfolgungs- und Anwerbungsversuche durch sowjetische Dienste waren.<ul><li><strong>Seefeld (1947&ndash;1951):</strong>&nbsp;Seinen ersten Wohnsitz nahm er vom 31. Juli 1947 bis zum 31. Juli 1951 in Seefeld in Tirol (Haus Nr. 219) ein.</li><li><strong>Solbad Hall (1951&ndash;1953):</strong>&nbsp;Anschlie&szlig;end lebte er bis zum 2. September 1953 in Solbad Hall (Obere Lend Nr. 14). Die Wahl auf Hall k&ouml;nnte durch die dortige Stadtverwaltung beg&uuml;nstigt worden sein, die aus ehemaligen Widerstandsk&auml;mpfern bestand und &uuml;ber gute Kontakte zur franz&ouml;sischen Milit&auml;rverwaltung verf&uuml;gte.</li></ul>Die bescheidenen Adressen und der h&auml;ufige Ortswechsel lassen darauf schlie&szlig;en, dass Lahousen bewusst abgeschirmt lebte. Als ehemaliger Spitzenoffizier und Kronzeuge von N&uuml;rnberg musste er Vergeltungsma&szlig;nahmen durch fanatische Nationalsozialisten, wie die sogenannten "Werw&ouml;lfe", f&uuml;rchten. Es ist daher m&ouml;glich, dass es sich bei den gemeldeten Adressen teilweise um Tarnadressen handelte.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Letzte Lebensjahre in Innsbruck und fehlende W&uuml;rdigung</strong></h2>  <div class="paragraph">Im Jahr 1953 verlegte Lahousen seinen Wohnsitz endg&uuml;ltig nach Innsbruck. Dort heiratete er am 18. Mai 1953 Stefanie Neumann-Pintarics und wohnte in der Ingenieur-Thommen-Stra&szlig;e 2. In dieser Wohnung verstarb er 1955 an einem langj&auml;hrigen Herzleiden. Seine Witwe zog sp&auml;ter nach Absam.<br />Trotz seines Einsatzes, mit dem er sein Leben f&uuml;r die Freiheit &Ouml;sterreichs riskierte, und seiner entscheidenden Rolle in N&uuml;rnberg ist Generalmajor Erwin Lahousen bis heute eine weitgehende &ouml;ffentliche W&uuml;rdigung als Widerstandsk&auml;mpfer verwehrt geblieben. Sein Schicksal steht beispielhaft f&uuml;r die anhaltende Vernachl&auml;ssigung des milit&auml;rischen Widerstands in der &ouml;sterreichischen Erinnerungskultur.</div>]]></content:encoded></item></channel></rss>