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<channel><title><![CDATA["Nationalsozialismus in Hall in Tirol: NS-Widerstand, Verfolgung und Schicksale" - Adolf H&auml;ninger]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/adolf-haumlninger]]></link><description><![CDATA[Adolf H&auml;ninger]]></description><pubDate>Sun, 14 Jun 2026 19:14:23 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Adolf, Ferdinand Häninger (1920 - 2004)]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/adolf-haumlninger/adolf-haninger-1920-2004]]></link><comments><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/adolf-haumlninger/adolf-haninger-1920-2004#comments]]></comments><pubDate>Sat, 27 Sep 2025 15:23:31 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/adolf-haumlninger/adolf-haninger-1920-2004</guid><description><![CDATA[read more:  Blog (EN) Adolf H&auml;ninger    Einleitung  Einfache Soldaten im Widerstand  Der sp&auml;te rechtliche Schritt, Deserteure pauschal als Widerstandsk&auml;mpfer gegen den Nationalsozialismus anzuerkennen, war ein bedeutender Meilenstein. Erst durch das&nbsp;Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege vom September 1998&nbsp;sowie den&nbsp;Beschluss des Deutschen Bundestages vom 17. Mai 2002&nbsp;wurden die Urteile gegen Deserteure, Kriegsdien [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title">read more:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/blog-en-adolf-haumlninger.html">Blog (EN) Adolf H&auml;ninger</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Einleitung</strong></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Einfache Soldaten im Widerstand</strong></h2>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Der sp&auml;te rechtliche Schritt, Deserteure pauschal als Widerstandsk&auml;mpfer gegen den Nationalsozialismus anzuerkennen, war ein bedeutender Meilenstein. Erst durch das</span><span><span style="color:rgb(15, 17, 21)">&nbsp;</span></span><strong><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege vom September 1998</span></strong><span><span style="color:rgb(15, 17, 21)">&nbsp;</span></span><span style="color:rgb(15, 17, 21)">sowie den</span><span><span style="color:rgb(15, 17, 21)">&nbsp;</span></span><strong><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Beschluss des Deutschen Bundestages vom 17. Mai 2002</span></strong><span><span style="color:rgb(15, 17, 21)">&nbsp;</span></span><span style="color:rgb(15, 17, 21)">wurden die Urteile gegen Deserteure, Kriegsdienstverweigerer und sogenannte "Wehrkraftzersetzer" offiziell als NS-Unrecht aufgehoben. Dass dieser Schritt der gesellschaftlichen und juristischen Rehabilitierung erst so sp&auml;t erfolgte, zeigt, wie langwierig die Aufarbeitung dieser Geschichte war.&nbsp;</span><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Im Jahr 2002/2009 wurden Wehrdienstverweigerer und Desserteure der deutschen Wehrmacht offiziell als Opfergruppe des Nationalsozialismus anerkannt und in den Kreis derjenigen aufgenommen, die Anspruch auf Unterst&uuml;tzung aus dem Nationalfonds der Republik &Ouml;sterreich f&uuml;r Opfer des Nationalsozialismus haben.</span><br /><span style="color:rgb(15, 17, 21)">F&uuml;r jeden einzelnen Mann, der diesen gef&auml;hrlichen Weg ging, bedeutete die Desertion eine unmittelbare, existenzielle Bedrohung. Die NS-Milit&auml;rjustiz ging mit &auml;u&szlig;erster H&auml;rte vor. Bereits die "unbefugte Abwesenheit von der Truppe" konnte bestraft werden. Bei einer geplanten Fahnenflucht, die oft die einzige M&ouml;glichkeit zur Verweigerung darstellte, drohte regelm&auml;&szlig;ig die</span><span><span style="color:rgb(15, 17, 21)">&nbsp;</span></span><strong><span style="color:rgb(15, 17, 21)">Todesstrafe</span></strong><span style="color:rgb(15, 17, 21)">. Sch&auml;tzungen zufolge wurden etwa</span><span><span style="color:rgb(15, 17, 21)">&nbsp;</span></span><strong><span style="color:rgb(15, 17, 21)">15.000 bis 23.000 Todesurteile</span></strong><span><span style="color:rgb(15, 17, 21)">&nbsp;</span></span><font color="#0f1115">gegen Wehrmachtsangeh&ouml;rige vollstreckt, ein Gro&szlig;teil davon wegen Desertion. Die Milit&auml;rpolizei (Feldgendarmerie) und die Geheime Feldpolizei waren aktiv auf der Jagd nach Fahnenfl&uuml;chtigen. &nbsp;Anton Walder, der im Wehrmeldeamt Innsbruck falsche Papiere f&uuml;r <span>Deserteure</span>&nbsp;ausstellte, hat damit unter gro&szlig;er Gefahr f&uuml;r das eigene Leben gehandelt und vielen Menschen m&ouml;glicherweise das Leben gerettet.&nbsp;</font></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/anton-walder-teil-2.html">Anton Walder Teil 2</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/die-wuumlrthle-gruppe.html">Die W&uuml;rthle Gruppe</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong><em>Adolf, Ferdinand H&auml;ninger (1920 &ndash; 2004): Ein &ouml;sterreichischer Soldat im norwegischen Widerstand</em></strong></h2>  <div class="paragraph">Laut einer Aufzeichnung des Dokumentationsarchivs des &ouml;sterreichischen Widerstandes vom 27. November 1945 desertierte der Tiroler Adolf, Ferdinand H&auml;ninger (1920-2004) aus der deutschen Wehrmacht und schloss sich dem norwegischen Widerstand an.<br /><em><strong><font size="4">Adolf, Ferdinand H&auml;ninger </font></strong></em>wurde am 26. Januar 1920 in Hall in Tirol geboren und geh&ouml;rte der evangelischen Glaubensgemeinschaft an. Bevor er zum Milit&auml;r eingezogen wurde, war er als Arbeiter beim Stadtbauamt Innsbruck besch&auml;ftigt. Anders als viele andere Kriegsteilnehmer kehrte er nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht in seine Geburtsstadt zur&uuml;ck, sondern blieb in Norwegen. Dort starb er 84-j&auml;hrig im Jahr 2004 in der Kommune&nbsp;<strong><em style="color:rgb(109, 112, 115)">Nesbyen, Norway.</em></strong></div>  <h2 class="wsite-content-title"><em><strong><span>Richard Huber&nbsp;</span>&#8203; aus Innsbruck</strong></em></h2>  <div class="paragraph"><span>Zur selben Widerstandsgruppe wie Adolf, Ferdinand H&auml;ninger geh&ouml;rte ein weiterer Tiroler: Richard Huber aus Innsbruck. Huber war von Dezember 1944 bis M&auml;rz 1945 als deutscher Soldat im Lager &bdquo;Rotterdam&ldquo; in Algard stationiert. W&auml;hrend dieser Zeit kn&uuml;pfte er Kontakte zur norwegischen Widerstandsbewegung, der er Informationen &uuml;ber deutsche Truppenbewegungen und Verteidigungsma&szlig;nahmen zukommen lie&szlig;. Er erkl&auml;rte zudem seine Bereitschaft, sich im Falle einer Invasion auf die Seite der Norweger zu stellen.</span></div>  <div class="wsite-map"><iframe allowtransparency="true" frameborder="0" scrolling="no" style="width: 100%; height: 250px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="//www.weebly.com/weebly/apps/generateMap.php?map=google&elementid=516595025780208115&ineditor=0&control=3&width=auto&height=250px&overviewmap=0&scalecontrol=0&typecontrol=0&zoom=6&long=9.1027428&lat=60.5680861&domain=www&point=1&align=1&reseller=false"></iframe></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>