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<channel><title><![CDATA["Commemorating the Anti-Nazi Resistance and Victims of the Nazi Regime in Hall in Tirol" - Dr. Hermes  Massimo]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/dr-hermes-massimo]]></link><description><![CDATA[Dr. Hermes  Massimo]]></description><pubDate>Mon, 16 Mar 2026 11:05:25 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Vom Soldaten zum Widerstandskämpfer: Die Geschichte von Hermes Massimo]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/dr-hermes-massimo/vom-soldaten-zum-widerstandskampfer-die-geschichte-von-hermesmassimo]]></link><comments><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/dr-hermes-massimo/vom-soldaten-zum-widerstandskampfer-die-geschichte-von-hermesmassimo#comments]]></comments><pubDate>Fri, 26 Sep 2025 18:31:41 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/dr-hermes-massimo/vom-soldaten-zum-widerstandskampfer-die-geschichte-von-hermesmassimo</guid><description><![CDATA[   	 		 			 				 					 						    Blog (EN)  123 Dr. Hermes Massimo (1915 - 1999)     					 								 					 						          					 							 		 	     Biografie und fr&uuml;he Jahre  Massimo Hermes wurde am 14. J&auml;nner 1915 in Innsbruck geboren. Er besuchte das Franziskaner Gymnasium in Hall in Tirol. Er engagierte sich als Jesuiten Frater in der Pfarrjugend Arzl bei Innsbruck. Er war als Gegner des Nationalsozialismus bekannt. Am 28. Juni 1939 zeigte ihn der NS-Ortsgruppenleiter von Arzl bei der  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div style="text-align:left;"><div style="height: 10px; overflow: hidden;"></div> <a class="wsite-button wsite-button-small wsite-button-normal" href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/blog-en-dr-hermes-massimo.html" > <span class="wsite-button-inner">Blog (EN)  123 Dr. Hermes Massimo (1915 - 1999)</span> </a> <div style="height: 10px; overflow: hidden;"></div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/uploads/1/4/4/3/144346304/published/flag.png?1758912908" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Biografie und fr&uuml;he Jahre</strong></h2>  <div class="paragraph"><span style="color:black">Massimo Hermes wurde am 14. J&auml;nner 1915 in Innsbruck geboren. Er besuchte das Franziskaner Gymnasium in Hall in Tirol. Er engagierte sich als Jesuiten Frater in der Pfarrjugend Arzl bei Innsbruck. Er war als Gegner des Nationalsozialismus bekannt. Am 28. Juni 1939 zeigte ihn der NS-Ortsgruppenleiter von Arzl bei der Innsbrucker Kreisleitung an, was zu einem&nbsp;</span><font color="#000000"><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0);">Verh&ouml;r f&uuml;hrte.&nbsp;</span></font></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Soldat in der Wehrmacht</strong><br /></h2>  <div class="paragraph"><font color="#2a2a2a">Im September 1939 wurde er zur Wehrmacht eingezogen. Die Gebirgsj&auml;ger Kompanie, der er zugeteilt wurde, kam nach Norwegen, von Traufors (Mittelnorwegen) nach Kautokeino, mitten in die Tundren Nordnorwegens, nach Lappland. Seine Kameraden wussten, dass er kein Nationalsozialist war und diese Ideologie ablehnte. Es kam nie zu politischen Debatten unter den Soldaten, obwohl sich einige Blutordenstr&auml;ger als Unteroffiziere und Feldwebel bei der Kompanie befanden. Aber es gab Sticheleien unter den Kameraden, die Massimo als &bdquo;weltanschauliche Niete&ldquo; bezeichneten.&nbsp;Er glaubte seinen Kameraden nicht, die ihn warnten, dass es in der Kompanie eine Gruppe SA-und SS-Leute g&auml;be, die ihn vor ein Kriegsgericht bringen wollten.</font></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Kriegsgericht und Verurteilung</strong><br /></h2>  <div class="paragraph"><span style="color:black">Dennoch wurde er am 30. M&auml;rz 1941 vor ein Kriegsgericht in Dalberg gestellt. Die nationalsozialistische Beh&ouml;rde hatte die Personalien von Massimo Hermes bestens recherchiert. Denn es wurden ihm bei Gericht Fotografien vorgelegt, die ihn bei der Pfarrjugend in Innsbruck-Arzl zeigten. Massimo hatte bei der Pfarrjugend gearbeitet, bevor er zur Wehrmacht eingezogen wurde. Sie hielten ihm auch vor, dass sein &auml;lterer Bruder Wachtmeister im &ouml;sterreichischen Heer vor 1938 war. Er hatte sich nach dem Anschluss geweigert den Eid auf den F&uuml;hrer zu leisten und wurde vor ein Kriegsgericht gestellt. Seine Mutter weigerte sich in ihrem Papiergesch&auml;ft in Innsbruck, Anichstra&szlig;e, Hitlerbilder und Ansichtskarten mit NS-Themen zu verkaufen. Deshalb wurde sie von der Gestapo inhaftiert und das Gesch&auml;ft an einen Nationalsozialisten vermietet.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Die Anklage gegen Massimo in Norwegen lautete:</strong><br /></h2>  <div class="paragraph"><ol><li><em><font color="#2a2a2a">Er habe behauptet, dass es zwischen Deutschland und Russland zum Krieg kommen w&uuml;rde.</font></em></li><li><em><font color="#2a2a2a">Dass die Nationalsozialisten Dollfu&szlig; ermordet h&auml;tten</font></em></li><li><em><font color="#2a2a2a">Er habe die Norwegerinnen beeinflusst, indem er sie von den deutschen Soldaten warnte. Sie sollten sich von ihnen fernhalten und sie ablehnen.</font></em></li><li><em><font color="#2a2a2a">Er habe 1 kg Schokolade an einen Norweger verschenkt, anstatt sie den Kameraden zu geben.</font></em></li><li><em><font color="#2a2a2a">Er habe seine Dienstreisen dazu missbraucht, den Angestellten des norwegischen Pelzmonopols zu raten, die Preise f&uuml;r Silberf&uuml;chse wesentlich anzuheben.</font></em></li><li><em><font color="#2a2a2a">Im Bereich Kautokeino habe er daf&uuml;r gesorgt, dass die handgestrickten Wollsachen (Handschuhe, Pullover) teurer wurden.</font></em></li><li><em><font color="#2a2a2a">Er habe den Lappen/Samen geraten, f&uuml;r die Transporte mit Rentierschlitten und Booten h&ouml;here Preise zu verlangen.</font></em></li><li><font color="#2a2a2a"><em>Er habe ihnen auch empfohlen keine Rentiere zum Schlachten zu verkaufen.</em><br /><br />Massimo Hermes wurde zu vier Jahren Gef&auml;ngnis wegen Zersetzung der Wehrkraft und schweren Bruchs der Kameradschaft verurteilt.&nbsp;</font></li></ol></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Massimo im Widerstand seit dem Jahr 1939</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Was das Kriegsgericht nicht wusste, war, dass sich <span>Hermes&nbsp;</span>&#8203;Massimo im September 1939 als Rekrut in W&ouml;rgl einer aus Offizieren und Unteroffizieren bestehenden Widerstandsgruppe anschloss. In Norwegen hatte er &uuml;ber den damaligen Bischof in Trondheim und den Studenten Kosmo Verbindung zur Widerstandsgruppe der k&ouml;niglichen Garde aufgenommen. Falls dies bekannt geworden w&auml;re, h&auml;tte dies sein Todesurteil bedeutet. Nach Verb&uuml;&szlig;ung eines halben Jahres in der Haft wurde er zu einer Strafkompanie abkommandiert. Nach Fronteins&auml;tzen in Norwegen und in Russland kehrte er schwer verwundet nach Tirol zur&uuml;ck. W&auml;hrend eines Lazarettaufenthaltes in Innsbruck 1944/45 schloss er sich der &ouml;sterreichischen Widerstandsbewegung an und beteiligte sich an der Vorbereitung zur Befreiung Innsbrucks. Dieser Gruppe geh&ouml;rten Leutnant Steiner, Major Schneeberger und Dr. Karl Gruber an.&nbsp;&nbsp;Sein Bruder Pius Massimo k&auml;mpfte ebenfalls f&uuml;r die Freiheit &Ouml;sterreichs und wurde als Vertrauensmann zur Truppengewinnung in der Kaserne Landeck eingesetzt.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Nachkriegszeit</strong></h2>  <div class="paragraph">Nach dem Kriegsende begann er erst nach l&auml;ngeren Lazarettaufenthalten ein Philosophie Studium an der Universit&auml;t in Innsbruck. <br />&#8203;Er promovierte im Jahr 1949 zum Dr. phil. mit dem Titel der Dissertation: &bdquo;Der Begriff des Wagnisses bei S&ouml;ren Kierkegaard&ldquo;. Er arbeitete als Bibliothekar beim &ouml;sterreichischen Patentamt.<br /><br /></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>