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<channel><title><![CDATA["Nationalsozialismus in Hall in Tirol: NS-Widerstand, Verfolgung und Schicksale" - Margarethe Banke]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/margarethe-banke]]></link><description><![CDATA[Margarethe Banke]]></description><pubDate>Sun, 14 Jun 2026 19:27:02 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Margarethe Banke (*1923)]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/margarethe-banke/september-07th-2025]]></link><comments><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/margarethe-banke/september-07th-2025#comments]]></comments><pubDate>Sun, 07 Sep 2025 19:06:23 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/margarethe-banke/september-07th-2025</guid><description><![CDATA[ 	 		 			 				 					 						    Blog (EN) Margarethe Banke (*1923)     					 								 					 						          					 							 		 	     Margarethe Banke: Eine Geschichte von Widerstand und Unrecht  Im Jahr 1944 war das nationalsozialistische Regime auf seinem H&ouml;hepunkt der Unterdr&uuml;ckung. Jedes abf&auml;llige Wort, jeder Zweifel konnte t&ouml;dliche Konsequenzen haben. In dieser Atmosph&auml;re der Angst und &Uuml;berwachung fand die unglaubliche Courage einer jungen Frau, Margarethe Banke (* [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div style="text-align:left;"><div style="height: 10px; overflow: hidden;"></div> <a class="wsite-button wsite-button-small wsite-button-normal" href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/blog-en-margarethe-banke.html" > <span class="wsite-button-inner">Blog (EN) Margarethe Banke (*1923)</span> </a> <div style="height: 10px; overflow: hidden;"></div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:50%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/uploads/1/4/4/3/144346304/published/flag.png?1757333618" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Margarethe Banke: Eine Geschichte von Widerstand und Unrecht</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Im Jahr 1944 war das nationalsozialistische Regime auf seinem H&ouml;hepunkt der Unterdr&uuml;ckung. Jedes abf&auml;llige Wort, jeder Zweifel konnte t&ouml;dliche Konsequenzen haben. In dieser Atmosph&auml;re der Angst und &Uuml;berwachung fand die unglaubliche Courage einer jungen Frau, Margarethe Banke (*1923), ein j&auml;hes Ende.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Ihre &bdquo;Verbrechen&ldquo;: Worte des Widerstands</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Banke arbeitete in einem B&uuml;ro, einem scheinbar unpolitischen Raum, der jedoch zum Schauplatz ihres stillen Protests wurde. Ihren Kolleginnen gegen&uuml;ber &auml;u&szlig;erte sie sich wiederholt mit gr&ouml;&szlig;ter Verachtung &uuml;ber Adolf Hitler und das NS-Regime. Ihre Worte waren scharf und unmissverst&auml;ndlich:<ul><li>Sie drohte, jedem, der mit &bdquo;Heil Hitler&ldquo; gr&uuml;&szlig;e, &bdquo;den Mund herauszurei&szlig;en&ldquo;.</li><li>Sie warf ein Bild Hitlers mit Radiergummis und Papierkn&auml;ueln und rief: &bdquo;Den k&ouml;nnt ihr hinmachen!&ldquo;</li><li>Sie w&uuml;nschte sich &ouml;ffentlich den<strong> Tod Hitlers</strong>: &bdquo;...der Teufel soll ihn holen!&ldquo;</li><li>Sie prophezeite das Ende des Regimes: &bdquo;...es werde nicht mehr lange dauern, dann wird man den Hitlergru&szlig; nicht mehr h&ouml;ren.&ldquo;</li><li>Sie sehnte sich nach dem Zusammenbruch des NS-Staates und &auml;u&szlig;erte, die &bdquo;Kommunisten doch endlich kommen&ldquo; sollen. Sollten die &bdquo;Anglo-Amerikaner&ldquo; kommen, w&uuml;rde sie &bdquo;sofort einen heiraten&ldquo;.</li></ul>Ihre Kollegin&nbsp;<strong>Maria Kirchmeyr aus Schwaz</strong>&nbsp;stimmte diesen &Auml;u&szlig;erungen oft zu und verst&auml;rkte die regimefeindliche Stimmung. Beide Frauen deuteten sogar Flugbl&auml;tter der Alliierten falsch als ein direktes Zeichen ihrer baldigen Befreiung.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Die Denunziation und das Urteil</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">In einem System, das auf Misstrauen und Denunziation aufbaute, blieben diese Gespr&auml;che nicht verborgen. Banke und Kirchmeyr wurden angezeigt. Der Vorwurf:&nbsp;<strong>Wehrkraftzersetzung</strong>&nbsp;&ndash; ein von den Nazis geschaffener Straftatbestand, der jegliche Kritik am Krieg oder der F&uuml;hrung unter drakonische Strafe stellte.<br />Am&nbsp;<strong>5. Oktober 1944</strong>&nbsp;wurde Margarethe Banke vom Volksgerichtshof oder einem Sondergericht daf&uuml;r zu&nbsp;<strong>4 Jahren Zuchthaus</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>4 Jahren Ehrverlust</strong>&nbsp;verurteilt. &Uuml;ber das Schicksal von Maria Kirchmeyr sind an dieser Stelle keine Details bekannt.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Ein Verm&auml;chtnis des Mutes</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Das Schicksal von Margarethe Banke ist kein blo&szlig;er Eintrag in einer Akte. Es steht f&uuml;r den verzweifelten Mut des &bdquo;kleinen Mannes&ldquo; &ndash; oder in diesem Fall der &bdquo;kleinen Frau&ldquo; &ndash;, der in einer Diktatur die gr&ouml;&szlig;te Heldentat sein kann: die eigene Meinung zu sagen. Ihr Fall erinnert uns an die extreme Verletzlichkeit der Meinungsfreiheit und an den unermesslich hohen Preis, den Menschen f&uuml;r Zivilcourage zahlen mussten. Sie ist eine Mahnung, die Grundrechte, f&uuml;r die sie k&auml;mpfte, niemals als selbstverst&auml;ndlich zu betrachten.<br /></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>