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<channel><title><![CDATA[Nationalsozialismus in Hall in Tirol: NS-Widerstand, Verfolgung und Schicksale - Franziskaner Pater  Epiphan Redhammer]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/franziskaner-pater-epiphan-redhammer]]></link><description><![CDATA[Franziskaner Pater  Epiphan Redhammer]]></description><pubDate>Fri, 14 Aug 2026 13:39:06 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Pater Epiphan Dr. (Josef) Redhammer OFM (1889–1950)]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/franziskaner-pater-epiphan-redhammer/pater-epiphan-dr-josef-redhammer-ofm-1889-1950]]></link><comments><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/franziskaner-pater-epiphan-redhammer/pater-epiphan-dr-josef-redhammer-ofm-1889-1950#comments]]></comments><pubDate>Thu, 28 Aug 2025 18:40:46 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/franziskaner-pater-epiphan-redhammer/pater-epiphan-dr-josef-redhammer-ofm-1889-1950</guid><description><![CDATA[read more:  FR Father Epiphany Dr. Redhammer  Bold Franciscan Friar    Gelehrter Franziskaner, Widerst&auml;ndler und langj&auml;hriger Direktor des Gymnasiums Hall  Pater Epiphan Redhammers Leben war gepr&auml;gt von tiefem Glauben, wissenschaftlicher Leidenschaft und dem mutigen Eintreten f&uuml;r seine &Uuml;berzeugungen in einer dunklen Zeit.         Foto FR Pater Epiphan Dr. (Josef) Redhammer. In: Archiv der Tiroler Franziskaner Provinz in Hall in Tirol.  Vom Innkreis nach Tirol: Der Werdeg [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title">read more:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><strong><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/blog-en-fr-father-epiphan-redhammer.html">FR Father Epiphany Dr. Redhammer</a></strong></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><strong><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/en-bold-franciscan-friar.html">Bold Franciscan Friar</a></strong></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Gelehrter Franziskaner, Widerst&auml;ndler und langj&auml;hriger Direktor des Gymnasiums Hall</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Pater Epiphan Redhammers Leben war gepr&auml;gt von tiefem Glauben, wissenschaftlicher Leidenschaft und dem mutigen Eintreten f&uuml;r seine &Uuml;berzeugungen in einer dunklen Zeit.<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/uploads/1/4/4/3/144346304/published/epiphan-redhammer.jpg?1756407112" alt="Picture" style="width:256;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Foto FR Pater Epiphan Dr. (Josef) Redhammer. In: Archiv der Tiroler Franziskaner Provinz in Hall in Tirol.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Vom Innkreis nach Tirol: Der Werdegang</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Geboren wurde er am 11. Dezember 1889 im ober&ouml;sterreichischen Ort im Innkreis als Josef Redhammer. Seine Berufung f&uuml;hrte ihn in den Franziskanerorden (Ordo Fratrum Minorum - OFM), wo er den Ordensnamen&nbsp;<strong>Epiphan</strong>&nbsp;annahm. Seine Ausbildung durchlief er in den Franziskanerkl&ouml;stern Pupping, Salzburg, Schwaz und Bozen. Am 29. Juni 1914 empfing er in Schwaz die Priesterweihe.<br />Neben seiner theologischen Bildung widmete er sich intensiv den Wissenschaften. 1919 promovierte er an der Universit&auml;t Innsbruck zum&nbsp;<strong>Doktor der Philosophie</strong>&nbsp;mit einer Arbeit &uuml;ber den Franziskaner und Gegenreformator&nbsp;<strong>Pater Johannes Nasus</strong>. Seine F&auml;cher Geschichte und Geografie sollten ihn sein gesamtes Leben begleiten.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Lehrer, Provinzial und Direktor des Gymnasiums Hall</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Pater Epiphans Lebensmittelpunkt wurde das Franziskanergymnasium in Hall in Tirol. Hier wirkte er &uuml;ber viele Jahre hinweg als&nbsp;<strong>Professor f&uuml;r Geschichte und Geografie</strong>&nbsp;und schlie&szlig;lich von 1928 bis 1932, 1945 bis 1948 und erneut von 1948 bis 1950 als&nbsp;<strong>Direktor der Schule</strong>. Seine F&uuml;hrung pr&auml;gte die Bildungseinrichtung nachhaltig.<br />Seine Ordensgemeinschaft sch&auml;tzte seine Kompetenz und sein Urteilsverm&ouml;gen so sehr, dass sie ihn dreimal zum&nbsp;<strong>Provinzialminister der Tiroler Franziskanerprovinz</strong>&nbsp;(Provinzoberer) w&auml;hlte: von 1932&ndash;1935, 1944&ndash;1945 und 1945&ndash;1948. In dieser Funktion leitete er die Geschicke des gesamten Ordens in Tirol und Vorarlberg.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Widerstand und Ausweisung im Nationalsozialismus</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Die Zeit des Nationalsozialismus stellte Pater Epiphan vor immense Herausforderungen. Als &uuml;berzeugter Christ und Ordensmann stand er im fundamentalen Gegensatz zur NS-Ideologie. Sein mutiges Auftreten und seine Weigerung, den Machthabern zu gehorchen, blieben nicht ungestraft.<br />Vom&nbsp;<strong>4. bis 8. November 1940</strong>&nbsp;wurde er im&nbsp;<strong>Amtsgef&auml;ngnis in Hall</strong>&nbsp;inhaftiert. Nur drei Tage sp&auml;ter, am&nbsp;<strong>11. November 1940</strong>, folgte die drastische Strafe: die&nbsp;<strong>Ausweisung aus dem Gau Tirol-Vorarlberg</strong>. Er musste seine Heimat, seine Ordensprovinz und seine Schule verlassen und wurde in das ober&ouml;sterreichische Kloster Suben strafversetzt. Trotz dieser Repressalien setzte er auch dort seinen Dienst fort und war unter anderem als Gef&auml;ngnisseelsorger t&auml;tig.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Sp&auml;te Ehrung und Tod</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte Pater Epiphan nach Hall zur&uuml;ck und &uuml;bernahm wieder die Leitung des Gymnasiums. In Anerkennung seiner Verdienste um Bildung und Kirche wurde er 1949 zum&nbsp;<strong>Hofrat</strong>&nbsp;ernannt.<br />Pater Epiphan Redhammer starb am&nbsp;<strong>30. April 1950</strong>&nbsp;in Hall, der Stadt, die solange sein Wirken und seinen Widerstand miterlebt hatte. Er wurde auf dem Friedhof hinter der Franziskaner Kirche in Hall beigesetzt.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Zusammenfassung seines Wirkens</strong><br /></h2>  <div class="paragraph"><ul><li><strong>Ordensmann:</strong>&nbsp;Dreimaliger Provinzial der Tiroler Franziskaner, Generalvisitator mehrerer deutscher Ordensprovinzen.</li><li><strong>P&auml;dagoge:</strong>&nbsp;Langj&auml;hriger Professor und Direktor des Gymnasiums Hall, Hofrat.</li><li><strong>Wissenschaftler:</strong>&nbsp;Doktor der Philosophie, Experte f&uuml;r Kirchengeschichte.</li><li><strong>Widerst&auml;ndiger:</strong>&nbsp;Inhaftierung und Ausweisung durch die Nationalsozialisten.</li><li><strong>Mensch:</strong>&nbsp;Ein frommer, mutiger und prinzipientreuer Mann, der sich f&uuml;r seinen Glauben und seine &Uuml;berzeugungen einsetzte.</li></ul>Pater Epiphan Redhammer bleibt ein Vorbild f&uuml;r geistige Standhaftigkeit, Bildungsengagement und den Mut, im Angesicht von Unrecht die Stimme zu erheben.<br /><strong>Weiterf&uuml;hrende Literatur:</strong>&nbsp;Redhammer, E.: "P. Johannes Nasus, ein Lebensbild aus der Zeit der katholischen Restauration in Tirol" (Dissertation, 1919).<br /></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>