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<channel><title><![CDATA[Nationalsozialismus in Hall in Tirol und in Tirol: NS-Widerstand,Verfolgung und Schicksale - Rauch-Dr.-Adolf]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/rauch-dr-adolf]]></link><description><![CDATA[Rauch-Dr.-Adolf]]></description><pubDate>Sun, 06 Sep 2026 08:44:39 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Hofrat Dr. Adolf Rauch (1914–2006) – Widerstand gegen das NS-Regime in Tirol]]></title><link><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/rauch-dr-adolf/june-09th-2025]]></link><comments><![CDATA[https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/rauch-dr-adolf/june-09th-2025#comments]]></comments><pubDate>Mon, 09 Jun 2025 13:08:49 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/rauch-dr-adolf/june-09th-2025</guid><description><![CDATA[read more:  Rauch-Dr.-Alfred-Blog (EN)  K.&ouml;.ST.V. Nibelungia-Hall in Tyrol-Blog (EN)  Plattner-Anton-Blog (EN)    Der Atem der Vergangenheit &ndash; Warum Geschichte uns heute lenkt  Geschichte ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern das unsichtbare Fundament, auf dem unsere Gegenwart ruht. Jede Entscheidung, jede Erfindung, jeder gesellschaftliche Umbruch von damals wirkt als Echo bis in unsere Zeit hinein. Was wir heute als selbstverst&auml;ndlich hinnehmen &ndash; Freiheitsrechte, tech [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><strong>read more:</strong></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/rauch-dr-adolf-blog-en.html">Rauch-Dr.-Alfred-Blog (EN)</a></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/koumlstv-nibelungia-hall-in-tyrol-blog-en.html">K.&ouml;.ST.V. Nibelungia-Hall in Tyrol-Blog (EN)</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/plattner-anton-blog-en.html">Plattner-Anton-Blog (EN)</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Der Atem der Vergangenheit &ndash; Warum Geschichte uns heute lenkt</strong></h2>  <div class="paragraph">Geschichte ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern das unsichtbare Fundament, auf dem unsere Gegenwart ruht. Jede Entscheidung, jede Erfindung, jeder gesellschaftliche Umbruch von damals wirkt als Echo bis in unsere Zeit hinein. Was wir heute als selbstverst&auml;ndlich hinnehmen &ndash; Freiheitsrechte, technologische Vernetzung, globale Wirtschaftsstrukturen &ndash; ist das Ergebnis jahrhundertelangen Ringens, m&uuml;hsamer Innovation und manchen Scheiterns.<br /><span></span>Vor allem die letzten 150 Jahre haben die Welt tiefgreifend ver&auml;ndert. Die industrielle Revolution krempelte nicht nur die Arbeitswelt um, sondern das gesamte soziale Gef&uuml;ge. Zwei Weltkriege rissen Grenzen und Gewissheiten nieder; der Kalte Krieg teilte die Welt in Bl&ouml;cke, deren Spuren bis in die heutige Geopolitik reichen. Zugleich erlebte die Menschheit einen beispiellosen Fortschritt in Wissenschaft und Medizin &ndash; ein Fortschritt, der unser Leben verl&auml;ngerte und unseren Horizont bis ins Weltall weitete.<br /><span></span>Doch Geschichte wiederholt sich nicht einfach &ndash; sie atmet. Sie stellt uns Fragen, die jede Generation neu beantworten muss: Wie gehen wir mit Macht und Technologie um? Wie verteidigen wir Demokratie, wenn sie bedroht wird? Was bedeutet Zivilcourage in einer Zeit, in der Anpassung oft der leichtere Weg w&auml;re?<br /><span></span>Biografien wie die von Dr. Adolf Rauch machen diese Fragen greifbar. Sein stiller, aber entschlossener Widerstand gegen das NS-Regime zeigt, dass Geschichte nicht nur aus gro&szlig;en Namen und Schlachten besteht, sondern aus einzelnen Menschen, die im entscheidenden Moment Haltung bewahrten &ndash; oft unter Gefahr f&uuml;r das eigene Leben. Wer solche Schicksale kennt, versteht Geschichte nicht als blo&szlig;e Abfolge von Daten, sondern als Mahnung und Kompass zugleich.<br /><span></span>Wer den Blick zur&uuml;ckwagt, gewinnt nicht nur Weisheit f&uuml;r das Hier und Jetzt, sondern auch den Mut, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Denn wer wei&szlig;, woher er kommt, kann klarer entscheiden, wohin er gehen will.<br /><span></span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Einleitung:</h2>  <div class="paragraph">Die Biografie von Hofrat Dr. Adolf Rauch (1914&ndash;2006) ist ein eindrucksvolles Beispiel f&uuml;r den zivilen Widerstand gegen den Nationalsozialismus in &Ouml;sterreich und zugleich ein Zeugnis f&uuml;r die widerspr&uuml;chlichen Lebenswege, die junge M&auml;nner in jener Zeit gehen mussten.<br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong><font size="6">Dr. Adolf Rauch (1914-2006)</font></strong></h2>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/uploads/1/4/4/3/144346304/bild-09-06-25-um-15-00_orig.jpg" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Foto: Hofrat Dr. Adolf Rauch. Privatarchiv Dr. Paul Torggler.&nbsp;<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong><span style="color:rgb(47, 84, 150)"><span style="color:black; font-weight:normal">Kindheit und Ausbildung</span></span></strong></h2>  <div class="paragraph">Adolf Rauch wurde im Jahr 1914 im Tiroler Lechtal als Sohn einer b&auml;uerlichen Familie geboren. Ab 1926 besuchte er das<span>&nbsp;</span><strong>Franziskanergymnasium</strong><span>&nbsp;</span>in Hall in Tirol. Im Jahr 1931 trat er der katholischen Mittelschulverbindung<span>&nbsp;</span><strong>Nibelungia</strong><span>&nbsp;</span>bei.<br /><span></span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:&nbsp;</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://franziskaner.at/hall-in-tirol/" target="_blank">franziskaner.at/hall-in-tirol/</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://franziskanergymhall.tsn.at" target="_blank">franziskanergymhall.tsn.at</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/verfolgte-_franziskaner_ordensleute.html">Verfolgte _Franziskaner_Ordensleute</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/aufhebung_-franziskaner_-kloster-hall-in-tirol.html">Aufhebung_ Franziskaner_ Kloster Hall in Tirol</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/koumlstv--nibelungia-mkv.html">K.&ouml;.ST.V. -Nibelungia-MKV</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/plattner--anton.html">Plattner -Anton-O.Pr&auml;m.</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><span style="color:rgb(47, 84, 150)"><span style="color:black; font-weight:normal">Milit&auml;rdienst und Studium</span></span></h2>  <div class="paragraph">Nach der Matura im Jahr 1935 absolvierte Rauch das Einj&auml;hrig-Freiwilligenjahr beim<span>&nbsp;</span><strong>&ouml;sterreichischen Bundesheer</strong><span>&nbsp;</span>und begann gleichzeitig ein<span>&nbsp;</span><strong>Studium der Rechtswissenschaften</strong><span>&nbsp;</span>an der<span>&nbsp;</span><strong>Universit&auml;t Innsbruck</strong>. Am 17. Oktober 1935 wurde er Mitglied der<span>&nbsp;</span><strong>katholischen Studentenverbindung Vindelicia</strong><span>&nbsp;</span>in Innsbruck.<br /><span></span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Das Einj&auml;hrig-Freiwilligen-Jahr bei Adolf Rauch</h2>  <div class="paragraph">Adolf Rauch absolvierte 1935 sein Einj&auml;hrig-Freiwilligen-Jahr beim &Ouml;sterreichischen Bundesheer &ndash; eine etablierte milit&auml;rische Ausbildungsform, die jungen M&auml;nnern der Ersten Republik nach der Matura offenstand.<br /><span></span>Seine Freilassung aus der Gestapo-Haft im Herbst 1938 verdankte Rauch dem Umstand, dass der Leiter der zust&auml;ndigen Sonderkommission ein ehemaliger Kamerad aus seiner Bundesheer-Zeit war. Diese pers&ouml;nliche Verbindung zeigt eindr&uuml;cklich, wie &uuml;berlebenswichtig die im Bundesheer gekn&uuml;pften Kontakte im nationalsozialistischen Unterdr&uuml;ckungsapparat werden konnten &ndash; und welches Gewicht ein solches Netzwerk in der bedrohlichen Zeit nach dem "Anschluss" besa&szlig;. Rauch war zuvor wegen seiner Rettungsaktion f&uuml;r die katholische Studentenverbindung Vindelicia verhaftet und mit einem Studienverbot belegt worden.<br /><span></span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesheer_(1._Republik)" target="_blank">de.wikipedia.org/wiki/Bundesheer_(1._Republik)</a></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://zapfenstreich.at/bh-1-republik.htm" target="_blank">zapfenstreich.at/bh-1-republik.htm</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><span style="color:rgb(47, 84, 150)"><strong><span style="color:black; font-weight:normal">Widerstand gegen den Nationalsozialismus</span></strong></span><br /></h2>  <div class="paragraph">Nach dem<span>&nbsp;</span><strong>&bdquo;Anschluss&ldquo; &Ouml;sterreichs im M&auml;rz 1938</strong><span>&nbsp;</span>widersetzte sich Adolf Rauch aktiv den nationalsozialistischen &Uuml;bergriffen auf die Studentenverbindung<span>&nbsp;</span><strong>Vindelicia</strong>. In einer mutigen Aktion rettete er Verbindungseigentum, darunter die Verbindungsfahne, indem er diese in einem gro&szlig;en Koffer in seine Heimatgemeinde im Lechtal brachte. Dort versteckte er die Gegenst&auml;nde<span>&nbsp;</span><strong>unter einem gro&szlig;en Heuhaufen</strong><span>&nbsp;</span>auf dem elterlichen Bauernhof.</div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/anschluss-oesterreich-1938" target="_blank">www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/anschluss-oesterreich-1938</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.erinnern.at/themen/e_bibliothek/seminarbibliotheken-zentrale-seminare/nationalsozialismus-und-faschismus-in-nord-und-sudtirol-6-zs-2007/Neugebauer%20-%20Widerstand.pdf" target="_blank">www.erinnern.at/themen/e_bibliothek/seminarbibliotheken-zentrale-seminare/nationalsozialismus-und-faschismus-in-nord-und-sudtirol-6-zs-2007/Neugebauer%20-%20Widerstand.pdf</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><span style="color:rgb(47, 84, 150)"><strong><span style="color:black; font-weight:normal">Verhaftung und Haftzeit</span></strong></span><br /></h2>  <div class="paragraph">Die Rettungsaktion wurde jedoch verraten. Im Herbst 1938 wurde Adolf Rauch mit einem<span>&nbsp;</span><strong>Studienverbot belegt</strong><span>&nbsp;</span>und in<span>&nbsp;</span><strong>Innsbruck inhaftiert</strong>. Unter<span>&nbsp;</span><strong>SS-Begleitung</strong><span>&nbsp;</span>wurde er nach<span>&nbsp;</span><strong>Elbigenalp</strong><span>&nbsp;</span>gebracht, wo er den Koffer an die SS &uuml;bergeben musste. Nach einem weiteren Tag in Arrest wurde er einem Richter vorgef&uuml;hrt. Seine Freilassung verdankte er der Tatsache, dass der Leiter der Sonderkommission ein<span>&nbsp;</span><strong>ehemaliger Kamerad</strong><span>&nbsp;</span>aus seiner Zeit beim Einj&auml;hrig-Freiwilligenjahr im Bundesheer war. Auch das<span>&nbsp;</span><strong>Studienverbot wurde aufgehoben</strong>.&nbsp;</div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:&nbsp;</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/corazza-friedrich.html">Corazza-Friedrich</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/dr-viktor-schumacher.html">Dr. Viktor Schumacher</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/verdross-dr-ernst.html">Verdross-Dr. Ernst</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.ns-widerstand-hallintirol.com/buchpraumlsentation-_kz-dachau.html">Buchpr&auml;sentation _KZ-Dachau</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title">Kriegszeit und Wehrmachtsdienst</h2>  <div class="paragraph">Im Jahr 1939 erfolgte die Einberufung Adolf Rauchs zur deutschen Wehrmacht &ndash; ein Schicksal, das er mit vielen jungen &ouml;sterreichischen M&auml;nnern seiner Generation teilte. Trotz des Milit&auml;rdienstes gelang es ihm, sein Studium fortzusetzen. Ein Studienurlaub erm&ouml;glichte ihm 1940 den Abschluss seines Jurastudiums mit der Promotion zum Dr. iur..<br />Aus dieser Zeit ist eine bemerkenswerte Begebenheit &uuml;berliefert:<br /><em>&bdquo;An den verschiedenen Fronten bew&auml;hrten sich unsere Bundesbr&uuml;der, indem sie sich gegenseitig unterst&uuml;tzten. Wo sich Cartell- und Bundesbr&uuml;der trafen, schlossen sie sich sofort zusammen. So konnte z. B. der Vindeliker Dr. Adolf Rauch im Winter 1940/41 in Kirkenes mehrere Kommerse unter dem Decknamen &sbquo;Tiroler Abende&lsquo; organisieren. Dabei wurden einmal sieben verschiedene Burschenstrophen gesungen.&ldquo;</em><br />Diese heimlichen studentischen Zusammenk&uuml;nfte unter den Augen des NS-Regimes waren ein Akt der kulturellen Identit&auml;tsbewahrung und des Widerstands im Kleinen.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:&nbsp;</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/der-zweite-weltkrieg/199406/die-wehrmacht-struktur-entwicklung-einsatz/" target="_blank">www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/der-zweite-weltkrieg/199406/die-wehrmacht-struktur-entwicklung-einsatz/</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Kriegsende und Heimkehr</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Das Kriegsende erlebte Adolf Rauch in Gefangenschaft bei jugoslawischen Partisanen. Im Jahr 1945 gelang ihm die Flucht aus diesem Lager und die R&uuml;ckkehr nach Tirol.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:&nbsp;</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/nach-themen/die-zerschlagung-jugoslawiens-im-zweiten-weltkrieg/" target="_blank">www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/nach-themen/die-zerschlagung-jugoslawiens-im-zweiten-weltkrieg/</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/partisanenkrieg-in-jugoslawien" target="_blank">www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/partisanenkrieg-in-jugoslawien</a></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title">Nachkriegszeit und Lebensabend</h2>  <div class="paragraph">Nach dem Krieg wurde Adolf Rauch in den juristischen Dienst der Bundesbahndirektion Innsbruck aufgenommen, wo er allein aufgrund seiner fachlichen Qualifikation bis zum Pr&auml;sidenten aufstieg.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><span style="color:rgb(47, 84, 150)"><strong><span style="color:black; font-weight:normal">Lebensende</span></strong></span></h2>  <div class="paragraph">Dr. Adolf Rauch verstarb am<span>&nbsp;</span><strong>15. September 2006</strong><span>&nbsp;</span>im Alter von<span>&nbsp;</span><strong>93 Jahren</strong><span>&nbsp;</span>in<span>&nbsp;</span><strong>Innsbruck</strong>.<br /><span></span></div>  <h2 class="wsite-content-title">Lesen Sie mehr:&nbsp;</h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://gedenkort.at/personen/3f0e0158-5bb5-5da1-849c-74abb6fb18b7" target="_blank">gedenkort.at/personen/3f0e0158-5bb5-5da1-849c-74abb6fb18b7</a><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><a href="https://gedenkort.at/orte/85777c80-c660-432d-ba6c-d5ca9a0a2724" target="_blank">gedenkort.at/orte/85777c80-c660-432d-ba6c-d5ca9a0a2724</a><br /></h2>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Fazit</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Die Lebensgeschichte Adolf Rauchs zeigt eindr&uuml;cklich die Ambivalenz der NS-Zeit: Er war aktiver Widerstandsk&auml;mpfer, der sich 1938 mutig gegen die Nationalsozialisten stellte und daf&uuml;r verhaftet wurde, und doch wurde er nur wenige Monate sp&auml;ter als Teil der von ihm bek&auml;mpften Diktatur zur Wehrmacht eingezogen. Seine Geschichte ist ein Zeugnis f&uuml;r den zivilen Mut in dunkler Zeit und zugleich ein Beispiel f&uuml;r die widerspr&uuml;chlichen Lebenswege, die das nationalsozialistische Regime seinen Gegnern aufzwang.<br /></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:50px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong style="color:rgb(0, 0, 0)"><span style="color:rgb(15, 17, 21)">H&auml;ufige Fragen FAQ</span></strong><br /></h2>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Wer war Dr. Adolf Rauch?</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Dr. Adolf Rauch (1914&ndash;2006) war ein &ouml;sterreichischer Jurist und Mitglied katholischer Studentenverbindungen. Er wurde bekannt f&uuml;r seinen aktiven Widerstand gegen das NS-Regime nach dem &bdquo;Anschluss&ldquo; &Ouml;sterreichs im M&auml;rz 1938.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Was unternahm Adolf Rauch konkret im Widerstand?</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Nach dem Anschluss rettete Rauch mutig Verbindungseigentum seiner Studentenverbindung Vindelicia, darunter die Verbindungsfahne, indem er sie in einem gro&szlig;en Koffer auf den Bauernhof seiner Eltern im Lechtal brachte und dort unter einem Heuhaufen versteckte.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Wie kam seine Widerstandsaktion ans Licht?</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Die Rettungsaktion wurde verraten. Im Herbst 1938 wurde Rauch mit einem Studienverbot belegt und in Innsbruck inhaftiert. Unter SS-Begleitung wurde er nach Elbigenalp gebracht, wo er den Koffer &uuml;bergeben musste.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Warum wurde Adolf Rauch trotz seiner Taten wieder freigelassen?</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Seine Freilassung verdankte er einem gl&uuml;cklichen Umstand: Der Leiter der Sonderkommission war ein ehemaliger Kamerad aus seiner Zeit beim Einj&auml;hrig-Freiwilligenjahr im Bundesheer. Dadurch wurde er freigelassen und das Studienverbot aufgehoben.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Was geschah mit Adolf Rauch w&auml;hrend des Krieges?</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Im Jahr 1945 gelang Adolf Rauch die Flucht aus einem Gefangenenlager der Partisanen in Jugoslawien. Er kehrte nach Tirol zur&uuml;ck und baute sich dort ein neues Leben auf.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Wann starb Adolf Rauch?</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Er verstarb am 15. September 2006 im Alter von 93 Jahren in Innsbruck.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Welche Quellen dokumentieren das Leben und den Widerstand von Adolf Rauch?</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Seine Geschichte ist dokumentiert im Dokumentationsarchiv des &ouml;sterreichischen Widerstands (D&Ouml;W), im Tiroler Landesarchiv, im Stadtarchiv Hall in Tirol, im Archiv der K.&ouml;.ST.V. Nibelungia Hall-MKV sowie in verschiedenen Publikationen und Chronikeintr&auml;gen von Historikern wie Andreas Maislinger, von &nbsp;Dr. Paul Torggler und Manfred Kuhl.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Welchen katholischen Verbindungen geh&ouml;rte Adolf Rauch an?</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Er trat 1931 der katholischen Mittelschulverbindung Nibelungia in Hall in Tirol bei und wurde sp&auml;ter, am 17. Oktober 1935, Mitglied der katholischen Studentenverbindung Vindelicia in Innsbruck.<br /></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>